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The Final Countdown

The Final Countdown

Die 50 wichtigsten Werke der Games-Geschichte

50) Pong (1972, Atari)

Wie bitte? "Pong" ist das erste Game, das es aus den Arcadehallen bis auf unsere heimischen Fersehbildschirme geschafft hat, und gehört definitiv in die Top 50? Hier. Arcade

49) Killer 7 (2005, Grasshopper)

Andere Spiele wollen Spaß machen, logisch und fair sein. Dieser Adventure-Albtraum lacht uns aus und schlägt uns all unsere Gaming-Routinen um die Ohren. Gamecube, PS2

48) Defender Of The Crown (1986, Cinemaware)

Eine Geschichte um Liebe und Ehre, fast wie aus Hollywood. Cinemaware verschmolzen Spiel und Film, lange bevor das Wort Cut-Scene überhaupt erfunden war. Amiga

47) Pro Evolution Soccer 6 (2006, Konami)

"PES" ist so schlau, dass es auf Form reagiert: Ein mieser Kick baut den Computergegner auf, sorgen wir für Druck, macht er Fehler. Intelligenter geht es nicht. PS2, Xbox 360, PC

46) We Love Katamari (2006, Namco)

Es gibt sie noch, die ebenso einfachen wie genialen Spiel-ideen: Ein Ball wird durch eine quirlige Spielwelt gerollt, die dankbar an ihm kleben bleibt. Das war's und das reicht. PS2

45) Tony Hawk's Skateboarding (1999, Neversoft)

Sportspiele, das waren meistens Fußball, Eishockey oder Basketball - "Tony Hawk's Skateboarding", das war Punkrock. Playstation

44) Another World (1991, Eric Chahi)

Energieleiste, Leben, Punktzahl? Unnötig! Durch das Weglassen aller Bildschirmanzeigen wurde der Screen tatsächlich zu einem Fenster in eine andere Welt. Amiga, Atari ST, PC

43) Wario Ware (2003, Nintendo)

Games tun immer so komplex. Sind sie aber gar nicht. "Wario Ware" bringt Spielen auf den Punkt. "Drücke A!" "Weiche aus!" "Steck den Finger in die Nase!" GBA

42) Die Sims (2000, Maxis)

Daily Soap, Lebenssimulation, Puppenhaus, God-Game und Architekturbaukasten in einem und deshalb zu Recht das kommerziell erfolgreichste PC-Spiel überhaupt. PC

41) Elite (1984, David Braben und Ian Bell)

Dieses Spiel schloss uns das Universum auf: In der Raumfahrt- und Handelssimulation konnte der ausdauernde Gamer mehr als 2000 Planeten bereisen. BBC Micro

40) Dance Dance Revolution (1998, Konami)

Die "DDR"-Tänzer in den japanischen Arcades treten täglich den Beweis dafür an, dass nichts dran ist am Mythos vom unsportlichen Gamer. Und Groupies gibt's auch. Arcade

39) Bubble Bobble (1986, Taito)

Blut, Schweiß und Tränen, gemeinsam Gegner plätten, um die Beute streiten und sich dann sofort wieder vertragen: Das Dino-Jump'n'Run hat Teamplay neu definiert. Arcade

38) Populous (1989, Bullfrog Entertainment)

Gott sein ist geil! Anstatt immer nur durch Videospielwelten zu irren, erschafft man sie hier einfach selbst und lenkt das Schicksal ihrer Bewohner. Amiga, Atari ST, PC

37) Jet Set Radio (2000, Smilebit)

Inline-Skates, Sprühdosen und ein lässiger Street-Art-Look - mit dieser Style-Bombe blies das erste Cel-Shade-Spiel alle Games, die auf Realismus setzten, einfach weg. Dreamcast

36) Football Manager (2005, Sports Interactive)

250000 Spieler aus 50 Ländern mit ihren Stärken und Schwächen: Dies ist mehr als ein Game. Es ist die umfassendste Sportsimulation, die man sich vorstellen kann. PC

35) Prince Of Persia: Sands Of Time (2003, Ubisoft)

