GEE präsentiert: die Ausstellung „Ab ins Buch”
Bloginhalte, Redaktion, Veranstaltung
Oliver Uschmann schreibt nicht nur in versiert aneinander gereihten Worten im GEE Magazin über Videospiele, sondern ist auch ein derber und derbe erfolgreicher Buchautor. Die Ausstellung „Ab ins Buch“ im Kulturgut Haus Nottbeck erweckt die Welt seiner „Hartmut und ich“-Romane zum Leben. Deren Protagonisten quatschen gerne stundenlang über Games, insofern findet sich in den begehbaren „Kulissen“ der Bücher auch eine Ecke mit 150 Playstation Titel zum Ausprobieren. Dazu werden unter anderem die Gaststätte aus dem Roman „MURP!“ oder der Horrorkeller aus „Hartmut und ich“ zum Leben erweckt.
Neben den interaktiven Exponaten stehen auch Veranstaltungen auf dem Programm. Am Mittwoch heißt es ab 14.00 Uhr etwa „Lokalsport“: Oliver Uschmann liest die gesammelten Fußballerlebnisse von Hartmut und ich. Dazu spielt die Band Alex Amsterdam Indiepop, und dem abersowasvon glorreichen Einzug von Deutschland ins Achtelfinale der WM kann gemeinsam bei Grillwurst beigewohnt werden. Nächste Woche Freitag, also am 02. Juli, gibt es in der Reihe „Hartmut interviewt“ ein Doublefeature aus der Gameszene: Daedalics Kreativleiter Jan Müller-Michaelis („Edna bricht aus”) und GEE Chefredakteur Heiko Gogolin stellen sich gemeinsam auf der Couch Hartmuts Fragen.
Dieses und andere Gespräche mit Literaten, Musikern oder Menschen aus der Spielewelt sind anschließend im Netz auf 2010lab.tv zu sehen.
Love For Leser
Gesellschaft, Redaktion, RetroAm Sonntag, den 14. Februar, ist Valentinstag. Da zeigt man seinen Liebsten mit kleinen Geschenken, wie gern man sie hat. Das wollen auch wir tun, und überlassen euch diesen kleinen Film, der eure Herzen hoffentlich genauso zum Rasen bringt wie unsere. Schickt ihn nach Lust und Laune in der Welt herum, damit auch eure Liebsten sehen, für wen euer Herz wirklich schlägt. In diesem Sinne einen schönen Valentinstag.
Ins kalte Wasser
Redaktion, Video
Während auf der Elbe die Eisschollen treiben, können wir es kaum erwarten unseren nächsten Unterwasser-Ausflug zu starten: Die Test-Version von „Bioshock 2” ist schon auf dem Weg zu uns. Die Wartezeit verkürzen wir uns mit dem neuen Werbespot zum Tiefsee-Shooter. Den Test zum Spiel gibt es in der kommenden GEE. Ab 1. Februar am Kiosk.
Heikos Top 5
Game, Redaktion

Platz 5: „Let’s Tap” (Sega, Wii)
Ich weiß nicht, was geringer ist: der Umfang dieser Minispielsammlung oder die Qualität der meisten darin enthaltenen Spiele. Aber die „Tap Runner“ Disziplin holt alles wieder raus. Vier Spieler legen ihre Wiimote auf einen Pappkarton, tippeln darauf mit ihren Fingern und steuern so eine Figur um die Wette durch einen krassen Hindernisparcours. Taptop!
Platz 4: „Machinarium” (Amanita Design, PC / Mac)
Kaum ein Genre setzt so sehr auf elaborierte Geschichten wie Adventures. Um so erstaunlicher, dass das beste von ihnen aus diesem Jahr ohne ein gesprochenes oder geschriebenes Wort auskommt. Dass „Machinarium” trotzdem mehr sagt als 500 Seiten lange Bücher, muss dem Spiel erstmal jemand nachmachen.
