Alles aus dem Februar, 2011

Dragon Age 2: Demo heute!

Für diejenigen unter Euch, die es vielleicht nicht im Kalender angestrichen haben: Heute kommt die Demo zum Rollenspiel „Dragon Age 2“ auf PlayStation Network, Xbox Live und für den PC. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, aber die Entwickler bei BioWare haben sich eine besondere Motivation ausgedacht, damit möglichst viele Spieler die Demo testen: Erreicht der Download-Counter über 1 Million Downloads, gibt es gleich zwei Zusatzpakete kostenlos zum Launch dazu. Es handelt sich dabei um die Bücher „Lothering's Lament“ und „The Far Cliffs of Kirkwall“, die Gold beziehungsweise Erfahrungspunkte geben, wenn Ihr sie lest. Also: Schaut auf der offiziellen Demo-Seite vorbei, um zu erfahren, wann die Demo genau erscheint.
von Volker Hansch / Februar 22nd, 2011 /

Kinect: Offiziell auf dem PC

Schon kurz nach der Veröffentlichung von Microsofts Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 gab es erste Modifikationen durch die Community, um das System auch auf dem PC nutzbar zu machen. Microsoft versuchte erst, diese Versuche zu stoppen - ohne Erfolg. Also machte der Konzern aus Redmond, USA, das Beste aus der Situation und duldete zuerst die Programmierung und unterstützt sogar jetzt die Entwickler von eigenen Kinect-Applikationen. Schon im Frühjahr soll es ein Software Development Kit (SDK) für Entwickler geben, damit sie ganz offiziell auf dem PC für Kinect entwickeln können. Die erste Version wird kostenlos sein und ausschließlich für nichtkommerzielle Produkte genutzt werden. Später kommt dann ein größeres SDK, mit dem auch kommerzielle Entwicklung möglich wird. Wir können uns also schon bald auf einige neue Anwendungen freuen.
von Volker Hansch / Februar 22nd, 2011 /

Half-Life 2: Story eines Diebstahls

Heutzutage ist es eigentlich kein Thema mehr, aber im September 2003 geriet die Spieleindustrie kurz ins Wanken. Ein Hacker hatte den gesamten Source-Code von „Half-Life 2“ gestohlen. Das bewies zu der Zeit zwei Dinge: Valve war nicht besonders sicher und „Half-Life 2“ war gar nicht so weit in der Entwicklung, wie der Hersteller es immer gesagt hatte. Schließlich sollte der Shooter zwei Wochen später im Laden stehen. Doch das, was der deutsche Hacker Axel Gembe als Source-Code fand, war noch weit entfernt von einem fertigen Spiel. Seine Geschichte hat Gembe jetzt den Kollegen von Eurogamer erzählt und die Geschichte ist wirklich spannend. Unter anderem wollte der junge Hacker gar nicht den Source-Code stehlen, er konnte sich bloß keine Spiele leisten und versuchte, an Seriennummern heranzukommen. Noch schlimmer ist allerdings, wie leicht es ihm fiel, sich bei Valve einzunisten und wie wenig Sicherheit das Netzwerk dieses großen Herstellers bot. Der englische Artikel lohnt sich, die Hintergründe sind spannend und teilweise absurd. Ihr findet ihn hier: Eurogamer.net: The Boy Who Stole Half-Life 2 (englisch).
von Volker Hansch / Februar 22nd, 2011 /

Dead Island: Minecraft-Trailer

Manche Leute haben definitiv zu viel Zeit. Nachdem es lange um den Zombie-Shooter Dead Island verdächtig ruhig war, kam in der letzten Woche ein beeindruckender Trailer ins Netz, der uns auf bedrückende Weise zu Verstehen gab, dass Techlands Game kommt und es durchaus anders sein würde, als das, was wir aus diesem Genre sonst so kennen. Der Trailer wurde viele Millionen Mal im Internet verbreitet. Jeder sollte sich seine eigene Meinung dazu machen. Für schwache Nerven ist er jedenfalls nicht gedacht (hier könnt Ihr den Originaltrailer sehen). Jetzt gibt es eine Umsetzung des Trailers im Klötzchenbauspiel Minecraft, der das Video gut imitiert. Allerdings ist die Wirkung natürlich aufgrund der Grobheit der Klötze nicht so groß.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Razer StarCraft II-Hardware: Im Test

