Wie realistisch die neue Frostbite 2-Engine von DICE im Spiel aussieht, zeigen die Entwickler in einem ersten beeindruckenden Video. Wir folgen einer Gruppe US-Marines, die in einer Grenzstadt eine Mission erfüllen muss. Dabei kommt es nur kurz zu bewaffneten Auseinandersetzungen, der größte Teil des Videos zeigt, wie detailreich die Stadt, ihre Bewohner und die gesamte Atmosphäre in „Battlefield 3“ sein werden.
Das gesamte Video ist aus dem Spiel heraus aufgenommen worden, es handelt sich nicht um Render-Szenen.
Die Entwickler wollten mit „Hunted: Schmiede der Finsternis“ drei ihrer liebsten Komponenten für gute Spiele zusammenbringen: ein dunkles Fantasy-Setting, sich von Deckung zu Deckung vorarbeiten und kooperatives Spielen. Herausgekommen ist ein Third-Person-Hack’n’Slay Crossover, das in über 20 Stunden und mit über 100 Gegenständen in der Spielwelt eine Geschichte von Verrat, Dämonen und anderen düsteren Komponenten erzählt. Wir konnten sowohl die Tutorial-Vorgeschichte als auch einige Szenen aus dem Koop-Spiel in London antesten.
Wieso wir „Hunted: Schmiede der Finsternis“ als Crossover bezeichnen? Weil sich die beiden Protagonisten in der Spielweise und dem Stil, in dem Ihr an Probleme herangehen müsst, grundsätzlich unterscheiden. E’Lara, eine Elfe, ist eine Fernkämpferin, die mit Pfeil und Bogen die Gegner aus der Deckung heraus angreift. Sie spielt sich fast wie ein Shooter-Charakter, nutzt die Deckungen perfekt aus. Sie kann allerdings auch im Nahkampf bestehen – Ihr müsst also nicht immer sofort das Weite suchen, wenn die Feinde zu nah sind. Caddoc wiederum ist der typische Hack’n’Slay-Charakter – mit einigen Sonderfähigkeiten. Er ist Nahkämpfer und macht sich die Hände im Kampf Mann gegen Monster direkt schmutzig. Auch er kann vielfältige Magie nutzen, um große Horden an Gegnern schnell zu dezimieren.
Die Vorgeschichte
Alles beginnt mit einem Albtraum und entwickelt sich für unsere Hauptdarsteller schnell zu einem Kampf ums Überleben in der Realität. Seit einiger Zeit, so erfahren wir, quälen Caddoc Träume mit einer schönen Frau, die sich als Monster entpuppt. Als E’Lara und Caddoc diese Frau auch im wahren Leben treffen, sind sie natürlich skeptisch, was sie erwarten wird. Allen Vorurteilen zum Trotz fassen sie einen so genannten Deathstone an und werden immer weiter in die Schattenwelt gezogen. Doch diese Steine haben auch massive Vorteile für Euch als Spieler: Auf der einen Seite erzählen sie von gefallenen Helden, die unglaubliche Waffen trugen und Ihr erfahrt, wo Ihr diese Schätze findet. Auf der anderen Seite kann aus diesen Steinen magische Energie in Euren Charakter kanalisiert werden, die es Euch erlauben, Zaubersprüche und Waffenfähigkeiten zu erlernen.
Im Laufe Eures Abenteuers findet Ihr nicht nur über 100 verschieden seltene Waffen, sondern erlernt so die starken Zaubersprüche, die Euch das Überleben sichern. Wie auch in anderen Spielen mit Zaubersprüchen, nutzt Ihr Mana, um die Spells auszulösen. Nur wenn Ihr genügend dieser magischen Substanz habt, könnt Ihr die Fähigkeiten nutzen. Das gilt auch für Sonderfertigkeiten, die Eure Waffen mit Stärkungszaubern belegen. So könnt Ihr mit magischen Pfeilen ganze Gegnergruppen zerlegen und sie betäuben, damit Caddoc im Nahkampf leichteres Spiel hat; oder als Caddoc eine alles verschlingende Zone auf dem Boden vor sich ausbreiten, die alle Gegner, die in die Falle treten, vernichtet.