Platz 3: „Mystery Case Files: MillionHeir” (Big Fish, PC / DS)
Durch die DS-Version des PC Klassikers habe ich dieses Jahr Wimmelbildspiele für mich entdeckt. Action gibt es den Tag schon genug. Abends im Bett ohne Leistungsdruck Gegenstände in bis obenhin mit Tinnef vollgestellten Bildern zu suchen, entspannt wie autogenes Training.
Platz 2: „Plants Vs. Zombies” (Popcap, PC / Mac)
Ich liebe aufs Wesentliche reduzierte Spiele. Aber manchmal ist mehr tatsächlich mehr. „Plants Vs. Zombies“ variiert sein Tower Defense Gameplay in so vielen unterschiedlichen Spielmodi, die mit Knoff Hoff miteinander verschachtelt werden, das es auf den Lehrplan in jeden Game Design Studiengang gehört.
Platz 1: „New Super Mario Bros.” (Nintendo, Wii)
Zugegeben: Ich bin soooo berechenbar. Aber kein Spiel hat dieses Jahr derart gekickt wie das Super Mario Quartett. Es holt mit einem Minimum an Innovation ein Maximum an Spielspaß heraus. Solch ein selbstsicheres Spiel macht man nur, wenn man niemanden mehr etwas beweisen muss.
Moses’ Top 5
Game, RedaktionPlatz 5: Flower (ThatGameCompany, PS3)
Ich habe nie davon geträumt, als Wind durch Wiesen zu wehen, aber seit ich „Flower” gespielt habe, weiss ich, wie schön das wäre. Und neben diesem tollen Gefühl gibt es auch noch diverse Geheimnisse und sogar spielerisch anspruchsvolle Passagen zu entdecken. Poetisch, schön und überraschend.
PLatz 4: Uncharted 2 (Naughty Dog, PS3)
Aberwitzige Action, gefällige Story und große Bilder. Nathan Drakes Abenteuer ist die Videospielvariante des Popcorn-Kinofilms und hat mich so bis zum Schluss gut unterhalten. Wahnsinn, wie oft mir hier der Halt unter den Händen oder Füßen weg gebrochen ist. Und irre, wie ich mich trotzdem immer wieder gerettet habe.
Platz 3: Gravity Sling (Riptide Games, iPhone)
Auf dem iPhone habe ich wohl die meisten Spiele ausprobiert in diesem Jahr. Am schönsten finde ich bis heute dieses kleine Game um den Astronauten, der zurück zu seinem Shuttle will. Nach einem kleinen Schubs fliegt er durchs All, umkreist Planeten – manchmal minutenlang – und zeichnet dabei schöne Muster in den Sternenhimmel.
Platz 2: DJ Hero (FreeStyleGames, Xbox 360 / PS3)
Auch wenn ich nie DJ sein wollte, hatte ich viel Spaß mit dem Plastik-Plattenspieler. Zu dritt an einem Turntable, mit zweien gegeneinander oder allein auf der Jagd nach Highscores und neuen Mixen. Die sind nämlich das Highlight des Spiels, denn so hat man die verwendeten Lieder noch nie gehört: 50 Cent mit David Bowie, Gorillaz mit Blondie oder Queen mit den Beastie Boys.
Platz 1: Bayonetta (Platinum Games, Xbox 360 / PS3)
Meine Kollegen meinen, dass sei geschummelt, weil das Spiel offiziell ja erst im nächsten Jahr bei uns veröffentlicht wird. Aber ich habe es nun mal schon durchgespielt, und alles andere als Platz Eins für diesen Wahnsinn wäre falsch! Urknall Bonus for the win.