Wer Fehler macht, muss dafür geradestehen - oder zurück-spulen. "Sands Of Time" schenkte uns als erstes Game die wunderbare Möglichkeit, die Zeit zu beherrschen. PS2, PC

34) Dead Or Alive 3 (2002, Tecmo)

Itagaki ist der Michelangelo unter den Entwicklern - und "DOA" sein "David". Nie zuvor wurden Körper so perfekt und anmutig animiert wie in diesem Beat'em-up. Xbox

33) Rez (2002, United Game Artists)

"Rez" ist Rausch. Du fühlst die Musik, siehst die Sounds, wirst eins mit dem Spiel. "Rez" ist viel mehr als nur ein Game, es ist ein Zustand. Dreamcast, PS2

32) Sonic The Hedgehog (1991, Sonic Team)

Sollte ein fetter Klempner allein das Bild des Jump'n'Run-Genres dominieren? Sonic setzte auf Geschwindigkeit und Style und zeigte, wie cool Videospiele sein können. Mega Drive

31) Pokémon (1999, Nintendo)

Von Pädagogen verdammt und doch das sozialste Spiel seit "Ticken". Nur wer mit dem Gameboy rausgeht und Monster tauscht, ist in der Welt der "Pokémon" ein Gewinner. Gameboy

30) Burnout 3: Takedown (2004, Criterion)

Die öffentliche Diskussion um Gewalt in Games erreichte auch "Burnout", weil es angeblich das rücksichtslose Verhalten hinter dem Steuer glorifiziere. Rücksichtsloser ist in der Tat kein anderes Rennspiel. Wer schnell auf der Gegenfahrbahn fährt oder andere Wagen über die Leitplanke rammt, setzt seine Boost-Anzeige in Flammen. Und rast noch schneller, rammt noch mehr Karren. Die pure Anarchie und die Antithese zu "Gran Turismo": Nie waren sich Actiongame und Rennspiel so nahe. PS2, Xbox

29) Max Payne (2001, Remedy Entertainment)

Max ist der Archetyp des coolen Helden aus Groschenheft und Film noir. Ein einsamer Wolf, der nur ein Ziel vor Augen hat: seine von der Mafia ermordete Familie zu rächen. Die perfekte Art, seine finstere Entschlossenheit erfahrbar zu machen, fanden die Entwickler des Spiels in der aus dem Hongkong-Actionkino des John Woo entlehnten Bullet-Time: Während sich bei Schusswechseln die Zeit verlangsamte, konnte man kaltblütig einen Ganoven nach dem anderen wegpusten. PC

28) Eyetoy: Play (2003, Sony)

Kleine Kamera, großer Wurf: Statt beim Spielen einfach nur auf der Couch zu sitzen und in die Tasten zu hämmern, beamte uns "Eyetoy" mitten ins Game. Und verwandelte unseren Körper in den Controller: Wir sahen unser Spiegelbild auf der Mattscheibe, sprangen, köpften Bälle oder boxten Kung-Fu-Kämpfer mit den Händen weg. Und nicht nur wir: Auch Millionen anderer Spieler hampelten wie blöd vor dem Fernseher herum. Eine Revolution. Ohne "Eyetoy" hätte es die Wii vermutlich nie gegeben. PS2

27) Dune II (1992, Westwood Studios)

Früher schoben wir in Strategietiteln die Einheiten peu à peu über ein Raster. Und wenn der Gegner am Zug war, hieß es abwarten und Tee trinken. Da hätten wir auch gleich Schach oder Risiko spielen können. Doch mit "Dune II" wurde alles anders: Hier hieß es Rohstoffe fördern, Einheiten produzieren und angreifen - alles im selben Moment. Denn die Duelle auf Frank Herberts Wüstenplaneten fanden in Echtzeit statt. Und wurden deshalb schneller, actionreicher und intensiver, als es ein Brettspiel je sein kann. PC

26) Day Of The Tentacle (1993, Lucas Arts)

