Alles aus dem Januar, 2010

Ein Traum von einer Party

Ein Traum von einer Party

Zwei Mal im Jahr findet im schwedischen Jönköping die Dreamhack statt, das größte digitale Festival der Welt – mit renommierten Clans, Bands und Computerkünstlern. GEE war drei Tage und Nächte dabei (mehr …)
von Chris Rotllan / Januar 26th, 2010 /

Würfelglück

Als Mario auf dem N64 aus der zweiten in die dritte Dimension sprang, waren Videospiele in einer neuen Zeitrechnung angekommen. Auch Metin Seven ist dem Tiefenrausch verfallen. Der niederländische Künstler nimmt sich den Urgesteinen der Arcade-Ära an und macht aus Fläche Masse. Mit dem dreidimensionalen Äquivalent zu Pixeln, sogenannten Voxeln, baut er Screenshots aus „Galaga”, „Dig Dug” und Co. nach. Hier seht ihr eine Auswahl seiner besten Bilder. Mehr zu Metin Seven und seiner Voxelart lest ihr in der aktuellen GEE 51, die ab dem 1. Februar bei eurem Zeitschriftenhändler erhältlich ist. [nggallery id=14]
von Christian Neeb / Januar 26th, 2010 / 2 Kommentare

We like to move it move it

„Super Monkey Ball“ gehört zu den irrwitzigsten Geschicklichkeitsspielen auf dem Markt. Irrwitzig ist auch die Frequenz, mit der Sega neue „Deluxe“, „Junior“, „Touch“ und „Blitz“-Folgen der Serie auf den Markt bringt, ohne dem Original signifikant etwas hinzu zu fügen. Aber wieso auch? „Monkey Ball“ war schon beim ersten Mal super, weil es Videospielen in seiner pursten Form präsentiert: Wir rollen einen Affen in einer Kugel durch Levelaufbauten voller Abgründe und Loopings und sammeln dabei möglichst viele Bananen. Dabei bewegen wir nicht die Kugel, sondern den Boden - ähnlich wie in den alten Kugelspielen aus Holz, von denen niemand weiß, wie sie genau heißen. Falls doch, hinterlasst bitte einen Kommentar. Auch die 70 Level und Partyspiele der kommenden zweiten Folge auf der Wii bieten beim Anspielen wenig Neues. Sie lassen sich allerdings mit Nintendos Balance Board spielen. Und das ist einfach ein superber, wenn auch mit Spielenachschub arg vernachlässigter Controller, der erheblich genauer als die Wii Bewegungen erfasst. Begleitet von J-Pop der penetrantesten Art manövrieren wir die meschuggenen Primaten durch Neigen und Senken des Körpers. Gewendet wird durch ein Zurücklehnen. Weitere Knöpfe sind nicht vonnöten. Das funktioniert tadellos, das rockt zweifellos. Inwiefern sich das auch von den wirklich krassen, späteren Levels behaupten lässt, konnten wir noch nicht feststellen. Aber auch so: „Super Monkey Ball" plus Balance Board? Wir stehen drauf! Das Spiel erscheint am 12. Februar für Wii.
von Heiko Gogolin / Januar 22nd, 2010 / 2 Kommentare

SchriftArt

Bewegte Bilder, die sich vor euren Augen in ASCII-Code verwandeln? Peter Nitsch macht es möglich. Auf seinem Portal ASCIImeo können alle Filme des Videokanals Vimeo in den 7-Bit-Stil des Schriftsatz ASCII portiert werden. Drei Optionen stehen dabei zur Auswahl: Farbige Schriftzeichen, originaler ASCII-Code oder eine Blockdarstellung. So geht's: Auf Vimeo sucht ihr euch unter Videokunstwerken und Musikclips einen Film aus und kopiert dessen Namen in die Suchmaske von ASCIImeo. Dann könnt ihr euch am unteren Bildschirmrand für die Darstellung entscheiden und taucht ein, in den Bildrausch aus Buchstaben und Zeichen. Als Beispiel hier der Song „Salute Your Solution” von den „Raconteurs”.
von Christian Neeb / Januar 21st, 2010 / 3 Kommentare