Der gemeinsame Weg
Wie schon angesprochen, ist der Koop-Gedanke in „Hunted: Die Schmiede der Finsternis“ das tragende Element. Nicht jeder Charakter kann alles schaffen und nur gemeinsam sind die meisten Szenen zu lösen. Aber solltet Ihr gerade im Moment keinen Mitspieler haben, haben die Entwickler auch für diesen Fall vorgesorgt. Egal, welchen Charakter Ihr gerade spielt: Wenn es ein Rätsel zu lösen gibt, das Ihr mit dem gewählten Protagonisten nicht lösbar ist, könnt Ihr an markierte Stellen gehen und die künstliche Intelligenz kümmert sich für Euch darum. Das sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, denn „Hunted“ ist am spaßigsten zu zweit. Das kann entweder per Internet oder sogar auf einer Konsole im Splitscreen-Modus sein.
Damit Ihr die Massen an Gegnern auch erledigen könnt, habt Ihr Lebenselexire, die Ihr nutzen könnt, um Euch vor dem sicheren Tod zu retten. Wenn Euer Partner in die Knie geht, habt Ihr eine kurze Zeit, um ihm ein solches Fläschen zur Rettung zuzuwerfen – allerdings nur, wenn Ihr ihn in Sichtweite habt. Sonst blutet der Freund aus und Ihr müsst am letzten Checkpoint wieder ansetzen. Die Entwickler haben den Koop-Gedanken wirklich gut integriert. Alleine seid Ihr niemals fähig, die Levels zu schaffen. An vielen Stellen müssen beide Partner ganz unterschiedliche Dinge tun, um so eine Kettenreaktion zu schaffen, die Euch weiterbringt. So mussten wir gleich zu Anfang als E’Lara Deckung geben und Feinde von Caddoc abhalten, damit er mit einer Balista die Kanone auf einem Turm vernichten konnte. Nervenaufreibend und fordernd.
Gemeinsam sind wir stark
„Hunted: Die Schmiede der Finsternis“ ist Koop-Action vom feinsten, allerdings schon auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad sehr fordernd. Durch die Integration von verschiedenen Möglichkeiten, wie Ihr Euren Charakter ausbauen könnt und die teilweise immens starken Waffen, wird der Schwierigkeitsgrad glücklicherweise etwas reduziert. Wer mit einem anderen zusammen in die Schlacht zieht, sollte auf gute Kommunikation achten, denn sonst kommt Ihr nicht weit. Einige der Aspekte des Spielprinzips sorgen dafür, dass Ihr bei guter Zusammenarbeit sehr entspannt durch das Spiel kommt – wenn Ihr auf den Partner aufpasst.
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Nachdem wir schon berichteten, dass „Ninja Gaiden 3“ leichter werden wird und für eine größere Zielgruppe geschneidert wird, gibt es jetzt endlich den ersten Teaser aus dem Hause Team Ninja. Viel Inhalt hat er nicht, aber er weist auf die Enthüllung des Spiels auf der E3 2011 in Los Angeles hin und macht definitiv Lust auf Mehr.
Die Idee klingt ebenso verlockend wie unmöglich: Bevor Ihr ein Spiel kauft, testet Ihr es im Browser. Dabei geht es nicht um Browsergames, sondern um echte Triple-A-Spiele, die Ihr sonst per Steam oder beim Händler kauft. Funktioniert nicht? Doch, Gaikai von Entwicklerikone David Perry macht es möglich. Seit gestern ist der weltweite Beta-Test live und es sind schon einige sehr unterschiedliche Titel spielbar. Zurzeit sind das „Mass Effect 2“, „Dead Space 2“, „The Sims 3“ und „Spore“. Also nicht die Spiele, die man landläufig im Webbrowser erwarten würde.