Zugegeben: "Maniac Mansion" war mit der ersten intuitiven Point-&-Click-Steuerung historisch wichtiger. Und "Monkey Island" skurriler. Aber bei "Day Of The Tentacle" erreicht die Lucas-Arts-Mischung aus Gags und Rätseln ihren Höhepunkt. Wo andere Adventures langweilige Aufgaben stellen und einen danach mit witzigen Situationen belohnen, sind hier die Rätsel die eigentlichen Gags. Und bleiben, egal wie meschugge sie auch sein mögen, durchweg logisch. Ein bis heute unerreichtes Meisterstück. PC

25) Knights Of The Old Republic (2005, Bioware)

Nonlineares Geschichtenerzählen halten viele für den heiligen Gral des Computerspielens. Und so mancher ist bereits auf seiner Suche gescheitert, aber "KOTOR" ist verdammt nah dran. Bist du ein Jedi oder auf der dunklen Seite der Macht? Deine Entscheidungen bestimmten, wie die Geschichte weitergeht und ob dein Charakter gut oder böse wird. Deshalb ist "KOTOR" das erste Rollenspiel, das seinen Namen wirklich verdient. Und ganz nebenbei noch das beste "Star Wars"-Game überhaupt. Xbox, PC

24) Gradius (1985, Konami)

Wer "Gradius" spielt, begibt sich unter Beschuss. Heftigen Beschuss. Begleitet von einem hyperventilierendem Industrial Pop Soundtrack gilt es zurückzuschießen - und dabei konstant einem Sperrfeuer von Bomben, Projektilen und Laserstrahlen auszuweichen - und dabei sein Raumschiff mit Hochgeschwindigkeit durch schmale, sich dazu noch bewegende Höhlengänge zu manövrieren - und dabei... auf keinen Fall darüber nachzudenken, was man da gerade tut. Denn: Wer reflektiert, verliert. So geht Flow. Aracade

23) Ico (2002, Sony)

Weniger kann so viel mehr sein: Ein Junge und ein Mädchen traumwandeln in "Ico" Hand in Hand durch eine Burgruine. Sie können einander nicht verstehen und kommunizieren allein durch Gesten. Das Game lässt den Spieler ebenso im Dunkeln wie die Hauptpersonen. Und knüpft so ein emotionales Band, das weit über das normale Verhältnis zu Spielfiguren hinausgeht. "Ico" ist ein Meisterwerk des Minimalismus, das fast komplett auf Story, Musik oder aufwendige Gegner verzichtet und so seine Poesie entfaltet. PS2

22) Sim City (1989, Maxis)

Die Zeitungen waren täglich voll davon: Streiks, Steuererhöhungen, Politskandale und hin und wieder eine Natur- katastrophe. Wie diese Ereignisse miteinander verknüpft sind, verstand man aber erst, nachdem man Will Wrights Städtesimulation "Sim City" gespielt hat. In ihr musste man sich um die Belange einer ganzen Stadt kümmern. Das war nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern vermittelte tatsächlich ein Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge. Amiga, Atari ST, PC

21) Wipeout (1995, Psygnosis)

So brachial wie die Beats des Soundtracks ++war auch die Wirkung auf das Image von Videospielen. Chemical Brothers, Orbital und Underworld als Soundtrack und die Menü-Gestaltung von The Designers Republic, die auch Cover für das Elektro-Label Warp entwarfen, setzten Games in einen neuen Kontext: Wer das Wochenende vor der Playstation verbrachte, galt nicht länger als einsamer Nerd, sondern war mindestens genauso cool wie die Kids, die in den Clubs die Nächte durchtanzten. Playstation

20) Animal Crossing (2004, Nintendo)

Videospiele können mit ihrer Arbeitsethik ganz schön anstrengend sein: Sammle dies, erledige das, und lass dir dabei bloß nicht zu viel Zeit. "Animal Crossing" dagegen erhebt das Abhängen zur Maxime: ohne Termindruck und ohne Existenzangst angeln gehen, Blumen pflanzen, einen eigenen Sonnenschirm entwerfen oder die Möbel in der Wohnung nach Feng-Shui-Regeln umstellen. Wo andere Games den permanenten Ausnahmezustand hochhalten, ist hier jeder Tag ein Urlaubstag. Gamecube

