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Veranstaltung, Wirtschaft
Man mag über sie denken, was man will: Wer sich mit den derzeitigen Veränderungen in der Spielelandschaft kulturell wie wirtschaftlich auseinander setzten möchte, kommt um die immer noch populärer werdenden Browsergames nicht herum. Die internationale Casual Connect Tagung, die vom 10.-12. Februar zum zweiten Mal in Hamburg gastiert, ist zugleich Branchenentreff und Fachkonferenz. Dieses Jahr liegt ein Fokus auf so genannten Social Games für Plattformen wie Facebook. Neben dem Big Money Biz findet aber auch die Indie Szene ihren Platz mit einem Gamejam und einer „Machinarium“-Nachlese des Entwicklers Jakob Dvorsky.
Präsentiert wird die Veranstaltung unter anderem von den Hamburger Casual Machern Intenium und Bigpoint. Gerade letztere sind mit über 100 Millionen registrieren Spielern derzeit eine der größten Erfolgsgeschichten der deutschen Spielebranche überhaupt.
Der Eintritt der Konferenz beträgt 400 Euro.
http://europe.casualconnect.org
http://intenium.de
http://de.bigpoint.com
Spaghetti-Samurai
Ersteindruck, Game
„Wir wollen den Spieler tief in unsere Welt holen und eine fantastische Story erzählen”, meint Creative Director Jason Vandenberghe und muss im nächsten Moment loslachen. Denn „Red Steel 2” ist pure Action. Davon konnten wir uns gestern beim Hands-On in Hamburg selbst überzeugen. Das erste „Red Steel” sollte beim Erscheinen der Wii erwachsene Spieler von den First-Person-Fähigkeiten der Familienkonsole überzeugen. Doch durch die haklige Steuerung wurde vor allem der Schwertkampf zum Schwertkrampf.
Dank der Unterstützung von Wii Motion-Plus gehen die Hiebe im Nachfolger geschmeidig von der Hand. Sie fühlen sich an, als ob man eine echte Klinge schwingt. Schwere Schläge verlangen nach weitem Ausholen, und die Konsole erkennt, ob man vertikal von oben zuschlägt, oder zum geraden Stich ansetzt. Am besten lässt sich „Red Steel 2” deshalb im Stehen spielen. Ohne Armfreiheit werden Umstehende bei wilden Hiebkombinationen in Mitleidenschaft gezogen. Auch das Setting wurde radikal überarbeitet. Statt im Yakuza-Milieu wie der Vorgänger, spielt „Red Steel 2” in einem Mashup-Universum aus Western, Fernost und Science-Fiction. „Die beiden zentralen Elemente des Vorgängers, die Revolverduelle und der Katana-Kampf, sind Markenzeichen der westlichen und östlichen Kultur”, sagt Vandenberghe. „Da lag es nahe, beide Welten in einem Mix der Kulturen zu vermengen.” Präsentiert wird das Ganze im Cel-Shading-Look, der den Realstil des Vorgängers ablöst und bestens zu den staubigen Westernstädtchen und Cyborg-Samurai passt.
Wir finden: Die Änderungen haben der Reihe gut getan. Das Spiel nimmt sich nicht ernst und punktet mit einer genauen Steuerung. Ob die Waffengänge langfristig motivieren, erfahrt ihr im Test zeitnah zum Erscheinungstermin am 25. März.














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