best US casino slots tournaments for all usa players best online high roller casino usa online casino bonuses http://www.narea.org/ssfm/roulette-bonus.html rtg online casino for mac http://www.narea.org/ssfm/casino-deposit-methods.html mac slots http://www.narea.org/ssfm/online-slots-for-mac.html
slots for

The Darkness

The Darkness

In anderen Egoshootern muss man Monster erledigen, um die Welt vor dem Bösen zu bewahren. In diesem Spiel zur gleichnamigen Comicreihe steckt das Monster im Spieler selbst - und gerät immer wieder außer Kontrolle

"The Darkness" stößt dich in die Rolle des Mafiakillers Jackie Estacado wie in einen eiskalten Strudel. Du sitzt auf dem Rücksitz eines Autos, das mit einem Höllentempo durch einen Tunnel rast, und kannst nichts machen, als dich umzugucken. Polizeiwagen dicht hinter dir, wild fluchende und schießende Gangster auf den Sitzen vor dir. Ununterbrochen schnauzen die dich an, endlich auch zu schießen. Doch erst als der Beifahrer von den Kugeln der Polizei durchlöchert aus dem Auto stürzt, bequemst du dich von selbst nach vorn und darfst endlich feuern. Viel Zeit hast du allerdings nicht, deine Treffsicherheit unter Beweis zu stellen, denn die rasante Fahrt endet abrupt. An einer Wand. Dein Fahrer wurde getroffen und hat die Kontrolle über den Wagen verloren. Halb tot liegt er auf dem Boden und rät dir, dich vor Onkel Paulie in Acht zu nehmen, schließlich habt ihr gerade einen seiner Aufträge komplett vermasselt. Und wie du Paulie kennst, weißt du, dass er dich dafür jagen und töten lassen wird. Für den Fahrer ist das allerdings kein Problem mehr. Er flüchtet sich vor weiterem Ärger in den Tod. Schöne Scheiße. Und das ausgerechnet an deinem 21. Geburtstag. Jackie ist ein Mafiakiller, der keine Gnade kennt, brutal und skrupellos jeden Auftrag ausführt, ohne Fragen zu stellen. Der bereits erwähnte Onkel Paulie hat ihn dazu gemacht. Er war es, der Jackie aus dem Waisenhaus holte, um ihn zum Killer ausbilden zu lassen. Gesehen haben sich die beiden allerdings nie. Ein hartes Schicksal, das aus Jackie einen harten, desillusionierten Typen gemacht hat. Er beschwert sich nicht, er hat sich damit arrangiert. Und auch wenn er keinen Fußbreit auf der Seite des Gesetzes steht, so hat der Mafiakiller doch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Zumindest wenn es um seine Freunde geht. Für die spielt er nämlich gerne den Beschützer. Für den Mundharmonikaspieler am U-Bahnhof zum Beispiel. Hat der Ärger mit dem Bahnhofsdealer, lässt Jackie es sich nicht nehmen, das Problem auf seine Weise zu regeln. Versteht uns nicht falsch: So richtig sympathisch ist dieser Jackie nicht, aber faszinierend. In kurzen Szenen, die während des Ladens gezeigt werden, sinniert er mal fast schon poetisch über die Vorzüge der New Yorker U-Bahn oder macht einen makaberen Witz darüber, wie man Onkel Paulies Herz am nächsten kommt: mit einem Fleischerbeil. Doch was Jackie bevorsteht, ist viel mehr als die Geschichte eines Mafiakillers, der in Ungnade geraten ist. Um Paulie wegen des vermasselten Jobs zu besänftigen, will Jackie schnell noch einen Mordauftrag erledigen. Dazu musst du dich durch eine gut bewachte Baustelle kämpfen, um einen ungeliebten Vorarbeiter zu erledigen. Manchmal wird dir dabei schwindelig, ist dein Blick für den Bruchteil einer Sekunde verschwommen, und du hörst eine Stimme "Jackie" flüstern, aber das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich hattest gerade erst einen schweren Unfall.