19) God Of War (2006, Sony)

Töte einen Gott - eine unglaubliche Aufgabe. Und ein ebenso unglaubliches Spiel: "God Of War" ist eine Tour de Force durch die griechische Mythologie von den Tiefen des Hades bis zu einem Ritt auf dem Titanen Kronos. Brutale Videospiele gibt es viele, doch während sich woanders Gewalt als reiner Selbstzweck erschöpft, begibt sich dieses Spiel auf die Suche nach einer ganz eigenen, düsteren Schönheit, die es im Aufeinandertreffen von Körpern auf dem Schlachtfeld findet. Ein Spiel voller Wut und großer Gesten. PS2

18) Silent Hill 2 (2001, Konami)

Einsamkeit, Krankheit, Selbstmord, sexueller Missbrauch: "Silent Hill 2" konfrontiert einen mit todtraurigen Schicksalen wie andere Games mit Monstern und Endgegnern. Anstatt auf billige Schockeffekte setzt "SH 2" auf den Horror der Seele. Kein anderes Spiel dringt so schmerzhaft tief in die Abgründe der menschlichen Existenz. Versinnbildlicht werden Angst und Schuld, Melancholie und Verzweiflung durch schmutzstarrende Level und rostige Klangcollagen. Ein verdammt mutiges Spiel. Und eines des schönsten. PS2

17) California Games (1987, Epyx)

Xbox Live, "WoW" - alles schön und gut. Aber in Sachen Multiplayer-Gaming geht bis heute nichts über "California Games". Nicht weil das Spiel mit Hacky Sack, Skateboarding, Surfen und und und bis heute das kompletteste und geilste Funsport-Kompendium am Markt ist. Sondern weil auf irgendeinem Wohnzimmerteppich mit einer Diskette im C64-Laufwerk und einem Joystick, der die Runde macht, die bis zu sieben Freunde beides sind: die grölende Fankurve und die konzentrierten Leistungssportler. Mac, C-64

16) Doom (1993, Id-Software)

Dieses Game war nicht weniger als das Manifest einer Per-spektive. "Doom" nahm sich das Ich des Spielers und warf es mitten hinein in eine feindliche Spielwelt. Anstatt einer Heldenfigur wie sonst von außen beim Handeln zuzuschauen, sah der Spieler auf einmal mit den Augen des Charakters. Er spielte nicht mehr, er befand sich im Spiel. Zu verdanken war das den Programmierkünsten John Carmacks und der Höllenvision John Romeros. Beide wurden durch "Doom" über Nacht zu den Rockstars der Branche. PC

15) Super Mario Kart (1993, Nintendo)

Games sind in der Lage, die unterschiedlichsten Gefühle hervorzurufen: Euphorie, Entspannung, Angst, Allmacht... "Mario Kart" haben wir es zu verdanken, dass auch Gehässigkeit dazu gehört. Nirgendwo sonst verspürt man eine solche Lust, seinen Mitspielern einen reinzuwürgen, sie zu peinigen und vom ersten bis zum letzten Platz durchzureichen. Und da die Extras umso potenter werden, je weiter man hinten liegt, haben auch Anfänger eine Chance, Gleiches mit Gleichem plus Zinsen zurückzuzahlen. SNES

14) World Of Warcraft (2005, Blizzard)

Eigentlich ist "World Of Warcraft" ziemlich albern. Wer möchte denn bitte ein zerbrechlicher Elf mit Spitzöhrchen sein oder ein Ork? Richtig. Niemand. Falsch! Neun Millionen weltweit! Von der 40-jährigen Werbefachfrau bis zum 16-jährigen Azubi. Vom Gemüsehändler bis zum Professor. Sie alle treffen sich täglich in einer gigantischen Parallelwelt, um sich mit übermächtigen Gegnern anzulegen. Verstehen mag das, wer will, ein schlagender Beweis für die verbindende Kraft des Computerspiels ist es allemal. PC, Mac

13) The Legend Of Zelda (1987, Nintendo)

