
Lizenz zum Vordrängeln
Veranstaltung, Verlosung

Vom 18. bis zum 22. August 2010 findet in Köln zum zweiten Mal die Gamescom statt. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter rund 250.000 Besucher. GEE und die Initiative „Spielen Verbindet“ bieten euch die Chance, Freikarten und VIP-Pässe für die weltgrößte Messe für Computer- und Videospiele zu gewinnen. Dazu hat „Spielen Verbindet“ einen Gaming-Führerschein erstellt, mit dem ihr euer Videospiel-Wissen auf die Probe stellen könnt. Aus insgesamt 300 Fragen werden per Zufall 15 ausgewählt. Wer 70 Prozent schafft, erhält den Gaming-Führerschein und nimmt automatisch an dem Gewinnspiel teil.
Die Gewinner erhalten Freikarten sowie VIP-Pässe, mit denen sie schnellen Zutritt zu den begehrtesten Ständen und Vorführungen auf der Gamescom erhalten. Zu den Highlights gehören die Stände von Electronic Arts und THQ, „Mafia 2″ von 2K, die „Kinect”-Vorführungen von Microsoft und das „Assassin’s Creed Brotherhood” Kino von Ubisoft. Achtung: Für einige Attraktionen müsst ihr 18 Jahre oder älter sein! Der freie Eintritt zur Gamescom gilt ausschließlich für den 19. oder 20. August 2010.
Wenn Du an der Aktion teilnehmen möchtest, dann mach Deinen Gaming-Führerschein bis zum 31. Juli 2010. Du kannst so oft üben, wie du möchtest, teilnehmen kannst du dagegen nur einmal! Und egal ob du gewinnst oder nicht: Jeder, der den Führerschein besteht, kann sich ein cooles Shirt am Stand der USK abholen!
Teilnahme am Gewinnspiel bis zum 31. Juli unter Gaming-Führerschein. Die Preise können nicht ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hörspiel
Game, Musik

„The Building” heißt der Song von Jesse Stiles, zu dem die italienischen Game-Designer Molleindustria ein Spiel entwickelt haben. Ein richtiges Spielziel gibt es bei „Inside a Dead Skyscraper” nicht, aber seinen Zweck als Untermalung der Musik erfüllt es perfekt. Wie ein Schwimmer bewegt sich die Spielfigur im Himmel zwischen Hochhäusern, liest mit einem Spezialgerät die Gedanken von Passanten und stößt an den Rand seines Universums.

Feuer und Eis
Kunst, Netz, Retro, Video

Habt ihr euch nicht auch schon mal ausgemalt, in die Welt eurer Lieblingsspiele einzutauchen? Die junge Produktionsfirma „Knife Show” hat diesen Gedanken auf den Kopf gestellt und einige berühmte Charaktere einfach zu uns geholt. Hinter dem Projekt stecken die beiden Kalifornier Mike Benson (29) und Casey Wrightsman (22), die auf Snowboard- und Skatevideos spezialisiert sind.
Mit ihrem neuesten Werk „Gnarcade” haben sie nun ein Stück Videokunst erschaffen, das meist verschneite Locations mit einer bunten Pixelwelt verschmelzen lässt. Zahlreiche Helden aus „Super Mario“, „Bubble Bobble“, „Pac-Man“ und Co. geben sich in Form von Cameo-Auftritten die Ehre, während die Boarder bei ihren Stunts mit den Elementen der Videospiel-Klassiker interagieren.
Doch Moment, Pixel-Protagonisten in einer realen Welt? Szenenweise erinnert der Clip an Patrick Jeans 8-Bit Kurzfilm „PIXELS“, der vor drei Monaten die Gameswelt entzückte. Zufall? Wie’s aussieht ja, denn laut eigenen Angaben brauchte „Gnarcade“ aufgrund der komplizierten Bildeffekte ein ganzes Jahr zur Vollendung. Wir finden: die Mühe hat sich durchaus gelohnt.

E-Book
E-Sport
Intelligente und zugleich lesbare Lektüre zum Massenphänomen E-Sport ist im Buchhandel nach wie vor Mangelware. Mit dem eSports Yearbook 2009 schließen die Journalisten Julia Christophers und Tobias Scholz nun eine Lücke. In dem 120-Seiten umfassenden Buch versammeln die Herausgeber 25 Texte von E-Sport-Größen wie dem mehrfachen „Warcraft 3”-Meister Manuel „Grubby” Schenkhuizen sowie Hintergrundberichte, Interviews und zahlreiche Fotos.
Für alle E-Sportler und ihre Fans ist das Buch, das von nun an jährlich einen Blick auf die Szene werfen will, zweifelsohne eine schöne Erinnerung an spannende Turniere. Aber den Autoren geht es um mehr als das Schwelgen in Nostalgie: In Essays und tiefgehenden Gesprächen werden Fragen erörtert, die für die Zukunft des E-Sports von Bedeutung sind. So macht sich Frank Fields etwa Gedanken darüber, ob Trainer den elektronischen Spielen eine neue Qualität geben könnten. Und Mitherausgeberin Julia Christophers beleuchtet die vielen beruflichen Perspektiven, die der E-Sport im Angebot hat.
Der größte Verdienst des eSports Yearbooks liegt jedoch darin, dass es den E-Sport auch für Nichteingeweihte verständlich macht. So erzählen etwa die Autoren Matthias Meyer und Damla Pinar Goek, wie der Wettkampf am PC ihr Leben verändert hat. Immer wieder ist hier von nachvollziehbaren Gefühlen die Rede, von Leidenschaft, Verlangen und der Hingabe an einen Sport, der hierzulande aus unerklärlichen Gründen immer noch nicht als offizielle Disziplin anerkannt ist. Als Sommerlektüre legen wir euch das Jahrbuch daher uneingeschränkt ans Herz.
Das eSports Yearbook 2009 in englischer Sprache gibt es als Pdf zum kostenlosen Download auf der Website zum Buch.
Die handfeste Papierfassung gibt es für 15,90 Euro auf Amazon.de.















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