Olivers Top 5
Game, Redaktion
Platz 5: „Infamous“ (Sucker Punch, PS3)
Spiele, in denen man die Wände hoch ging und anderen Leuten aufs Dach stieg, gab es in diesem Jahr viele: „Prototype“, „Assassin’s Creed 2“, „Saboteur“… Urban Freeclimbing war der Gaming-Trend 2009. Aber so leichtfüßig wie in „Infamous“ war man sonst nirgends unterwegs. Ein gutes Beispiel dafür, wie Videospiele uns das Unmögliche erleben lassen. Und zudem ein wirksames Hausmittel gegen Höhenangst.
Platz 4: „Fallout 3: The Pitt“ (Bethesda, Xbox 360 / PS3 / PC)
Mit dem Add-On „The Pitt“ für „Fallout 3“ holt man sich ein wunderschönes Stück Hölle auf die Konsole: In den Ruinen von Pittsburgh dient der Mensch nur noch den Maschinen: Riesige Metallpressen geben den Takt an, aus rostigen Rohren zischt der Dampf, und über all dem ragt ein offensichtlich von einem Wahnsinnigen zusammen gezimmertes Stück Industriearchitektur in den giftig glühenden Himmel. Ein Traum.
Platz 3: „The Path“ (Tale Of Tales, PC)
Die Werke des Independent-Studios Tale Of Tales bewundere ich wegen ihres verspielten, schnörkeligen und vielschichtigen Zeichenstils und ihrem Mut zum Experiment. Die Rotkäppchen-Variation „The Path“ ist nicht nur die beste Märchenwald-Simulation aller Zeiten, sondern auch der fröhlich winkende Abschied von so lästigen Videospiel-Dogmen wie dem Highscore und dem Geschwindigkeitswahn.
Platz 2: „AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!!“ (Dejooban, PC)
Andererseits: Geschwindigkeit und das Sammeln von Punkten kann süchtig machen! Immer dann, wenn ich vor dem Rechner sitze und eigentlich etwas wichtigeres machen sollte – zum Beispiel einen GEE-Beitrag schreiben –, stürze ich mich viel lieber von den ins Nichts gebauten Gebäuden in „Aaaaa…“. Der freie, zielgerichtete Fall als Spielprinzip: Mein Geheimtipp 2009.
Platz 1: „Persona 4“ (Atlus, PS2)
Ganz ehrlich? Seit „Silent Hill 2“ war ich von keinem Spiel so berührt und besessen: „Persona 4“ nimmt glaubhafte, sympathische Figuren und wirft sie in eine Welt, die auf den ersten Blick bizarrer und surrealer nicht sein könnte, die Protagonisten letztendlich aber nur mit den Schattenseiten ihrer eigenen Persönlichkeit konfrontiert. 100 Stunden Videospielkunst, die jedem Zweifler den Glauben an bedeutsames Gamedesign zurückgeben.
Christians Top 5
Game, Redaktion
Platz 5: „House of the Dead: Overkill” (Headstrong Games, Wii)
Lightgunshooter haben sich auf der Wii richtig breit gemacht. Dieses Spiel ist ihr König. Der eigenironische Humor und die trashigen Dialogen haben mich an die Wiimote gefesselt. Meine Freundin hat’s genauso schnell gepackt. Also musste ich zwei Plastik-Pistolen kaufen, damit wir den Zombies stilecht den Garaus machen konnten.
Platz 4: „Borderlands” (Gearbox, Xbox 360 / PS3 / PC)
So viel Spass beim Sammeln von bunten Zauberwaffen hatte ich seit „Diablo 2” nicht mehr. Der Kern von „Borderlands” ist aber sein Coop-Modus. Gemeinsam mit drei Freunden in Buggies durch die Cel-Shading-Einöde rasen, Beute teilen und sich gegenseitig heilen. Darum geht es doch an Weihnachten.
Platz 3: „Muramasa: Demon Blade” (Vanillaware, Wii)
Der Gewinner des Preises „Schönstes Spiel 2009” ist: „Muramasa”. Das Hack-’n-Slay hat mich mit seinen farbenfrohen Landschaften und dem Soundmix zwischen Kabuki und Metal-Gitarren in seinen Bann gezogen. Unter der schönen Hülle versteckt sich außerdem noch ein grundsolider Sidescroller.