Aus nur 128 Kilobyte erschuf das Designteam um Shigeru Miyamoto ein riesiges Königreich und ließ dem Spieler die Freiheit, dieses an der Seite des tapferen Link nach Herzenslust zu erkunden. Wälder voller bedrohlicher Fabelwesen, tiefe Verliese, in denen kostbare Artefakte verborgen lagen, kauzige Dorfbewohner, mit denen man Tauschhandel treiben konnte - "Zelda" war die Blaupause für so unterschiedliche Genres wie das Action-Adventure, das Fantasy-RPG und offene Spielwelten à la "Grand Theft Auto". NES

12) Metal Gear Solid (1999, Konami)

Dieses Spiel ist das Werk eines Wahnsinnigen: Designer Hideo Kojima pfropfte in "MGS" gleich Hunderte Spielelemente, Filmreferenzen und Storywendungen. Und wo andere auf Action setzten, ging es hier um Gewaltvermeidung. Es ist ein Autoren-Game, eine kompromisslose Vision. Wenn der Spieler bei viertelstündigen Cut-Scenes ungeduldig wird, soll er halt was anderes spielen. Aber das wäre ein Fehler gewesen. Denn bis zum Ende war man nie sicher, was als Nächstes passiert. Playstation

11) Garry's Mod (2005, Team Garry)

Die "Source"-Engine von Entwicklerstudio Valve ist ein fili-granes Kunstwerk. Ihre Premiere feierte die Game-Engine mit der realistischen Physiksimulation in "Half-Life 2". Zur vollen Entfaltung kam sie aber erst in dieser Mod von Garry Newman. Mit ihr lässt sich jedes Objekt aus "Half-Life 2" beliebig duplizieren und mit anderen Objekten zusammenfügen. So entstehen bizarre Fortbewegungsmittel, humorige Stillleben und ganz neue Spiele. Und die Grenze zwischen Gamer und Gamedesigner ist verschwunden. PC

10) Final Fantasy VII (1994, Square)

Dieses Spiel nahm sich der traditionell eher überflüssigen Sidequests an und erhob sie zur Kunstform: Man kämpfte stundenlang gegen ein zähes, grünes Monster unter Wasser und gegen ein zähes, rotes Monster in der Wüste und versuchte vergeblich, die beiden niederzuringen, obwohl das eigentlich gar nicht zur Handlung gehörte. Man konnte nebenher Chocobos züchten und auf einem goldenen Reitvogel über Wasser und Berge galoppieren, um an die ganz edlen und geheimen Schwerter heranzukommen. Man fuhr Snowboard und spielte Computerspiele innerhalb eines Computerspiels. Und immer wieder fragte man sich: Wie kann es nur sein, dass ein Spiel so groß, so komplex, so unverschämt, so zeitaufwendig und dennoch so motivierend ist? Playstation

9) Gran Turismo 4 (2005, Polyphony Digital)

Hier geht es nicht um Spaß, hier geht es um Realismus: Jedes einzelne Fahrzeug in "Gran Turismo 4" lässt sich in einem hoch komplexen System aus Komponenten und Einstelldaten feintunen. Und macht diese Veränderungen auch greifbar. "The Real Driving Simulator" prangt es schon in dicken Lettern auf der Verpackung. Und wer das Game einmal mit einem Force-Feedback-Lenkrad gespielt hat, weiß, was damit gemeint ist: In der lang gezogenen Linkskurve voll auf dem Gas stehen bleiben, dann, am Ende die folgende Links-Rechts-Schikane vor Augen, kurz lupfen, das ausbrechende Heck abfangen, bevor man in die Eisen steigen kann, um auf der Idealline durch das "S" zu schwänzeln. "Gran Turismo" vermittelt ohne Verzögerung die Botschaften des Fahrwerks und macht die physikalischen Kräfte, die am Wagen zerren, fühlbar. Die Welt braucht diesen "Real Driving Simulator". PS2

8 ) Shadow Of The Colossus (2006, Sony)