Perrys Idee ist einfach: Ihr lest ein Review zu einem Titel und könnt ihn dann gleich anspielen, um Euch selbst ein Bild zu machen. Da Gaikai in Java programmiert ist, ist Plattformunabhängigkeit gegeben und schon bald soll die Technik auch auf Konsolen funktionieren. Unser Test mit „The Sims 3“ in Firefox lief ohne Probleme. Ein kleines Plug-In musste installiert werden und danach hatten wir die Möglichkeit, das Spiel 60 Minuten zu testen - ohne Einschränkungen.
Auch „Mass Effect 2“ war sehr gut spielbar, es sollte aber jedem Spieler klar sein, dass natürlich gute und schnelle Hardware und eine schnelle Anbindung ans Internet Pflicht sind. Was - noch? - nicht funktioniert, sind Multiplayer-Sessions.
Weitere Informationen findet Ihr auf der offiziellen Website von Gaikai.
Was macht einen guten Shooter aus? Ist es die Grafik, der bombastische Sound oder die Geschichte? All das ist wichtig, aber allererste Vorgabe für Entwickler sollte sein: Perfekte Steuerung und der daraus resultierende Spielspaß. Dass Splash Damage diese Dinge wie kaum ein anderes Studio beherrschen, hat natürlich Gründe. Und diese Gründe müssen erst mal dargelegt werden, um erklären zu können, warum „Brink“ so ein guter Shooter ist. Wir waren in London und haben uns durch den Koop-Modus und Challenges geschlagen und haben sogar eine Einweisung in das Spiel von Paul Wedgwood selbst bekommen.
Paul Wedgwood, Ed Stern, Richard Jolly und Richard Ham hatten sichtlich Spaß an der Vorführung. Das liegt klar an ihrer Historie, die ebenfalls zeigt, warum ihre Spiele so genial sind. Vormals Modder, die für sich und Freunde Spielerweiterungen und –Modifikationen bauten, wurden Splash Damage schnell zu einer festen Größe im Business. Nach dem Download-Titel „Wolfenstein – Enemy Territory“ war endgültig klar: Die Jungs sind für die Shooter-Entwicklung gemacht. Obwohl „Wolfenstein – ET“ schon bald veraltet war – grafisch zumindest – tummelten sich jahrelang eSport-Profis und Amateure auf den Servern. Zuerst nur mit sechs Multiplayer-only Karten gestartet, erweiterte die Community das Spiel immer weiter. Perfektes Balancing, gut gemachte Karten und unbedingte Spielbarkeit zeichneten den Titel aus.
Bei „Brink“ ist das genauso. Die Story ist relativ schnell erzählt und war für uns beim Hands-On auch weniger von Interesse: Eine riesige Insel für die Reichen der Welt wird nach dem Ansteigen des Meeresspiegels zur einzigen Hoffnung für die übriggebliebenen Menschen. Klar, dass es da Spannungen gibt. Und in den trostlosen Slums der Insel bildet sich der Widerstand gegen die Wächter und den Idealen, die sie vertreten. Die Gegenseite will von der Insel gehen, um eine neue Heimat zu finden, während die Wächter versuchen, mit eiserner Faust jede Form von Rebellion unter Kontrolle zu bringen. Gleich hier steht Ihr am Scheideweg: Entscheidet Ihr Euch für die Revolution oder beschützt Ihr die Werte der Wächter?
Klassen und Balancing
Im Spiel wählt Ihr zwischen vier verschiedenen Klassen: Soldat, Spec Ops, Ingenieur oder Sanitäter. Doch diese Wahl ist nur temporär und kann nicht nur an jedem genommenen Kommandoposten gewechselt werden, es ist eine Pflichtübung, denn nur mit der richtigen Klassenkomposition sind alle Aspekte der Missionen zu bewältigen. Jede Klasse hat Spezialfähigkeiten, die an entscheidenen Punkten der Karte zur Erfüllung der Aufgaben notwendig ist. Da kommt auch gleich der Hauptaspekt wieder hervor, der „Wolfenstein – Enemy Territory“ und „Enemy Territory: Quake Wars“ so gut gemacht hat. Das ist das Teamplay, die unbedingte Notwendigkeit, dass alle Spieler eines Teams an einem Strang ziehen. Wer auf Einzelkämpfer macht, hat kaum eine Chance.
