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Warco: The News Game

Das Genre der First-Person-Shooter (FPS) gehört zweifelsohne zu den beliebtesten und zugleich polarisierensten Vertretern digitaler Erlebniswelten. Ein kreativer Umgang mit der Egoperspektive und Brüche in der virtuellen Kopfschussindustrie finden zwar vereinzelt statt, doch klassische Kriegsszenarien erweisen sich nachwievor am ehesten als massenkompatibel. Ein interessanter Ansatz, der am Bewährten festhält und doch eigene Wege zu gehen scheint, ist im Spiel „Warco“ zu finden. Der Spieler greift nicht, wie er es sonst gewohnt ist, zur Waffe, sondern fungiert in der Rolle als filmender Berichterstatter und greift somit nicht aktiv ins Geschehen ein.

Record dramatic images of war, save them in-game, then edit the results into a compelling frontline TV news story. Beam the results to global audiences on the web. No two WARCO stories will ever be alike. It’s an edge-of-seat gaming experience – and a powerful entry-level training tool for future combat reporters.
Weniger heikel ist das Thema Killerspiele deswegen nicht, ganz im Gegenteil, aber ich finde es äußerst spannend, den Spieler aus der Befehlskette zu nehmen und ihn einer gewissen Hilflosigkeit auszusetzen, die womöglich zum Nachdenken anregt. Vor allem bietet „Warco“ aber Ansatzpunkte für interessante Diskussionen.

Der im australischen Brisbane ansässige Entwickler Defiant Development kann bis dato nur einen Prototypen vorweisen, aber anbei findet ihr ein Gameplay-Video, das erste Eindrücke vermittelt.


(Link zum Video)

Was haltet ihr davon?

(via)
von Fabu / September 22nd, 2011 / 11 Kommentare

11 Kommentare

  1. marcus sagt:

    wow, klingt sehr interessant.

  2. thegunrunner sagt:

    Da passt jetzt irgendwie die Dokumentation „Returning Fire“:
    http://www.youtube.com/watch?v=RbrlNNR8Puk

  3. Ciprian sagt:

    während das Konzept auf dem ersten Blick stark nach Schnapsidee anmutet und man zuerst denkt: „klar, sie machen eben das gegenteil um aufmerksamkeit zu bekommen“, ist das spielen an sich wahrscheinlich zu einer interessanten form mutiert: man wandert durch einem fps wie durch einem museum, oder, vom film kommend, man darf mit in der welt hinein, ohne jedoch einzugreifen.

    ob nun die passivität wirklich zu gedankengäge um ethik oder moral beim spielen führen ist mir sehr rätselhaft, aber die potenziellen in youtube oder wo auch immer veröffentlichten, mit dem eigenen charakter im spiel aufgenommenen, spektakulären videos, die werden ein gewaltdiskurs aus einer neuen perspektive aufmachen können (wenn das spiel erfolg hat). vielleicht aus einer perspektive, die dem medium nicht unbedingt gut tut.

    ich denke die verbindung zum film und die bedienung des cineastischen im spiel ist hier auch soweit vorhanden, als dass es sich sehr anbietet, aus den eigens aufgenommenen sequenzen filmchen zusammenzuschneiden.

  4. marcus sagt:

    interessant auch, wenn es im spiel reale krisenherde gibt und die selbst gebastelten filmchen denn neben tatsächlichen reportagen aus eben jenem gebiet auf youtube zu finden sein werden.

  5. marcus sagt:

    ciprian: das kreieren von „reportagen“ ist im spiel ja ausdrücklich vorgesehen.

  6. Ciprian sagt:

    großartig, eben wegen dieser infragestellung der youtube-realität durch „gamereportagen“, die nichts mit der wirklichkeit, mit den richtigen konflikten, zu tun haben!