Unendlich alt und ebenso schön ziehen die Kolosse ihre Kreise durch das Land am Ende der Welt. In ihrem Blick ruht das Vertrauen auf Unsterblichkeit, wer sollte schon kommen, um diese Giganten zu töten? Du. Du sollst kommen und sie erklettern, bezwingen, vernichten. Sollst ihnen dein Schwert in die Ferse, den Kopf, die Handrücken stoßen, immer wieder, bis sie tot zusammensacken. Deine Belohnung sind schwarze Schatten, die in dich eindringen, deine Seele peitschen, bis du bewusstlos zusammensackst. Du willst die Kolosse nicht töten? Aber du musst, du musst leiden, um die Liebe des Helden zu retten, um diese wunderbare Geschichte erleben zu dürfen. Wie ein Buch, dessen Seiten dich jedes Mal in den Finger schneiden, wenn du weiterblätterst. Aber du liest nicht, was passiert, schaust nicht zu, du handelst. Wirst zum Täter, zum Verbrecher, belädst dich mit Schuld. Kein Film, kein Buch kann so was. Das können nur Videospiele - und tun es viel zu selten. "Shadow Of The Colossus" hat es am besten gemacht. PS2

7) Singstar (2004, Sony)

Kann ein Spiel wichtig sein, das Leute dazu verleitet, in Rudeln besoffen ins Mikro zu krähen? Aber hallo! "Singstar" war wohl einer der klügsten Schachzüge auf dem großen Brett der Videospielgeschichte. Ein trojanisches Pferd. Denn plötzlich kauften Leute Konsolen, die vorher nichts damit am Hut hatten. "Singstar" avancierte zu einem der beliebtesten Party-Games. So wurde erst gesungen - und dann entdeckt, dass die PS2 noch viel mehr kann. Heute hat kaum ein "Singstar"-Anhänger nur dieses eine Spiel zu Hause stehen. Braves Pferdchen. PS2

6) Counter-Strike (1999, Minh Le und Jess Cliffe)

Revolution! Zwei "Half-Life" Fans verwandelten ihren Singleplayer-Lieblingsshooter in ein Fünf-gegen-fünf-Internet-Gefecht. Und veränderten mit der Mod, ohne es auch nur im Entferntesten zu ahnen, die Computerspielwelt wie kaum jemand zuvor. Während Shooter wie "Quake" und "Unreal" auf pure Einzelkämpfer-Action setzten, verlangt "Counter-Strike" Teamgeist und taktisches Verständnis. So brachte das Spiel nicht nur Menschen auf dem ganzen Erdball dazu, gemeinsam zu spielen und ihre Skills zu messen. Sondern animierte sie, sich zusammenzuschließen, gemeinsam Strategien zu entwickeln, Clans zu formieren und Vereine zu gründen. Mit "Counter-Strike" wurden Computerspiele zum Mannschaftssport. PC

5) Tomb Raider (1996, Core Design)

Das wurde auch Zeit! Mit Lara Croft war endlich eine starke Frau in die Reihe der Videospielhelden getreten, die bis dahin vor allem aus knuffigen Cartooncharakteren und testosteronverseuchten Kampfmaschinen gebildet wurde. Neben einer ordentlichen Portion weiblichem Charme brachte sie aber vor allem eines ins Spiel: Menschlichkeit. Lara war die erste Figur in einem Videospiel, von der wir uns vorstellen konnten, ihr auch in der realen Welt über den Weg zu laufen, denn sie lächelte uns von Magazincovern entgegen und spielte in Musikvideos mit. Dank ihr wurde die Grenze zwischen Leben und Spiel so durchlässig wie nie. Und immer dann, wenn wir als Spieler versagten und Lara beim Sterben zusehen mussten, starb auch ein kleiner Teil von uns. Playstation, Saturn, PC

4) Space Invaders (1978, Taito)

