wet

Wild wild ”Wet”

Ersteindruck

wet_teaserwetVorhin waren Alistair Hatch von Bethesda und Patrick Fortier von A2M hier in der Redaktion um „Wet” zu zeigen. Es ist schon einige Zeit her, dass das Spiel angekündigt wurde. Damals wurde aber nicht viel mehr gezeigt, als Bilder von einer verwegenen Hauptdarstellerin, die akrobatisch durch die Gegend springt. Jetzt macht sie das bereits in einem fast fertigen Spiel. Soll ja auch schon im Herbst erscheinen. Die Optik ist auf „alter Film” getrimmt. Körniges Bild, ab und zu Kratzer, leichtes Flackern. „Als würde das Spiel auf eine Leinwand projiziert”, erklärt Kreativ-Direktor Patrick Fortier.

Dadurch soll die selbstironische „Over-The-Top”-Action im Stil von Spaghetti-Western oder Grindhouse-Filmen noch unterstrichen werden. Ein guter Dreh, denn ernst zu nehmen sind weder die Handlung des Spiels noch die Handlungen von Hauptfigur Ruby. Sie schlägt Räder in der Luft, schwingt an Stangern herum, läuft Wände entlang und schlittert auf Knien über den Boden. Fängt sie bei solchen Aktionen an zu schießen, läuft alles wie in Zeitlupe ab und die einzelnen Moves lassen sich leicht zu langen Combos verketten. Während sie mit einer Waffe automatisch zielt, kann der Spieler die zweite manuell auf einen weiteren Gegner ausrichten. Dadurch werden die Verrenkungen von Ruby natürlich noch aberwitziger. „Acrobatic shooting” und „killing on the run” nennt Fortier das. Und tatsächlich macht es direkt Spaß Rubi so herum zu wirbeln.

Die Munition ist unbegrenzt, im Nahkampf wehrt sie sich mit einem Schwert und statt Healthpacks gibt ein Schluck aus der Whiskey-Flasche neue Lebensenergie. Besonders beeindruckend war der „Rage-Mode”: Der erinnert mit seiner stilisierten Grafik an „No More Heroes” und Ruby sieht in Rage buchstäblich rot (siehe oben).

Wir freuen uns drauf.

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Von Moses 22. Juli 2009 / 18:26
 

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