Update: Reinschnuppern

Ihr seid mit den Videospielen von heute unzufrieden? Es gibt zu wenig Kreativität und Innovation? Dann macht doch selbst eines! Bei der ersten XNA Gaming Night des gameslab der Hochschule für Wissenschaft und Technik Berlin gibt es eine Einführung in Microsofts Entwicklersoftware „XNA Game Studio". Damit können Amateurprogrammierer mit wenig Aufwand komplexe Spiele realisieren. Erfahrungen mit .NET und C# sind zu empfehlen. Interessenten sollten am 20. Januar ab 18 Uhr unbedingt vorbeischauen. Nach der Einführung in „XNA" entwickelt Ihr alleine oder in der Gruppe ein eigenes Spiel. Die besten werden prämiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung findet Ihr hier. Update: Nach der, in den Kommentaren entstandenen, Verwirrung um die zugelassenen Teilnehmer, stellen wir jetzt noch einmal klar, dass wirklich jeder Interessierte gern gesehen ist und sich anmelden darf. Allerdings war der Andrang nun schon so groß, dass zumindest bei der ersten „XNA Gaming Night" kein Platz mehr frei ist. Eine zweite, dritte, vierte und so weiter sollen aber folgen.
von Volker Hansch / Januar 14th, 2010 / 5 Kommentare

Ins kalte Wasser

Während auf der Elbe die Eisschollen treiben, können wir es kaum erwarten unseren nächsten Unterwasser-Ausflug zu starten: Die Test-Version von „Bioshock 2” ist schon auf dem Weg zu uns. Die Wartezeit verkürzen wir uns mit dem neuen Werbespot zum Tiefsee-Shooter. Den Test zum Spiel gibt es in der kommenden GEE. Ab 1. Februar am Kiosk.
von Christian Neeb / Januar 12th, 2010 /

Kohle für Kreide

2D-Boy haben es mit einem Sonderverkauf ihres Spiels „World of Goo" vorgemacht, jetzt zelebrieren Kloonigames den ersten Geburtstag von „Crayon Physics Deluxe" mit einer besonderen Aktion: Bis zum 15. Januar kann der Gewinner des Independent Games Festivals 2008 auf ihrer Website zum selbstgewählten Preis herunter geladen werden. Mindestens ein Cent sind zu berappen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. „Crayon Physics Deluxe" ist eine tolle Sandbox Physikspielerei für den PC, in der ein Ball durch Zeichnen von Objekten zu einem Stern manövriert werden muss. Für „World of Goo" wurde im Durchschnitt zwar nur der vermeintlich geringe Betrag von 2 Dollar überwiesen, trotzdem kam in der Summe über 100.000 Dollar zusammen (GEE berichtete). Wir gönnen dem lustigen Finnen Petri Purho für sein Spiel eine ähnlich hohe Summe und gehen jetzt gleich mal mit gutem Beispiel voran.
von Heiko Gogolin / Januar 9th, 2010 /

Klappe zu, Zelda tot

In GEE 49 berichteten wir über Fanverfilmungen bekannter Games. Mit dabei war der „Zelda”-Spielfilm „The Hero of Time”. Nach mehreren Monaten, in denen der zweistündige Streifen in Europa und den USA in Programmkinos lief, wurde „The Hero of Time” im Dezember in voller Länge ins Netz gestellt. Auf unserer Seite konntet ihr den Film ebenfalls ansehen. Die Leistung der Darsteller erreicht zwar kaum Vorabendserien-Niveau. Trotzdem versprüht der Film viel Liebe zur Vorlage, und die harte Arbeit an Effekten und Soundtrack ist offensichtlich. Nun haben die Macher BMB Finishes aus Atlanta, USA nach Aufforderung von Nintendo den Film von ihrer Website nehmen müssen. Wie ist eure Meinung zu dem Vorgehen Nintendos? Ein sinnvoller Schritt zum Schutz der „Zelda”-Serie oder unnötige Gängelei eines liebevollen Fanprojekts?
von Christian Neeb / Januar 5th, 2010 / 7 Kommentare