„Batman: Arkham City“ ist noch ein bisschen dunkler und verzweifelter als der Vorgängertitel. Jeder Mensch ist in Gefahr und die Bösewichte haben die Oberhand. Nur ein paar Helden - Batman und Konsorten - stehen der Bedrohung durch den Joker, Two-Face und anderen Fieslingen gegenüber.
Passenderweise heißt der neue Trailer zu „Batman: Arkham City“ deshalb auch „This ain't no place for a hero“. Unseren Ersteindruck zum Spiel findet Ihr hier.
Im neuesten Trailer zum First Person Shooter „Brink“, zeigen Splash Damage das Klassensystem und die Einzelaufgaben, die nur durch die Wahl der richtigen Teamzusammenstellung zu lösen sind. Diese Aufgaben sind Teil der Gesamtmissionen im Spiel.
PC-Spieler warten auf „Torchlight 2“, Xbox 360-Spieler können endlich „Torchlight“ auf Konsole genießen. Das im Rahmen der Xbox Live Arcade House Party erschienene Action-RPG zeigt, wie eine Portierung sein muss. Es wurden nur kleine Dinge geändert und angepasst, um die Steuerung auf der Konsole umzusetzen. Und durch die etwas direktere Steuerung per Pad ist reine Action angesagt. „Torchlight“ auf Xbox 360 spielt sich nicht so sehr wie ein Diablo-Klon wie das PC-Pendant.
Die Entwickler Runic Games haben massenhaft Preise für die PC-Version abgeräumt. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich sind sie an Entwicklungen wie „Diablo“, „Mythos“ und „Fate“ beteiligt gewesen. Nach ein paar Minuten Spielzeit in der Xbox 360-Version vergesst Ihr alles, was Ihr bis jetzt über Action-RPGs auf der Konsole wusstet. Zumal „Torchlight“ ein Arcade-Titel ist und kein Vollpreisspiel. Wer das Game noch nicht gespielt hat, sollte es unbedingt nachholen.
Die einen Entwickler wenden sich vom Musikgenre ab, sagen, dass Gitarrenspiele für PC und Konsole tot sind. Die anderen entwickeln ein neues Spiel, das alles anders machen soll. „Rocksmith“ aus dem Hause Ubisoft soll bereits im September erscheinen und frischen Wind in diese Sparte Musik-Games bringen. Laut Angaben aus dem Internet soll es sogar möglich sein, „Rocksmith“ mit echten Gitarren zu spielen - dank eines mitgelieferten Adapters. Also keine Plastikgitarren, sondern echte Handarbeit. Wie das funktionieren soll, ist noch nicht ganz klar.
Gerüchte besagen weiterhin, dass Ubisoft mit Gitarrenherstellern wie Gibson und Fender spricht, um ein Bundle für rund 200 Euro zu basteln, in dem nicht nur das Spiel, sondern auch eine echte Gitarre dabei ist. Songs von den Rolling Stones, David Bowie, Nirvana und den Animals sind bestätigt. Diese sollen allerdings noch niemals in einem Musikspiel dabei gewesen sein und in „Rocksmith“ das erste Mal zum Gaming freigegeben sein.
Mit dem Detektivabenteuer „L.A. Noire“ aus dem Hause Rockstar kommt endlich mal wieder eine lange und verzweigte Story auf uns zu. Nachdem viele Spiele in letzter Zeit sehr kurze Storylines hatten, haben die Entwickler jetzt bestätigt, dass „L.A. Noire“ im Singleplayer 25 bis 30 Stunden bis zum Ende dauert. Neben den Fällen, die Euch im Laufe Eurer Karriere im Los Angeles Police Department zugeteilt werden, gibt es noch optionale Fälle, die das Geschehen weitererzählen - wie Sidequests in klassischen MMOs.
Per neuen Downloads werden Geschichten abseits des Hauptgeschehens kommen und die Story erweitern. Das gaben die Entwickler gegenüber der amerikanischen Zeitschrift PlayStation Life an. Gute Nachrichten also für alle Spieler, die sich komplett in ein Spiel versenken wollen.
Es ist keine wirkliche Überraschung, aber es hat lange gedauert, bis die offizielle Ankündigung kam: Das Originalteam von Human Head Studios entwickelt zurzeit „Prey 2“, den Nachfolger des erfolgreichen Shooters von 2006. Gegenüber dem Original versprechen die Entwickler eine sehr offene Welt und eine Geschichte, die Euch noch weiter in das Universum von „Prey“ einsteigen lässt.
Besonders interessant war bei „Prey“, dass physikalische Gesetze teilweise außer Kraft gesetzt waren. So standet Ihr an manchen Stellen an der Decke, während die Gegner auf dem Boden waren und anders herum. „Prey 2“ setzt laut Pressemeldung gegenüber anderslautenden Angaben auf die neue id Tech 5 Engine, die auch in „Rage“ zur Verwendung kommt und soll 2012 für Xbox 360, PlayStation 3 und PC erscheinen.
Ob eine weitere Versoftung eines Action-Films sinnvoll ist oder nicht, überlassen wir erst einmal anderen zur Bewertung. „Battle: Los Angeles“ ist der Shooter zum neuesten Alien-Invasions-Movie „World Invasion - Battle Los Angeles“.
Um Euch selbst ein Bild davon zu machen, ob sich der Titel für Euch lohnt, gibt es ein riesiges Video zum FPS, das 30 Minuten Gameplay-Szenen zeigt.
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Auf der PAX East 2011 gab es für Interessierte die Möglichkeit, den Sector Taral V in der Republik Flashpoint im MMO „Star Wars: The Old Republic“ anzuspielen. Diese Area ist für Charaktere im mittleren Level-Segment gedacht. Für all diejenigen, die nicht an der Messe teilnehmen können, haben die Entwickler BioWare ein kommentiertes Video zu Taral V online gestellt, das Euch zeigt, wie die Gruppenquests in der Zone funktionieren.