Jeder Spieler kann seinen Charakter in einem wirklich mächtigen Editor selbst anpassen. Neben kosmetischen Änderungen sind dabei auch Waffen und Modifikationen, Spezialfähigkeiten und die körperliche Statur einstellbar. Und während die neueste Jacke oder eine Sonnenbrille vollkommen unerheblich sind, ist die Statur ein wichtiges Element von „Brink“. Schmalbrüstige Kollegen sind viel schneller als andere, können aber weniger ertragen wenn es zum direkten Kampf kommt und können nur eine gewissen Auswahl der Waffen im Spiel tragen. Der Mittelweg in Sachen Statur kann alles relativ gut, ist etwas langsamer und die größten Waffen bleiben auch ihm verwehrt. Wer sich für die massivste Körperform entscheidet, ist verdammt langsam – wie wir im Test selbst erfahren konnten – kann aber dafür unglaublich starke Waffen tragen und kann einiges ab. Da die Missionen sehr dynamisch sind, solltet Ihr vor Betreten der Server schon genau wissen, welchen Spielstil Ihr präferiert.
Perfekte Symbiose von Multi- und Singleplayer
Was „Brink“ aber so gut macht, ist nicht der Charaktereditor, die vielen freischaltbaren Gegenstände oder die Challenges, die Ihr auch im Singleplayer durchspielen könnt. Nein, „Brink“ macht einfach sauviel Spaß. „Brink“ ist ein Shooter, der sich perfekt steuert und das Balancing lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Wer mit anderen zusammenspielt und ein Team bildet, kommt weiter. Einzelkämpfer werden eine schwere Zeit haben. Insgesamt ist „Brink“ so aufgebaut, dass Ihr einfach vom Einzelspielermodus in den Multiplayer und zurück wechseln könnt.
Feinheit liegt im Detail
Die Entwickler von Splash Damage haben beim Balancing unheimlich darauf geachtet, dass es niemals eine unfaire Situation gibt. So mussten wir beim Event einmal einen Roboter eskortieren. An einer Stelle wurden wir immer und immer wieder aufgerieben, die Situation schon aussichtslos. Doch dann kam von Paul Wedgwood die Ansage, wir sollten uns doch mal nach anderen Wegen umschauen. Kaum hatten wir uns von der Linearität anderer Shooter freigemacht, fanden wir eine bessere Position und waren wenige Minuten später siegreich.
Interessant ist bei „Brink“ ebenfalls, dass Ihr keine feste Lebensanzeige habt. Werdet Ihr schwer getroffen, schafft es aber, aus der Situation zu entkommen, baut sich die Lebensenergie wieder auf. Außerdem könnt Ihr Eure Spezialfähigkeiten nicht nur bei Euren Teamkameraden anwenden, Ihr könnt Euch ebenfalls selbst buffen und verbessern.
Viele Möglichkeiten
Nach einer Stunde war unsere Hands-On-Session leider schon wieder vorbei. Viel zu schnell kam das Ende, weil schließlich auch noch andere Kollegen nach London gekommen waren. Wir konnten uns sowohl Einzel- wie auch Mehrspielerkomponenten anschauen, uns an den Challenges versuchen (Tower Defense, Parcour und Eskorte) und uns einen guten Überblick über die Möglichkeiten dank der freispielbaren Gegenstände und Fähigkeiten machen. Insofern war es ein Ritterschlag für das Spiel, dass alle anwesenden Kollegen eigentlich gern weiterspielen wollten. Denn „Brink“ macht Spaß, fordert und ist ein perfektes Paket für jeden Shooterfan.
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Gestern berichteten wir, dass der Publisher des Horror-Action-Adventures „Catherine“ jeden Gerüchten widersprach, das Spiel komme nach Nordamerika und nach Europa. Es sei ein Japan-only Titel. Jetzt heizt sich die Gerüchteküche wieder auf, weil ein findiger GameStop-Mitarbeiter eine Produktseite im internen System der Handelskette fand, auf der „Catherine“ für einen Amerika-Release für den 26. Juli angegeben wurde. Diese Seite ist inzwischen natürlich wieder verschwunden und es gibt keinen Kommentar von Atlus.