Platz 2: „The Legend of Zelda: Spirit Tracks” (Nintendo, DS)
Der „Zelda”-Serie fehle die kreative Perspektive. Und durch die Reise auf Schienen falle jetzt noch die freie Begehung von Hyrule weg, sagen Kritiker. „Spirit Tracks” ist das beste „Zelda” seit langem, sage ich. Nintendo erfüllt Jungen einen Kindheitstraum: Als Lokführer habe ich mich oft dabei ertappt, einfach nur die Dampfpfeiffe zu betätigen und mit einem „Choochoo” ohne Ziel über die Strecke zu schnaufen.
Platz 1: „Brütal Legend” (Double Fine, Xbox 360 / PS3)
Als Metal-Liebhaber und Videospieler war ich von der ersten bis zur letzten Minute „Brütal Legend” Eddie Riggs. Ich habe Dämonengesichter mit Soli zum Schmelzen gebracht. Ich bin auf einem Panter geritten, der Laserstrahlen aus seinen Augen schoss. Ich habe bei Ozzy eingekauft und wurde von Lemmy geheilt. Hiernach kann eigentlich nichts mehr kommen.
Love For Games
Redaktion, Retro

Es ist jedes mal viel Arbeit, die vielen kleinen Bilder für eine Galerie in GEE zusammen zu suchen, das Ergebnis aber auch für uns immer wieder eine Freude. Natürlich finden sich dann später immer noch neue Details – wie Bäume, Pokale, Häuser oder Explosionen – die gut in die jeweilige Galerie gepasst hätten.
Nicht nur deswegen entstand schon vor einiger Zeit die Idee, das Ganze auch online zu präsentieren, und dort mit eurer Hilfe immer weiter wachsen zu lassen. Nun ist es vollbracht: www.love4games.org
Viel Spaß damit und her mit vielen Vorschlägen für weitere Sammelobjekte.
Selbstverständlich werden wir von Zeit zu Zeit neue Galerien einstellen.
Schubsteuerung?
Bloginhalte, Game, Redaktion, Retro

Allen die sich seit dem vorletzten Blogpost fragen, was denn bitte schön eine Schubsteuerung à la „Asteroids“ sein soll, sei an dieser Stelle einmal die Atari-Arcade ans Herz gelegt. Dort kann man nicht nur den Automatenklassiker mit der filigranen Steuerung im Browser spielen, sondern auch andere legendäre Arcade-Games wie „Lunar Lander” (ebenfalls mit Schubsteuerung), „Battlezone“ oder „Crystal Castles“. Eine hervorragende Gelegenheit mal zu gucken, mit was man früher sein Geld verplempert hat.
100 Tassen Kaffee
Redaktion
Nach 14 Tagen heißer Produktionsphase – mal wieder ohne Wochenende – wurde heute Morgen gegen 1:30 Uhr der letzte Buchstabe für GEE 49 in die Tastatur gedrückt. Es war – mal wieder – ein „a”. 100 Tassen Kaffee hat Heiko in diesem Zeitraum getrunken. Eine für jede Seite. Die letzte um 1:15. „Ich setz’ noch mal Kaffee auf”, war nach „Ganz geil, Diggie!” und „Das funktioniert so noch nicht” der am häufigsten gesprochene Satz. Mal wieder. Während die Grafik noch bis Dienstag am Feinschliff feilt, gönnen wir Redakteure uns ein, zwei Tage Regeneration. Denn, so ein weiterer Lieblingsspruch der Chefredaktion: „Nach dem Heft ist vor dem Heft.”
Am Mittwoch geht der ganze Datenstapel dann in die Druckerei. Und am 9. November liegt das neue Heft wie gewohnt beim Kiosk oder Bahnhofsbuchhändler eures Vertrauens.
















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