Über die Jahre haben wir uns daran gewöhnt, dass wir neben neuen Grafikkarten und Prozessoren auch unsere Tastatur und Maus immer den neuesten Standards anpassen müssen. Das ist natürlich optional, aber eSport ist nun mal echter Sport und man tut Alles dafür, einen taktischen Vorteil zu haben. Mit der offiziellen „StarCraft II“-Peripherie haben Razer etwas ganz Besonderes für alle Spieler geschaffen: Maus, Tastatur und Headset, angepasst für Echtzeitstrategen und „StarCraft“-Fans. Wir haben die Hardware-Serie auf Herz und Nieren geprüft. Die Tastatur Marauder Als erstes fällt auf, dass das Keyboard der „StarCraft II“-Serie sehr viel kompakter daherkommt, als andere Vertreter im Bereich Gaming-Tastaturen. Das liegt daran, dass der Nummernblock integriert ist. So wird mit der Kompaktheit dafür gesorgt, dass alle wichtigen Dinge zwar vorhanden sind, aber unwichtigere Komponenten – zumindest für Echtzeitstrategen – keinen so großen Stellenwert haben. Die gummierten Tasten haben perfekten Grip – im Eifer des Gefechts abrutschen? Unmöglich. Wie alle Geräte der „StarCraft II“-Serie von Razer, hat auch die Tastatur Marauder mehrere Beleuchtungselemente, die verschiedene Aktionen im Spiel visuell repräsentieren. Ihr könnt Alles einstellen, was an wichtigen Ereignissen im Spiel passiert: Sei es ein rotes Aufleuchten, wenn Eure Einheiten angegriffen werden, ein grünes Aufleuchten, wenn Einheiten oder Gebäude fertiggestellt werden – alles möglich. Dabei müsst Ihr Euch nicht an Vorgaben halten, denn alle Farben sind frei wählbar. Ebenso könnt Ihr per Farben anzeigen lassen, wie viele APM (Aktionen pro Minute) Ihr im Moment im Spiel fahrt. Eine solche Performance geht natürlich auf den Stromverbrauch. Deshalb benötigt die Marauder zwei USB-Anschlüsse, um perfekt zu funktionieren. Auch im täglichen Einsatz ist die Tastatur ein echtes Arbeitstier. Die Tasten sind nicht nur gummiert, sondern haben einen angenehmen Druckpunkt und längere Texte sind ebenfalls kein Problem. Solltet Ihr viele Zahlenkolonnen eintippen müssen, wird der seperate Nummernblock Euch vielleicht fehlen. Aber im Normalfall ist das kein Problem. Spectre – die StarCraft II-Maus Wie auch die Tastatur, ist die Maus der „StarCraft II“-Serie ebenfalls kompakter als andere Vertreter – auch aus den Reihen von Razer. Besonders bei größeren Händen kann das im normalen Tagesbetrieb außerhalb von Games Probleme geben. Die gleichen Beleuchtungsoptionen wie bei der Tastatur sind wieder dabei und besonders die Einstellmöglichkeit des Widerstands der linken Maustaste weiß zu gefallen. So genau einstellen zu können, wann diese Taste auslöst, ist für Profis und solche die es werden wollen von unschätzbarem Wert. Achtmal schneller als bei normalen Mäusen werden Eure Kommandos an Einheiten auf dem Schlachtfeld weitergegeben. Und die extragroßen Tasten sorgen dafür, dass Ihr niemals daneben greift. Im Zusammenspiel mit der Marauder-Tastatur läuft die Spectre dann zur Höchtsform auf: Maximal einstellbar und kompakt im Ausmaß, habt Ihr Euer Kommandozentrum perfekt im Griff. Banshee – ein ganz besonderes Headset Dass das zugehörige „„StarCraft II“-Headset natürlich über all die Beleuchtungsoptionen verfügt, die auch die anderen Geräte der Serie haben, versteht sich von selbst. Aber das ist nicht das wichtigste Element: Auf den ersten Blick erscheint das Banshee etwas klobig und die Sorge, dass der Tragekomfort darunter leiden könnte, stellte sich beim Test ein. Eine Sorge, die wir sofort zerstreuen können, denn auch nach stundenlangen Spielsessions ermüdet man mit diesem Headset nicht. So genial sind Passform und Gewicht, dass man kaum merkt, dass man ein Headset trägt. Von der Soundqualität gehört das Banshee zum absolut Besten, was wir in letzter Zeit hören durften. Tiefe Bässe, perfekt abgestimmte Mitten und Höhen und ein Gesamteindruck vom Allerfeinsten bot sich uns. Wo normalerweise solche Gaming-Headsets versagen, nämlich im Bereich Musikwiedergabe, ist das Banshee mit das Beste auf dem Markt. Das abnehmbare Mikrofon hat dazu noch eine Soundqualität und Rauschunterdrückung, von dem sich viele Genrevertreter mal ein Scheibchen abschneiden sollten. Ein USB-Headset dieser Qualität hatten wir lange nicht mehr in unseren Tests. Absolut brillanter Sound und höchster Tragekomfort. Fazit: Die Frage ist berechtigt: Brauche ich sowas? Die „StarCraft II“-Serie von Razer ist nicht besonders günstig – Maus für 80 Euro, Tastatur für 120 Euro und Headset für ebenfalls 120 Euro. Und natürlich braucht man es nicht, man kann auch mit günstigem Equipment gute Ergebnisse erreichen. Aber die „StarCraft II““-Serie ist mehr als nur teures Beiwerk, alle Geräte sind perfekt auf die Bedürfnisse von Gamern abgestimmt und besonders StarCraft II-Spieler werden ihre wahre Freude haben. Trotz Spezialisierung sind alle Einzelkomponenten genial aufgebaut und sind auch im Tagesbetrieb perfekt nutzbar. Also lässt sich sagen: Die „StarCraft II-Serie von Razer mag Luxus sein, aber die Komponenten sind ihren Preis absolut wert. [nggallery id=64]
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Pflanzen gegen Zombies: Jetzt auf DSi