Ab etwa Level 32 werdet Ihr mit drei anderen Spielern zusammen diese Gegend von der Bedrohung befreien, die dort brodelt.
Auf fast jeder Blu-Ray oder DVD gibt es Szenen, bei denen nicht alles so lief, wie es geplant war. So genannte Outtakes sind immer lustig und nicht für Fans interessant. Auf einem Panel zum neuen „Uncharted: Drake's Deception“ auf der PAX East 2011 wurde jetzt ein witziges Video gezeigt, das Nolan North (Stimme von Hauptfigur Nathan Drake) und Richard McGonagle (Stimme von Victor Sullivan) in Aktion beim Synchronisieren des Action-Abenteuers zeigt.
Leider kann man kaum etwas erkennen, was daran liegt, dass der Großteil des Videos im abgedunkelten Studio aufgenommen wurde. Aber wichtig sind sowieso eher die Stimmen und die Szenen, in denen die beiden Sprecher sich übereinander und das Spiel lustig machen. Also: Aufgehorcht!
Cross-Media-Umsetzungen - eine Marketingfloskel für den Alptraum vieler Spieler. Egal, ob Spieleverfilmungen wie das „Far Cry” mit dem unsäglichen Til Schweiger, oder halbgare Comic-Games wie „Hulk”. Finanzielles Ausquetschen beliebter Marken kennt in der Videospielindustrie keine Grenzen. Es gibt aber auch Ausnahmen: Den spielbaren Prolog „Escape From Butcher Bay” zu den „Riddick”-Filmen oder die Comic-Versoftung „The Darkness” - vor allem aber das großartige „Batman: Arkham Asylum”.
Am Dienstag hatten wir erstmals die Möglichkeit, den Nachfolger zu Rocksteadys Comic-Spiel von 2009 in Aktion zu sehen. Marketing Game Manager Dax Ginn demonstrierte uns die ersten Abschnitte von „Batman: Arkham City”. In denen sorgt der Dunkle Ritter statt im berüchtigten Gefängnis Arkham Asylum nun in ganz Gotham City für Ordnung. Nach den Ereignissen des ersten Teils hat der ehemalige Gefängnisdirektor Quincy Sharp einen Teil der Stadt in einen Hochsicherheitsknast verwandelt. Dort haben aber Two Face, Riddler, der Psychiater Hugo Strange und natürlich Batmans Nemesis, der Joker, die Kontrolle übernommen. „Flucht aus L.A." lässt grüßen.
Der Wechsel des Settings hat dann auch die erste große Neuerung in der Spielmechanik zur Folge: Statt starr durch die Korridore einer Irrenanstalt zu schleichen, kann Batman sich nun frei in der Metropole Gotham bewegen. Das Spiel bekommt so einen Open-World-Anstrich, der stark an „Assassin's Creed” erinnert. Per Greifhaken und Fledermausflügeln schwingt sich der Held durch die Häuserschluchten der Megacity. Zwischen Neonreklamen und Häuserruinen, die stark an „Blade Runner” erinnern, können Aufträge absolviert werden, die die Story weiter voran treiben. Wie in Ubisofts Historien-Mörderei gibt es aber auch an jeder zweiten Straßenecke Nebenmissionen, wie die aus dem Vorgänger bekannten Rätsel des Bösewichts Riddler.
Die Kämpfe mit den Handlangern von Batmans Widersachern wirken immer noch brachial. Wie in den Prügeleien aus „Arkham Asylum” schaltet das Spiel bei jedem Angriff in eine Mini-Zeitlupe, die die Wucht der Aufschläge unterstreicht. Neue Attacken, wie der Hechtsprung, geben dem Spieler aber Möglichkeiten an die Hand, eine Gruppe von Feinden noch schneller zu besiegen. Besonders gut hat uns eine Neuerung in Batmans Stealth-Repertoire gefallen: Statt wie im Vorgänger bröcklige Wände mit Explosionsgel zu zertrümmern, bricht der DC-Held jetzt mit purer Körperkraft durch den Putz und schaltet dahinter stehende Gegner mit einem Genickschlag aus.
Neben den Kämpfen nehmen die Detektiv-Ermittlungen der Fledermaus weiter einen großen Teil der Spielzeit ein. Per Infrarot-Brille werden Schwachstellen der Gegner bloß gelegt. Auch Tatort-Hinweise, wie Einschußlöcher und der Winkel von Projektilen, müssen analysiert werden, um Verbrechern auf die Spur zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler diesmal den Gebrauch der Spezialsicht begrenzen - denn im Vorgänger verharrte man gern im Blau der Brille und verpasste so die schönsten Winkel der Anstalt.
Worum wir uns nach der Demonstration hingegen keine Sorgen machen: dass Rocksteady die Ideen ausgehen, die das Asylum für Comic-Fans so vertraut machten. So erzählt der inhaftierte Serienkiller Calendar Man dem Spieler, je nach Datum der Spielsession, von seinen Taten zu Weihnachten oder am Valentinstag. Auch die Kanalisation soll laut Dax Ginn begehbar sein und weckt schon Vorfreude auf eine mögliche Begegnung mit Bösewicht Pinguin. Ganz sicher dabei ist in jedem Fall Latex-Femme-fatale Catwoman - die schon wenige Minuten nach Spielstart ihren ersten Auftritt bestreitet.
Wenn unser guter Ersteindruck bestätigt wird, können wir uns schon auf den Herbst freuen. Dann soll „Batman: Arkham City” erscheinen.
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von Christian Neeb / März 11th, 2011 /
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