  7. Cody sagt:

    Ich will ja hier wirklich nicht den Moralapostel rauskehren aber wenn ich das so lese/mir die Endresultate vorstelle frage ich mich was „schlimmer“ ist: Einen Autounfall zu bauen oder die Opfer anschliessend als „Bild Reporter“ zu filmen. Wenn man einen fps military shooter spielt kann man das den Kritikern gegenüber ja noch iiirgendwie als Spielerfahrung, Reaktionstests, online Interaktion mit Freunden, Wettkampf etc. „verkaufen“-wenn ich hingegen total passiv durch ein selbstablaufendes Szenario marschiere um möglichst dramatische, spektakuläre und blutige Sequenzen abzufilmen ist das doch fast schon ein perfide perverser Voyeurismus der sich am Krieg ergötzt? Wenn ich dann noch dieses Alibi Argument von wegen „Tool for future combat reporters“ lese frag ich mich ob die noch richtig ticken.
    Sind demnach CoD und Konsorten „training tools for future marines“? Ein „For those who suck at multiplayer“ Slogan wäre zumindest ehrlicher gewesen :)

  8. Ciprian sagt:

    wie wärs mit unbeteiligter beobachter statt massenmörder? könnte man auch als perspektive nehmen. oder schießen, aber mit der kamera, und zwar spektakulärer als in bulletstorm?

  9. Rarehero sagt:

    Die größte Stärke des Mediums ist auch dessen Problem. Da der Spieler aktiver Teilnehmer und vor allem auch auslösender Faktor des Geschehens ist, kann man ihn nicht aktiv in die Rolle eines Soldaten versetzen, der schreckliche Dinge, die in einem Antikriegsfilm zum Nachdenken anregen würden, ausführen kann. Dies hätte in einem Spiel wohl den gegenteiligen Effekt.
    Entsprechende Szenen allerdings einfach nur als Cutscenes anzubieten, wird dem Medium hingegen nicht gerecht und verwässert im Wechselspiel mit den aktiven Passagen möglicherweise gar die Wirkung. Den Spieler aber in die Rolle eines aktiven Beobachters zu versetzen, der durch seine Teilnahme Szenario stärker eingebunden wird, zugleich aber nur Beobachter der Szenen ist, könnte der goldene Mittelweg sein. Allerdings bin ich bei dem vorliegenden Spiel skeptisch, ob dies in diesem Falle gelingen kann.

  10. Cody sagt:

    @Ciprian: Seit den Falklands gibt es keine „unbeteiligten“ Kriegsberichtersatter mehr sondern nur noch „embedded Journalists“ die von den Militärs mit Bildmaterial versorgt werden oder nur in bestimmten Gebieten filmen dürfen.
    Auch in einem Spiel wird es im Grunde nur „Propagandabilder“ geben.
    Warum nicht einen anderen Ansatz wählen? Wie wärs zb. mal als Sanitäter unterwegs zu sein oder NOCH besser: Die Feuerwehr in einem brennenden Haus filmen statt Marines/SaS Typen im nahen Osten?
    Die Grundidee für ein solches „Kameramann Game“ ist ja nicht übel, aber warum dafür ausgerechnet ein Kriegszenario wählen?
    @Rarehero: Das Problem ist doch dass sich Spielemacher nix trauen oder eben zu eingeschränkte Gewaltphantasien haben! Man muss ja nicht gleich zeigen dass man als US Marine zb. 13 Jährige Kindersoldaten erschiesst, aber warum in einem 08/15 Kriegsshooter nicht mal 1 Level einbauen in dem man abgemagerte Juden aus einem KZ befreit, oder sich ein komplettes Level zu einem verwundeten Kumpel durchkämpfen, den dann langwierig verarzten, Zusammenflicken und dann am Ende-wenn man froh ist seinen Kumpel gerettet zu haben schlägt eine Granate ein und zerfetzt ihn. Natürlich bringt es nix ein komplettes Spiel als „Anti“ zu inszenieren…aber den Spieler mal 5 Stunden die übliche „Hurra wir sind die Bersten!“ Sosse spielen zu lassen um ihn dann mit einem einzigen Level wieder „runterzuholen“ und zum nachdenken zu bringen-das könnte mal ein Anfang sein.
    Die Atomexplosion in MW1 war ein kleiner Schritt in diese Richtung der leider nie wiederholt wurde.

  11. […] einer sterbenden Person) ethisch noch vertretbar sind. Dazu haben sich auch die Redakteure von Gee einige Gedanken gemacht. body a.addthis_button_facebook_like iframe {width:135px !important; […]