Kaum eine mobile Spielkonsole, ein PC oder Mac oder anderes Medium, das die merkwürdigen Zombies noch nicht infiziert haben. Pflanzen gegen Zombies ist überall und weltweit erwehren sich die Spieler der Armee der Untoten mit Hilfe von Gartenpflanzen der besonderen Art. Jetzt kommen auch Besitzer des Nintendo DSi in den Genuss des Spiels. Wie bei PopCap Tradition, hat auch diese Version wieder neben dem Grundspiel einige Neuerungen und spezifische Modi und Features am Start. Wir haben die mobile Version getestet. Die Grundidee von Pflanzen gegen Zombies ist eigentlich immer gleich: Zombies greifen Euer Haus an, bei Tag und bei Nacht und Alles, was Ihr zur Abwehr habt, sind ein paar Pflanzen, die Ihr strategisch perfekt platziert, um einen Abwehrwall zu schaffen. Als Währung zum Pflanzen habt Ihr kleine Sonnen, die entweder – bei Tage – vom Himmel fallen oder von Sonnenblumen kommen, die Ihr aufstellt. Da gibt es Blockadepflanzen, schießende Pflanzen und Pflanzen, die ganze Horden von Zombies einfach so ausradieren. Auf der anderen Seite stehen Euch nicht nur die Standardzombies entgegen, auch die Untoten haben aufgerüstet und werden immer stärker: Football-Zombies stürmen auf Eure Abwehr an, tanzende Zombies vermehren sich und Hochsprungzombies überspringen einfach so Eure mühsam gepflanzten Schutzwälle. Soweit, so bekannt. Aber PopCap haben mit der DSi-Version nicht nur neue Spielmodi eingebaut (Glückspiel, bei dem Ihr nie wisst, welche Pflanzen als nächstes kommen oder Baseball mit Zombies – um nur zwei zu nennen), sondern nutzen auch die spezifische Hardware, um neue Features zu bauen. Wenn es zum Beispiel zu heiß ist, müsst Ihr per eingebautem Mikrofon Eure Pflanzen motivieren, damit sie weiter durchhalten. Wir wussten ja schon immer, dass man mit Pflanzen sprechen soll, damit sie wachsen. Solche Levels solltet Ihr vielleicht nicht unbedingt im Bus lösen, denn es könnte für Verwirrung sorgen, wenn Ihr ins Mikro schreit, dass die Pflanzen aufwachen sollen. Bei Pflanzen gegen Zombies für den Nintendo DSi handelt es sich nicht um einen Download-Titel im DS-Store, sondern um ein echtes Retail-Produkt. Das ist auch notwendig, denn die vielen Features wollen auch auf dem richtigen Speichermedium Platz finden. Zu den Minigames und den DS-spezifischen Modi kommt natürlich ein Mehrspielermodus, bei dem Ihr gegeneinander antreten könnt. Fazit: Und wieder wird eine Plattform von den Zombies heimgesucht. Ob sich die Investition in ein neues Spiel der Reihe lohnt? Auf jeden Fall. Denn PopCap nutzen die Hardware, um neue Features zu schaffen und die Minigames sorgen für echte Langzeitmotivation. Das Ganze schaffen die Entwickler, ohne das süchtig machende Grundprinzip von Pflanzen gegen Zombies zu verwaschen. Vorsicht, dieses Game ist zurecht ein echter Zeitkiller, der sofort süchtig macht.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Crysis 2: Road Rage Gameplay