Mit "Space Invaders" wurden Games zu einer persönlichen Angelegenheit. Ging es anderswo nur darum, mit zwei Strichen einen Punkt hin- und her zu schlagen, stand hier die Menschheit auf dem Spiel und ein echter Kampf an. Ein Kampf mit einem menschengroßen Coin-Op-Automaten, der einen zum Schwitzen, Keuchen, Scheitern brachte. Denn egal wie viele Aliens man bei der Verteidigung der Erde abschoss: Immer kam eine neue Formation nach. "Space Invaders" war das erste Game, das unendlich weitergehen konnte. Und somit konsequent auf Highscores setzte. Während es in Spielen vorher auf das Erreichen von Zielen ankam, war nun jeder Treffer wichtig. Seit "Space Invaders" geht es darum zu kämpfen, der Beste zu sein und den ersten Platz in der Liste zu erobern. Auch wenn das 20, 30 oder 50 Stunden dauert. Und trotzdem, egal wie gut man ist, bleibt eines sicher: Am Ende kriegen einen die Aliens doch. Arcade

3) Grand Theft Auto: Vice City (2002, Rockstar North)

Klar, das erste Wort, das einem zu "Grand Theft Auto" einfällt, ist: Freiheit. Das wissen wir, denn so steht es in den Geschichtsbüchern. Und, ja, "GTA 3" hat's erfunden, und erst "San Andreas" hat es perfektioniert. Aber mindestens ebenso wichtig an "GTA" ist: Zeitgeist. Und den erfahrbar zu machen, gelang "Vice City" so präzise wie noch keinem Buch, Film oder Videospiel zuvor. Klar kann man sich "Beverly Hills Cop" oder eine Folge "Knight Rider" ansehen und fühlt sich an die Achtziger zurückerinnert. Bücher und Vinylscheiben aus der Zeit leisten Ähnliches. "Vice City" aber schickt uns direkt in das Jahrzehnt von New Wave und Cocktailkirschen und lässt uns darin so viel Zeit verbringen, wie wir wollen. Man kann die Hawaii-Hemden und anderen Geschmacklosigkeiten der Epoche tragen, im rosa Neonlicht eines Nachtclubs abhängen, lernen, wie sich die 30 berühmtesten amerikanischen Autos der Achtziger fahren, und dabei zwischen Radiostationen hin und her wechseln, die von Synthipop bis HipHop alles im Programm haben, was auf einen anständigen "Best of the 80s"-Sampler gehört. Die Quintessenz dieser Erfahrung: mit einem Ferrari Testosterossa in den Sonnenuntergang cruisen, während "I Just Died In Your Arms Tonight" von der Cutting Crew im Radio läuft. PS2

2) Super Mario Bros. (1987, Nintendo)

Bei keinem Game war es vorher derart sicher, dass es sich ganz weit oben in den Top 50 platzieren würde. Und nun steht "Super Mario Bros." sogar auf dem Treppchen. Aber je länger wir darüber nachdenken, desto weniger wissen wir, warum eigentlich. Wieso ist dieses Spiel so relevant wie kaum ein anderes? Wieso bedeutet es allen, die Videogames lieben, noch 20 Jahre später so unglaublich viel? Liegt es an der wunderbar abwegigen Wahl, ausgerechnet einen korpulenten italienischen Klempner zum Helden dieses wunderbaren Abenteuers zu machen? Liegt es an der wohl berühmtesten Videospiel-Titelmelodie aller Zeiten? Hat es etwas damit zu tun, dass das Spiel zu einer Zeit erschien, in der andere Games nur aus Räumen bestanden, die einen Screen groß waren? Und Mario aus diesem Gefängnis der vier Bildschirmwände ausbrach und in die Freiheit einer offenen Welt sprang? Liegt es an dem unglaublichen Leveldesign, das uns hoch in die Wolken und tief in die finstersten Kloaken schickte? Sind es die Geheimnisse, die es überall zu entdecken gab und die in der Prä-Internet-Zeit noch lange solche blieben? Wie das Röhrensystem, das unter der Oberwelt verläuft und es dem Wissenden erlaubt, große Teile des Games zu unterwandern. Oder liegt es an dem Einfallsreichtum der Welt, die in Sachen Absurdität Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" in nichts nachsteht? Eine Welt, in der die Vögel Masken tragen, Blumen Feuer speien und Mario erst durch den Konsum von Giftpilzen zum Super Mario wird. Ehrlich gesagt: Wir wissen es nicht. Aber was wir wissen, ist: "Super Mario Bros." ist einfach die beste aller Videospielwelten. NES

