Ein Duke spielt selten allein

"Eigentlich hätte alles so schön sein können. Testosteron-Bestie Duke Nukem hat nach seinem letzten Abenteuer die Pump-Gun über den Kamin gehängt. Statt der Hatz auf außerirdische Invasoren beschäftigt er sich mit den drei anderen Dingen, die das Macho-Herz höher schlagen lassen: leichte Mädchen, Zigarren und jeder Menge Chips. Natürlich nicht die fettigen Kartoffel-Spalten, die hauptverantwortlich für die Ernährungsprobleme in den USA sind, da sind Eiweiß-Shakes schon eher sein Ding. Nein, der Duke ist unter die Spielhöllen-Besitzer gegangen. Sein Laden: Das Ladykiller-Casino. Doch der Vorruhestand des Videospielhelden wird nach zwölf Jahren jäh unterbrochen. So lange hat es gedauert, bis der Nachfolger zu "Duke Nukem 3D" endlich erscheint. Statt in Ruhe den Blackjack-Tisch aus der Monitor-Schaltzentrale zu beobachten, Runden durch die Automaten-Hallen zu drehen oder auf den Roulette-Tisch zu aschen, muss der Muskelmann mal wieder als letzte Bastion menschlicher Zivilisation herhalten. Wieder sind Aliens auf dem blauen Planeten eingefallen, wieder sind alle Verteidigungsreserven der Militärs hinweg gefegt - und wieder trennt nur eine Sonnenbrille, ein Bürstenhaarschnitt und eine großkalibrige Waffe die Menschheit vor dem Untergang. Denn die Invasoren wollen nicht nur unterjochen. Viel schlimmer, sie wollen alle Frauen stehlen und sich mit ihnen fortpflanzen. Verständlich, dass beim Duke und beim Spieler sämtliche Sicherungen durchbrennen und in kürzester Zeit die alten Bleispritzen wieder ausgemottet werden. Verständlich auch, dass Dukes neuer Arbeitsplatz, das Casino- und Glücksspielmekka Las Vegas, nun auch als Schlachtfeld für heiße Feuergefechte mit den aus dem Vorgänger bekannten Widersachern herhalten muss. Wie der Kampf um Babes, Bier und das Fortbestehen der Menschheit aussieht, zeigt der aktuelle Trailer zum Spiel. Am 6. Mai wird "Duke Nukem Forever" nach über zwölfjähriger Entwicklungszeit endlich auch bei uns in Deutschland erscheinen. Wer das Klingeln der Automaten, das Klackern der Roulettetische bis dahin nicht missen möchte, der kann sich ja in einem der besten Online-Casinos die Zeit vertreiben. Mit etwas Glück erspielt man dabei ja auch genug Geld, um sich die "Balls Of Steel"-Edition des Spiels leisten zu können. Und die kommt natürlich mit Spielchips, Blackjack-Würfel und Pokerkarten, die dem Duke würdig sind."
von Martin Bruegge / April 20th, 2011 / 4 Kommentare

4 Kommentare

  1. mp3 sagt:

    Ich hoffe für diese Haufen Buchstaben gabs wenigstens ein bisschen Kohle für euch.
    Online-Kasinos. Ihr habt wohl den Arsch offen.

  2. Attila sagt:

    Ähm…was bitte soll das? Ich hatte mich hier über einen Bericht über DNF gefreut, stattdessen Werbung für fiese Glücksspiel-Abzocke? Das ist echt noch unter dem Niveau von ComputerBild und Konsorten und ein echtes Armutszeugnis, wenn ein eigentlich so anspruchsvolles und hochwertiges Magazin wie die GEE so etwas nötig hat.

  3. SethSteiner sagt:

    Ich denke hierfür darf eine Stellungnahme erwarten, das hat mit Journalismus nicht mehr viel zutun.

  4. Eimie sagt:

    Seltsam, wie deplaziert der Link zur Wikipedia im dritten Absatz wirkt.

    Leute, den kompletten Text in Anführungsstriche zu setzen ersetzt nicht einen eindeutigen Hinweis darauf, dass es sich hier um… naja, vielleicht habe ich an diesem Beitrag einfach nur was falsch verstanden?

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