Was Ihr so Alles mit dem Nanosuit machen könnt, wurde in unzähligen Videos schon gezeigt. Wie das Ganze allerdings in Action aussieht, ist eigentlich viel spannender. Schließlich wollen wir wissen, wie Crysis 2 sich spielt und wie die Sonderfähigkeiten sich auf das Spielgeschehen auswirken. Mit dem Gameplaytrailer Road Rage könnt Ihr das jetzt eindrucksvoll anschauen. Alcatraz kämpft sich über einige Brücken zum FDR in New York vor.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Bizarre Creations: Farewell-Video

Am letzten Freitag, dem 18. Februar 2011, war es vorbei: Bizarre Creations schlossen das letzte Mal die Türen. Das Entwicklungsstudio hat einige tolle Titel gemacht und Activision sich kaum Freunde mit der Schließung gemacht. Stimmen werden jetzt laut, dass Microsoft hätten helfen sollen. Wie sich das Ganze weiterentwickelt, ist noch nicht abzuschätzen. Aber zumindest ein kleines Video als Farewell gibt es, das Teile der Geschichte des Studios aufgreift und mit Pianomusik unterlegt. Da kommen dann bei jedem Zuschauer ganz eigene Erinnerungen hoch.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Medal of Honor: Teil 2 in Entwicklung

Obwohl er durchaus gemischte Kritiken bekommen hat, war der Shooter Medal of Honor mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren weltweit ein kommerzieller Erfolg. Und an Teil 2 wird auch schon fieberhaft gewerkelt, das bestätigte jetzt Greg Goodrich, Executive Producer bei Danger Close. Man habe die Kritik seit dem Release im Oktober 2010 sehr ernst genommen und werde aus Medal of Honor 2 einen perfekten Nachfolger machen. Noch nicht klar ist, ob DICE wieder die Multiplayer-Modi für Medal of Honor 2 machen, da die schwedischen Entwickler gerade absolut auf die Entwicklung von Battlefield 3 fokusiert sind.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /

Duke Nukem: PR is Serious Business

Der Duke ist besser als wir alle. Das lässt er uns spüren und macht nebenbei klar, dass Chuck Norris ein Waisenknabe gegen ihn ist. Im offiziellen Introvideo zu den Interactive Achievement Awards 2011 hat er es allerdings nicht so einfach, da ihm Claptrap aus „Borderlands“ versucht klarzumachen, dass er moderner werden muss. Wir sehen in dem vierminütigen Video nicht nur, was der Duke von „Red Dead Redemption“, „God of War“ oder „Halo“ denkt, sondern auch, was passieren würde, wenn er in diesen Spielen mitspielen würde.
von Volker Hansch / Februar 21st, 2011 /