1) Tetris (1985, Alexej Paschitnow)

"Tetris" kam aus dem Nichts und eroberte die Welt. Kein Videospiel hatte auch nur im Entferntesten eine Ähnlichkeit mit dem, was der russische Programmierer Alexej Paschitnow in seiner Freizeit am Computer in einem staatlichen Forschungslabor geschaffen hatte. Das simple Spielprinzip mit den fallenden Steinen schien jeden, der es ausprobierte, sofort zu fesseln. Nintendo erkannte das früh und sicherte sich die Rechte. Es sollte sich lohnen: "Tetris" allein machte den Gameboy zum Megaerfolg. Heute ist "Tetris" das meistgespielte Game auf diesem Planeten. Jedes Gerät, das man irgendwie mit Nullen und Einsen füttern kann, besitzt garantiert auch seine eigene "Tetris"-Version - selbst einige Taschenrechner und Kühlschränke. Man spielt "Tetris" allein, zu zweit, zu acht, online, als Puzzle oder als Brettspiel, während man auf "Tetris"-Möbeln sitzt. Und sogar Menschen, die noch nie einen Gedanken an Games verschwendet haben, kennen das Spiel. "Tetris" ist Teil unseres Alltags, eine Marke wie Coca-Cola oder Google und aus unserer Kultur so wenig wegzudenken wie Fußball oder Konzerte. Kein Wunder. Im Gegensatz zu anderen berühmten Games besitzt "Tetris" eine unglaubliche Halbwertszeit. Es ist zwar längst nicht mehr so einzigartig wie früher, macht aber immer noch genauso viel Spaß und wird auch noch in 100 Jahren die Menschen begeistern, denn "Tetris" besitzt in seiner Schlichtheit eine zeitlose Eleganz wie ein weißes Hemd. Während man die Optik anderer Games schon nach fünf Jahren Alterungsprozess belächelt, sieht Paschitnows Erfindung in all ihrer Abstraktion immer noch wunderschön aus. Zudem hat das Spiel nicht eine einzige Macke im Gameplay, keine Ladezeiten und bietet deshalb dem Spieler das unvergleichliche Potenzial, sich vollkommen im Regen der fallenden Blöcke zu verlieren. Was soll man sagen: "Tetris" ist einfach unangreifbar. "Tetris" ist perfekt! Electronika 60
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von Nils / September 10th, 2007 / 6 Kommentare

6 Kommentare

  1. StarkerTobak sagt:

    Also ein Spiel fehlt da ja wohl: Die Civilization-Reihe wird ja überhaupt nicht gewürdigt. Dabei hat mir Civ1 die Schule versaut und ohne Civ4 wäre mein Studium mindestens 2 Semester kürzer ausgefallen.
    Ich spiel jetzt weiter. Nur … eine Runde

  2. […] ist Gamedesign in seiner reinsten Form. Nicht ohne Grund schrieben wir im September 2007 in unserer Top 50 der wichtigsten Spiele aller Zeiten über den […]

  3. JW sagt:

    Shenmue fehlt. Liste wertlos.

  4. Solaris sagt:

    Bioshock? Ich will ja nicht nörgeln (kann mir vorstellen wie schwer so eine Top 50 Liste ist) aber Bioshock!

    Das wichtigste Spiel (für mich) seit Shadow of The Colossus!

  5. ...william... sagt:

    Interessante Liste. Aber Vagrant Story fehlt :( geniales kampfsystem welches absolut einmalig ist in der Videospielgeschichte. Aber egal, ich glaub man kann an jeder liste nörgeln :D. Den sonst ist sie meiner meinung nach gelungen.

  6. Richard Grossmann sagt:

    Killer7, We Love Katamari, Jet Set Radio, Max Payne(wohlgemerkt 1) und Silent Hill 2 verkörpern den Anspruch der hinter der GEE steckt. Ich will ja nicht schleimen, aber andere (Online-)Magazine hätten vermutlich nur Bestseller in die TOP50 aufgenommen. Wird langsam wieder Zeit für ne neue Top50 mit Bayonetta und Limbo.