Unerwartete Geburtstagsüberraschung

Den Vorarbeiter erreichst du ziemlich schnell, denn Jackie ist wie gesagt nicht zimperlich. In beiden Händen Pistolen, erledigt er seine Gegner blitzschnell aus der Entfernung. Und kommen ihm doch welche zu nahe, fangen sie sich üble Special Moves, die je nach Angriffsposition variieren, aber durchweg mit Schüssen in den Kopf enden. Jackie selbst kann zwar ein paar Treffer ganz gut wegstecken, aber irgendwann geht auch er zu Boden. Und dann passiert etwas Unglaubliches: Bilder wie aus einem Horrorfilm flackern zu brachialem Sound über den Bildschirm. Verzerrte Gesichter, Gekreuzigte mit Vogelmasken, Puppen, Blut. Dazu die Stimme, die jetzt klingt, als würde jemand rückwärts sprechen. "You cannot die!", faucht sie. Natürlich ist das in den meisten Egoshootern so: Man stirbt nie, kann immer weiterspielen, aber hier wird daraus ein Element der Story, und es ist der erste echte Hinweis auf die Dinge, die da kommen. Denn tatsächlich hat Paulie die halbe New Yorker Unterwelt auf dich angesetzt (der angebliche Mordauftrag auf der Baustelle war nur ein Hinterhalt). Auf einem Friedhof wird dir umgehend klar, was das bedeutet: Der Ausgang ist versperrt und der Mob weit in der Überzahl. Schäbig, aber mit deinen Egoshooter-Fähigkeiten Ballern, Laufen, Ducken und Springen kommst du hier nicht weiter. Was also tun? Die Antwort überkommt dich geradezu. Die Stimme spricht erneut zu dir. "Durch dich werde ich meine Macht zeigen", zischt sie. Blitzschnell schießen daraufhin zwei schlangenartige Tentakel mit dämonischen Muränen-Köpfen an dir vorbei und beißen den überraschten Mafiosi mit scharfen Zähnen die Köpfe ab. Wow. Du bist ebenso erstaunt wie die Killer, die dich gerade noch umzingelt hatten, aber so lässt es sich arbeiten. Der Weg ist wieder frei. Dann erst wird dir klar, dass die Tentakel aus deinem Rücken kommen, und die Stimme erklärt dir, wie du damit umzugehen hast. "The Darkness" verleiht dem Spieler mehr Macht als gewöhnliche Shooter. Schlangenartig kann der rechte Tentakel ausgefahren und so fast unendlich durch die Level gesteuert werden. Über den Boden, an Wänden und der Decke entlang und durch enge Schächte kann man damit kriechen und so auch Gegner erwischen, die sich hinter verschlossenen Türen verschanzt haben. Das hilft dir aber vorerst nicht mal beim Öffnen der versperrten Friedhofstür. Doch auch dafür hat die Finsternis eine Lösung: Aus einem Dämonentor, das in der Straße klafft wie ein Gulli und aus dem schwarze Tentakel ragen, rufst du eine Art Kobold herbei, einen so genannten Darkling, und der öffnet dir die Tür. Allerdings zerplatzt er sofort, als er in das Licht einer Straßenlaterne gerät. Mit diesen Darklings hat der Spieler eine weitere Möglichkeit, seine Gegner zu erledigen. Ganz versessen sind sie darauf zu töten und führen jeden Angriffsbefehl mit Freude aus. Dabei benutzen die Darklings gerne allerlei Werkzeug, das man im Verlauf des Spiels findet, und werfen sich in Schale mit Kostümen wie Baseballtrikots, Bauarbeiterwesten und Kartoffelsäcken. Eine ziemlich makabere Angelegenheit, diese verspielten Bestien. Und: Je mächtiger die Finsternis wird, umso mehr verschiedene Darklings kann man rufen. Darunter "Schützen", die sich bewaffnet auf die Lauer legen, und "Lichtkiller", die alle Lampen im Umkreis zerstören. Denn das einzige, was sie nicht vertragen können, ist Licht.

Verführerische Dunkelheit

"Die Dunkelheit ist dein Freund", lässt dich die Stimme darum immer wieder wissen. Und tatsächlich: Je länger du dich in der Dunkelheit bewegst, desto stärker wird die übernatürliche Macht in dir und den schwarzen Tentakeln um dich herum. Und das ist verführerisch, denn mit ihrer Hilfe musst du nicht mehr jeden Gegner mit gezielten Schüssen erlegen. Stattdessen lässt du einfach die Tentakeln schnalzen wie eine Peitsche und siehst so schrecklich aus, dass manche Feinde lieber wegrennen als zu kämpfen. Später werden die Tentakeln sogar so stark, dass du damit auch Objekte greifen und durch die Lüfte schleudern kannst: Holzfässer, Polizei-autos oder Kirchenglocken. Menschen durchstößt du damit wie Papier. Und wenn du mit ihrer Hilfe schwarze Löcher entstehen lässt, ziehen diese alle Gegner direkt in die Hölle. Anders als in "Gears Of War", wo man sich vor der Dunkelheit hüten musste, um nicht binnen Sekunden von den bösen, fledermausartigen Kryll erledigt zu werden, muss man sie hier sogar entstehen lassen. Die Dunkelheit ist nicht nur ein Freund wie in "Splinter Cell", der einem hilft sich zu verstecken, sondern ein Energielieferant, der Macht verleiht. Mehr noch als in "Chronicles Of Riddick - Escape From Butcher Bay", das ebenfalls von Starbreeze entwickelt wurde. Dort konnte man bereits Lichter löschen, um mit der Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, seine Gegner in Angst und Schrecken versetzen. Doch bei "The Darkness" wird das Licht inszeniert wie nie zuvor. Neonröhren, Straßenlaternen, Leuchtreklame, Flutlichter und schummrige Wandleuchten: Überall sind Lichtquellen, die man mit einem gezielten Schuss oder dem Peitschenschlag der Tentakel löschen kann. Sogar später in der Hölle brennen elek-trische Lampen. Trifft man eine hängende Leuchte nicht richtig, schwingt sie hin und her und taucht den Raum in ein unruhiges Licht. Und ehe du dich versiehst, bist du tatsächlich besessen. Besessen von der Dunkelheit. Jede Lampe schießt du aus, um die Finsternis mit Dunkelheit zu nähren. Dass das nicht nur Gutes mit sich bringt, merkst du ziemlich schnell, denn manchmal macht die dunkle Kraft mit dir, was sie will. Anstatt der smarte Mafiosi zu sein, der sich stets entscheiden kann, was richtig oder falsch ist, bringt sie dich dazu, alles zu tun, was sie will. So wird sie dich immer wieder dazu zwingen, teilnahmslos Dinge anzusehen, die du lieber verhindern würdest. Und sie wird dich festhalten, dich zum Zuschauer der schlimmsten Sache machen, die Jackie sich vorstellen kann. Spätestens da wird dir und dem Mafiakiller klar, dass die Finsternis kein Verbündeter ist, sondern ein Feind. Ein mächtiger Widersacher, den es zu besiegen gilt. Nur wie zur Hölle besiegt man einen Feind in seinem Inneren? Um dich das herausfinden zu lassen, schickt dich der grandiose Egoshooter "The Darkness" durch die schmutzigen Straßen und verruchten Bars von New York, in die Finsternis der Hölle, die einem von Schützengräben durchzogenen Schlachtfeld aus dem Zweiten Weltkrieg gleicht, und wieder zurück. Mark Silvestri, der Autor und Erfinder der Comicvorlage, ist von dem Spiel so beeindruckt, dass er Elemente daraus in die Comics übernehmen will. Und wir sind es auch.

