Alles aus dem März, 2011

Hacker-Angriff im Video

Verschiedenfarbige Kreise unterschiedlicher Größe schieben sich über den Bildschirm, verbinden sich und stoßen einander ab oder ziehen sich an. Der Sinn dahinter? Wissenschaftler Ben Reardon will visualisieren, wie Hacker-Angriffe funktionieren und was auf beiden Seiten der Schlacht passiert. In diesem Video sehen wir einen VoIP-Server mit verschiedenen Accounts, der Telefongespräche über das Internet anbietet. Auf der anderen Seite versucht ein Hacker, die offenen Ports des Servers zu finden und sich an Gespräche der Serverbenutzer ranzuhängen. Gelingt ihm das, würde er schnell auch an Account-Daten kommen und im Endeffekt den Server übernehmen können. Diese Art Attacke findet im Internet laut Reardon unzählige Male pro Minute statt. Um zu zeigen, wie das so abläuft, hat er ein tolles kleines Video gemacht, das einfach veranschaulicht, was passiert.
von Volker Hansch / März 11th, 2011 /

StarCraft II: Demo verfügbar

Mit 4,5 Millionen verkauften Exemplaren weltweit, ist „StarCraft II“ viel mehr als nur ein weiterer Echtzeitstrategietitel. Jenseits des Phänomen „StarCraft“ in Korea, spielen Millionen Spieler das RTS in Ligen auf der ganzen Welt. Es ist unwahrscheinlich, dass nicht jeder Spieler schon einmal in Berührung mit Blizzards Erfolgstitel gekommen ist. Für diejenigen, die sich bis jetzt nicht sicher waren, ob „StarCraft II: Wings of Liberty“ etwas für sie ist - sei es, weil die Befürchtung besteht, das Spiel sei zu hardcore oder andere Gründe - gibt es jetzt eine Demo-Version. Neben den ersten drei Missionen der Singleplayer-Kampagne, kann man in der Demo unendlich viele Partien im Multiplayer gegen den Computer ausprobieren. So bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wofür „StarCraft II“ steht. Die Demo ist ab sofort unter www.trystarcraft.de (1,5 Gigabyte) verfügbar. Wer das Spiel noch nicht getestet hat, sollte es unbedingt nachholen, es lohnt sich.
von Volker Hansch / März 11th, 2011 /

Robots vs. Tanks: Weltrekordversuch

Die schwedische Firma Pikkotekk wagt einen Weltrekordversuch für das Guiness Buch. Und obwohl sie sagen, sie tun das nur, „um von Damen in Bars angesprochen zu werden“, geht es hier doch um eine technische Meisterleistung. Sie wollen einen Shooter bauen, in dem 1.000 Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten können - im Browser sogar. Das hat in diesem Genre noch niemand geschafft. Ob Pikkotekk es mit „Robots vs. Tanks“ schaffen, diesen Rekord zu erreichen, ist noch etwas fragwürdig. Doch die Entwickler sagen, es sei nur eine Sache der richtigen Architektur. Technisch soll das Ganze anders funktionieren, als es Shooter im Moment machen. Die Strategie ist, dass die Server so wie Mobilfunkmasten alle Informationen in einem Cluster hin- und herwerfen, je nachdem, welcher Spieler sich in welchem Sektor befindet. „Robots vs. Tanks“ wird allerdings kein echtes Spiel bleiben. Nur ein einziges Mal werden alle Server angeworfen, um den Eintrag ins Guiness Buch zu erreichen. Eigentlich schade, aber Hauptsache ist, es klappt. Das Spiel bzw. die Architektur sind noch lange nicht fertig. Wie das Ganze aussehen soll, seht Ihr im ersten Video zum Spiel.
von Volker Hansch / März 11th, 2011 /