GameStop ist dafür bekannt, auf der einen Seite durch Mitarbeiter sehr frühe Informationen an die Öffentlichkeit kommen zu lassen, aber auf der anderen Seite auch durchaus gern mal Geschichten einfach so in ihrem Warenhaltungssystem zu haben, die sich im Nachhinein als Falschinformation herausstellen. Wir können also nicht sicher sein, aber es wäre ein Fehler von Atlus, „Catherine“ nicht nach Nordamerika und Europa zu bringen. Sinnlos, da der Titel schließlich extrem erfolgreich ist.
Wir bleiben dran und hoffen weiter, denn dieser Titel hat es verdient, auch hier spielbar zu sein. Hier könnt Ihr lesen, was wir über den Titel denken.
Seit einiger Zeit ist der Streit zwischen LG und Sony vor den Gerichten der Welt. LG klagt Sony an, patentrechtliche Verstöße bei der Herstellung ihrer PlayStation 3 zu begehen und will nach eigenen Angaben erreichen, dass die Konsole nicht mehr hergestellt werden darf. Vorausgegangen war eine Klage von Sony, die LG wiederum vorwarfen, Technologie zu nutzen, die Sony gehört. Hin und her geht es also schon länger, aber wirklich etwas passiert ist nie. Das hat sich jetzt geändert.
Ein Gericht in Den Haag gab einer einstweiligen Verfügung statt, die LG erwirkt hat. Deshalb hängen zehntausende PlayStation 3-Konsolen beim niederländischen Zoll fest und dürfen nicht ausgeliefert werden. Diese Konsolen sind der Nachschub für die europäischen Geschäfte und sollte LG gewinnen, würden die Geräte allesamt vernichtet werden. Sony hat das Recht, beim europäischen Patentamt Klage einzureichen und so die Konfiszierung für unwirksam erklären zu lassen. Allerdings hat auch LG das Recht, sich weiterhin zu äußern.
Zehn Tage werden die Konsolen jetzt beim Zoll verbleiben, danach wird neu entschieden. Sollte LG den Gesamtprozess über sieben Patentrechtsverletzungen gewinnen - unter anderem geht es um die Nutzung von Blu-Ray-Technologie in Sonys Konsolen, die LG als ihre eigene Technik bezeichnet - müsste Sony für jede PlayStation 3, die weltweit verkauft wurde, Kompensationszahlungen leisten.
Wer ist hier derjenige, auf dessen Rücken wieder mal ein Rechtstreit ausgetragen wird? Natürlich die Kunden, die eine PlayStation 3 kaufen wollen. Was sich in den nächsten Tagen noch ergibt, entscheidet über Auslieferung oder Vernichtung der Konsolen.
Der Shooter „Killzone 3“ ist ein bombastisch inszeniertes Action-Spektakel. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand an die Umsetzung mit echten Schauspielern wagen würde. Herausgekommen ist der Kurzfilm „Killzone: Extraction“ unter der Leitung des youtube-Regisseurs pwnisher. Knapp sechs Minuten nimmt uns die Indie-Produktion mit in die rauhe Wirklichkeit auf dem Planeten Helghan.
Für eine komplett unkommerzielle Independent-Produktion ist „Killzone: Extraction“ bemerkenswert gut gemacht. Nicht nur die Schauspieler, die Kostüme und die Kameraführung steht in vielen Aspekten einer kommerziellen Produktion nichts nach. Auch die Effekte, Explosionen und das generelle Szenario sind genial. Nach dem „Fallout“-Fanfilm ist „Killzone: Extraction“ ein weiterer Schritt für Indie-Regisseure hin zu professionellen Produktionen. Man vergisst schnell, dass es sich nicht um einen Ausschnitt aus einem Hollywood-Streifen handelt.