Das Spiel

Die Welt von "The Darkness", dem Spiel, sieht komplett anders aus als die der Vorlage: Statt überbordender Comicgrafik präsentieren uns die Entwickler von Starbreeze düsteren Realismus. Dadurch wirkt die Geschichte um den von einer dunklen Macht besessenen Mafiakiller bedrückend echt und nicht wie die durchgeknallte Fantasie eines begabten Zeichners. Der Realismus beschränkt sich aber nicht auf die Grafik, sondern ist Bestandteil des Gameplays: Um in New York von einem Stadtteil in den anderen zu kommen, muss Jackie U-Bahn fahren. Und wenn man als Spieler nicht weiß, in welche Richtung, fragt man die automatische Fahrplanauskunft. In den Stadtteilen kann man sich frei bewegen. Und auch wenn es nur ein paar Häuserblocks sind und irgendwo immer Zäune oder Mauern das Weitergehen verhindern, hat man dadurch ein Gefühl von Freiheit. Nicht nur enge Gänge, die den Weg vorgeben wie in anderen Egoshootern. Die kommen erst später in der Hölle dran und sind ein beklemmender Gegensatz. Was man zu tun hat, erfährt man in Gesprächen. Manchmal hat man dabei die Möglichkeit zu wählen, was man sagen will, aber das ist ziemlich banal. Der Ablauf des Spiels ändert sich dadurch nicht. Die Möglichkeiten des Spielers hingegen verändern sich im Verlauf des Games gewaltig. Ist man am Anfang noch ein ganz normaler Egoshooter-Mafiakiller, der beidhändig mit Pistolen oder abgesägten Schrotflinten schießt, wird man später zum beinahe unbesiegbaren Dämonenfreak, dem Tentakel aus dem Rücken wachsen. Mit denen schlägt man Gegner tot wie Fliegen und räumt Gegenstände aus dem Weg. Ein Tentakel kann außerdem durch die Level kriechen. Dabei verliert man allerdings leicht mal den Überblick ob der Möglichkeit, auch an Wänden und Decken entlangzugleiten. Da hilft nur ein Rückzieher. Dann nämlich schnellt der Muskelstrang blitzschnell zurück. Den ganzen Weg, den er gekommen ist. Das sieht aus wie eine krasse Achterbahnfahrt - rückwärts. Man kann Gegner aber auch von Kreaturen aus dem Weg schaffen lassen, die man aus der Hölle ruft. So hat man nicht nur diverse Möglichkeiten, sich den Weg durch die Level zu bahnen, sondern auch das Gefühl von Macht. Macht, die man so hemmungslos einsetzen darf wie noch in keinem anderen Shooter. Kein Wunder. Schließlich ist man hier nicht der Retter der Welt, sondern besessen vom unsagbar Bösen.

Fazit

"The Darkness" übersetzt die fantasievolle Comicvorlage so glaubhaft in ein realistisches Setting, dass man der Macht der Finsternis mit Freude dient. Normalerweise musst du in Ego-shootern gegen Monster kämpfen, in diesem bist du selber eins. Für Freunde von "Chronicles Of Riddick: Escape From Butcher Bay", "Second Sight", "Call Of Cthulhu: Dark Corners Of The Earth" Text: Moses Grohé
Tags: , , , , ,
von Nils / Juli 10th, 2007 /

Comments are closed.