Alles aus dem April, 2011

Brink: Uncut Action

In knapp drei Wochen ist es soweit: „Brink“, der heiß erwartete neue Shooter aus dem Hause Splash Damage steht in den Regalen. Es steht zu erwarten, dass wir ein absolutes Multiplayer-Highlight auf PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erwarten dürfen (hier unser Preview). Jetzt ist ein ungeschnittenes zehnminütiges Gameplay-Video aufgetaucht, dass ohne große Werbung das zeigt, was uns erwartet.
von Volker Hansch / April 20th, 2011 / 1 Kommentar

Call of Duty: Escalation-Trailer

Im Video-Preview zum zweiten Karten-DLC zu „Call of Duty: Black Ops“ erklären die Entwickler von Treyarch die Designphilosophie hinter den neuen Levels und geben einige Strategie-Tipps für die kommenden Multiplayer-Karten: Der Level „Zoo“ ist ein heruntergekommener sowjetischer Zoo mit vielen gefährlichen Übersichtspositionen, während „Hotel“ von einem kubanischen Hotel inspiriert wurde. In „Convoy“ spielt sich die Action vor der Kulisse eines aus dem Hinterhalt zerstörten amerikanischen Militärkonvois ab. „Stockpile“ ist ein extrem abwechslungsreicher Level, der in einem entlegenen sibirischen Dorf angesiedelt ist. „Call of Duty: Black Ops Escalation“ beinhaltet vier neue Mehrspieler-Karten und eine neue Zombie-Erfahrung für den Modus „Überlebenskampf” namens „Call of the Dead“. Das neue Level-Paket ist ab 3. Mai zunächst auf Xbox Live verfügbar.
von Volker Hansch / April 20th, 2011 /