Rage: Kostenlose Musik

Wir alle lieben kostenlosen Kram, richtig? Und wenn Euch die Musik aus dem neuesten Trailer zum Bethesda/id Software-Shooter „Rage“ gefallen hat, könnt Ihr den Song namens „Burning Jacob's Ladder“ von Mark Lanegan kostenlos von der offiziellen Website des Spiels runterladen. Ihr seid nicht sicher, ob die Musik Euer Ding ist? Dann schaut noch mal in den Trailer rein: hier. Überzeugt? Dann ladet den Song auf der offiziellen Website runter.
von Volker Hansch / März 11th, 2011 /

L.A. Noire – Verhörtechnik

Während Ihr vom einfachen Streifenpolizisten zum gefeierten Detective im Polizeidienst des Los Angeles Police Departments aufsteigt, müsst Ihr in Rockstars „L.A. Noire” erst einmal alle Techniken zu Verhören und Ermittlungen von der Pike auf lernen. Ganz wie im echten Leben sollt Ihr in den Gesichtern der Verdächtigen und Zeugen erkennen, ob sie die Wahrheit sagen oder ob sie lügen. Wie das funktionieren soll, zeigt das zweite Gameplay-Video zu „L.A. Noire” mit dem Namen „Ermittlungen und Verhöre”.
von Volker Hansch / März 10th, 2011 /

Call of Juarez: The Cartel

Wir sind von „Call of Juarez” einiges gewohnt. Und alles spielt sich im Wilden Westen ab: Cowboys, Outlaws und dreckige, staubige Gegenden. Kann das neueste „Call of Juarez namens „The Cartel” als moderner Western funktionieren? Wie wurde die Atmosphäre in die Neuzeit transportiert und nimmt man dem Spiel diesen Transfer übel? Diesen Fragen mussten sich die Entwickler bei der ersten Präsentation in Düsseldorf stellen, als sie zwei Level aus dem First Person Shooter zeigten. Und wir nehmen es vorweg: Ja, das funktioniert gut. Herausgekommen ist ein Koop-Shooter, der viel Potenzial hat. Denn die Entwickler sagen zum Setting: Das ist Spirit, keine Ära. Recht haben sie! Als ein Regierungsgebäude Ziel eines Bombenanschlags wird, trifft das die einzelnen Behörden unvorbereitet. Sie beschließen, den Urheber gemeinsam zu jagen und das so genannte DAG-Team zu bilden. Das Team besteht aus drei Personen, die sich nicht immer an geltendes Gesetz halten: Eddie Guerra von der Drogenfahndung DEA. Er ist ein Spieler und hat ein dunkles Geheimnis, das im Laufe der Story aufgedeckt wird. Dazu kommt Ben McCall vom Los Angeles Police Department. Er ist verwandt mit dem Hauptdarsteller der früheren „Call of Juarez”-Teile. Als letzte Person in diesem illustren Team ist noch die FBI-Agentin Kim Ewans mit dabei. Sie hat einen Bruder mit Gang-Historie und ebenfalls ein dunkles Geheimnis. Jeder der Hauptdarsteller bringt besondere Skills mit, die in diesem Koop-Shooter unverzichtbar sind. Die Entwickler wollen mit „Call of Juarez: The Cartel” das erste Spiel des modernen Wilden Westens schaffen: harte Männer, gesetzlose Outlaws, absolute Freiheit. Fast die gesamte Geschichte spielt in den USA und am Ende geht es nach Juarez in Mexiko. „The Cartel” soll erwachsen, dunkel und mit schwarzem Humor bei Euch punkten. Durch das neue Setting kommen natürlich mehr Waffen, Fahrzeuge und eine große Abwechslung in den Gebieten in die Serie. Insgesamt gibt es 16 lange Missionen, die es im Team zu bewältigen gilt. Allerdings ist für jeden Charakter die Geschichte ein bisschen anders, denn jeder hat seine eigene Agenda und will persönliche Rache oder Ziele erreichen. Je nachdem, wen Ihr spielt, erfahrt Ihr andere Details. Ebenso sind die Protagonisten manchmal getrennt und an anderen Stellen einer Location unterwegs. So bekommt jeder sein eigenes Abenteuer geboten. Und je nachdem, welchen Charakter Ihr spielt, desto ein anderes Ende bekommt Ihr geboten. Der dunkle moderne Westen „Call of Juarez: The Cartel” ist erst einmal eines: Ein Action-Shooter, in dem Ihr als Gesetzeshüter dem Kartell das Handwerk legen müsst. Dabei seid Ihr durchaus an Regeln gebunden. Solltet Ihr die ganze Zeit unbewaffnete Bürger mit Schußwaffen bearbeiten, endet das im Ende des Spiels. Selbst Gangster könnt Ihr nicht einfach abschießen, wenn sie nicht bewaffnet sind. Da müsst Ihr dann die Fäuste sprechen lassen. Polizeiarbeit ist ebenso Teil Eures Abenteuers wie Mexican Standoffs. An vielen Stellen lassen Euch die Entwickler schnell Szenerien wechseln, indem sie moderne Mittel wie Verfolgungsjagden oder Hubschraubertransfers nutzen. Da es sich bei „Call of Juarez: The Cartel” um einen Koop-Shooter handelt, könnt Ihr zu dritt online oder per Splitscreen ins Abenteuer eintauchen. Wenn Ihr alleine spielt, übernimmt die künstliche Intelligenz die freien Plätze. So könnt Ihr solo theoretisch drei unterschiedliche Kampagnen spielen. Glücklicherweise gibt es auch Friendly Fire: Wenn Ihr auf Eure Kollegen schießt, nehmen sie Schaden und sterben Euch weg. Sollte es einen Eurer Kameraden erwischen, gibt es immer noch die Möglichkeit, Erste Hilfe zu leisten. Wichtig ist auch, dass der Konzentrationsmodus, in dem Ihr eine Art Zeitlupenmodus habt, verdient werden muss, er steht nicht immer zur Verfügung. Das beste Ergebnis erreicht Ihr, wenn Ihr taktisch klug gemeinsam diesen Modus nutzt, um große Hindernisse oder Horden von Gegnern besiegen zu können. Wir freuen uns auf diesen neuen „Call of Juarez-Teil”. Trotz oder vielmehr wegen des neuen Settings. Die einzelnen Koop-Elemente sind durchdacht und grafisch wird einiges geboten. Leider konnten wir noch keine weiteren Details zum Multiplayer-Modus erhalten. „Call of Juarez: The Cartel” erscheint im Sommer 2011 für alle wichtigen Plattformen. Und da wir dieses Mal nur Zaungäste waren, können wir es nicht erwarten, selbst Hand an die Pads zu legen, um das Spiel auszuprobieren. [nggallery id=76]
von Volker Hansch / März 10th, 2011 /

Zeitplan

Normalerweise wollen wir beim Spielen nicht auf die Uhr schauen, für Speedrunner ist sie dagegen so wichtig wie der Controller. Unsere Streckenkarte zeigt ihre Weltrekorde im Vergleich zu den normalen Spielzeiten der jeweiligen Games (mehr …)
von Volker Hansch / März 10th, 2011 /

Space Quest IV

Die Geschichte des vierten „Space Quest“-Teils ist so krude wie genial: Ein Hausmeister reist nicht nur durch den Weltraum, sondern sogar zurück in frühere Episoden der Serie. Das Abenteuer war der Höhepunkt der Adventure-Reihe. Seine Entwickler zerbrachen an ihrem Erfolg (mehr …)

von Volker Hansch / März 10th, 2011 /

Plakativ

Für die Poster-Ausstellung „Multiplayer“ ließen sich 34 Grafiker von Videospielen inspirieren. Die Gallery Nineteen Eighty-Eight in Santa Monica zeigte ihre Werke bis Anfang Februar. Wir stellen euch die schönsten Plakate vor und lassen sie von den Künstlern erklären (mehr …)
von Volker Hansch / März 10th, 2011 /

Auf der Suche nach dem Sinn

Vor dreißig Jahren hat Sven Stillich Zeitungen ausgetragen, um sich einen C64 kaufen zu können, heute schreibt er sie voll. Er ist Journalist, Buchautor – und unser Kolumnist. Dieses Mal schreibt er über: Nichtspieler (mehr …)

von Volker Hansch / März 10th, 2011 /