HTC Sensation: Ersteindruck

Ein Smartphone zu bauen, dass den neuesten Anforderungen genügt, gut aussieht und trotzdem noch praktikabel ist, ist eine große Aufgabe an sich. 2010 wurden 40 Prozent der Smartphones auch für Videos genutzt, in 2012 sollen es über 60 Prozent werden. Grund genug also, ein überarbeitetes Smartphone zu entwickeln, dass in der Zukunft Bestand hat und ein echtes Powerhouse ist – inklusive 16:9-Display und neuestem HTC Sense 3 Betriebssystem. Wir haben das Gerät auf einem Event antesten können und geben unsere ersten Eindrücke gern weiter. Das Design: Trotz 10,9 cm Bildschirm-Durchmesser, ist das HTC Sensation sehr kompakt und liegt extrem gut in der Hand. Das wertige Gehäuse hat an der Bildschirmseite eine leicht konkave Form. Also ist es kein Problem, das Telefon auf die Bildschirmseite zu legen – Kratzer wird es nicht geben. Mit 16:9-Bildschirm ist das Telefon zudem perfekt für die Wiedergabe von Videos und Filmen geeignet. Die Auflösung liegt bei 960 x 540 Pixeln (SLCD, QVGA). Insgesamt kann man von einer perfekten Symbiose von Design und Praktikabilität sprechen. Die Power: Im Inneren des HTC Sensation tut ein 1,2 GHz Qualcomm Dualcore seinen Dienst. Mit diesem Prozessor sind selbst HD-Video-Wiedergabe und mehrere Applikationen gleichzeitig kein Problem. Doch der Dualcore hat noch einen Vorteil: Ein Schneiden von aufgenommenen Videos ist möglich. Auch im Bereich Spiele sollte die Power reichen, um Shooter und andere Grafik-intensive Applikationen auch in Zukunft noch leicht zu verarbeiten. Das neue Betriebssystem: Also OS wird natürlich wieder Android genutzt, doch dieses Mal ist die neueste Version von HTC Sense mit an Bord. Nach Angaben von HTC hat HTC Sense 3 mehr Änderungen, Verbesserungen und Erweiterungen im Gepäck, als jemals zuvor. Was auf den ersten Blick wie Spielerei aussieht, entpuppt sich nach einem genaueren Hinsehen als durchaus durchdacht und sinnvoll. Dass alle Menüseiten jetzt in 3D scrollen, ist nicht so wichtig, aber die Änderungen liegen im Detail und machen einfach Spaß. Zuallererst sei der neue Lockscreen genannt, der direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen erlaubt. Im Normalfall ist ein Telefon gesperrt und muss entsperrt werden, um irgendwelche Funktionen zu nutzen. Nicht so beim HTC Sensation: Der Lockscreen kann mit den Lieblingsapplikationen befüllt werden und wer eine dieser Apps in den Kreis des Lockscreens zieht, kann sie sofort nutzen. HTC Watch: Wer sich Videocontent auf dem Smartphone gönnen wollte, musste lange Wartezeiten auf sich nehmen. Das sprach lange gegen ganze Filme im Streaming-Verfahren. Dann doch lieber komplett auf dem Computer laden und auf das jeweilige Smartphone übertragen. Mit HTC Watch will HTC diese Mauer durchbrechen und bietet schnellen Start und einen Shop für HD-Filme auf dem Sensation an. In der Bibliothek wird der Film gewählt und dann geliehen oder gekauft. Anstatt jetzt zu warten, bis die Daten auf dem Smartphone sind, kann praktisch sofort mit dem Filmvergnügen angefangen werden. Auf den ersten Blick scheint das Streaming-Verfahren so wie bei Xbox Live zu sein, wo sich der Puffer immer an die Verbindungsgeschwindigkeit anpasst. Obwohl wir auf dem Event nur Edge hatten, ging es sofort los und ruckelte trotz niedriger Geschwindigkeit nur sehr wenig. Ein weiterer Vorteil von HTC Watch ist, dass der jeweilige Film auf bis zu fünf HTC-Geräten genutzt werden kann. Und dank DNLA und HDMI kann der Film dann auch in voller Auflösung auf dem heimischen Fernseher genossen werden. Die Kamera: Wir alle wissen, wie nervig es ist, wenn die Kamera nicht rechtzeitig auslöst. Der Moment, den wir unbedingt für die Nachwelt festhalten wollten, ist schon lange vorbei, wenn es endlich „klick“ macht. Auch hier haben sich die Ingenieure von HTC etwas ausgedacht: einen schnelleren Auslöser. In dem Moment, in dem die Kamera aktiviert ist, schießt sie auch schon Fotos – sogar in Serie. Mit 8 Megapixel und Doppelblitz kann sich zudem die Qualität wirklich sehen lassen. Doch nicht nur die Fotokamera ist interessant, auch die Videofunktion ist merklich verbessert worden. In 1080p – also Full-HD – können Filme aufgenommen werden und sogar sofort im HTC Sensation geschnitten werden. Durch die Social Media-Integration kann dann das Material sofort in der richtigen Form an die Leute weitergeleitet werden, die einem wichtig sind. Fazit: Das HTC Sensation ist ein Schmuckstück und die Änderungen an Design, Betriebssystem und Features sind sinnvoll und sehr interessant. In nächster Zeit muss sich noch beweisen, ob auch alle Funktionen so gut laufen wie sie angekündigt sind. Wir konnten schließlich noch nicht Alles in Ruhe testen. Was allerdings sauer aufstößt, ist dass kein 4G mit an Bord ist. Außerdem muss das SLCD-Display noch bei verschiedenen Lichtverhältnissen seinen Dienst tun. Sobald Testgeräte verfügbar sind, werden wir das HTC Sensation genauer unter die Lupe nehmen. Der Ersteindruck ist bis jetzt phänomenal. [nggallery id=85]
von Volker Hansch / April 20th, 2011 / 1 Kommentar

Uncharted 3: Beta-Pläne

Eine gute Nachricht gleich zu Beginn: Wer „InFamous 2“ kauft oder PlayStation Plus-Kunde ist, muss nicht so lange warten, bis die „Uncharted 3“-Beta verfügbar wird. Diese Gruppe von PlayStation 3-Besitzern hat ab 28. Juni Zugriff auf die Beta. Am 5. Juli geht es dann für alle anderen Spieler los - zumindest in der Multiplayer-Beta. Diese Daten wurden von Entwickler Naughty Dog bestätigt. Wie bei der „Uncharted 2“ Beta wird es anscheinend auch wieder Preise zu gewinnen geben. Ein weiterer Aspekt von „Uncharted 3“ ist die starke Integration von Social Media - hauptsächlich Facebook und Youtube. Per besonderem Menü im Spiel könnt Ihr Kontakt zu Euren Facebook-Freunden aufnehmen, die Achievements Eurer Freunde anschauen und kleine Social Games spielen während Ihr selbst an der PlayStation 3 seid und Eure Freunde auf Facebook online sind. Dazu wird der Cinema-Modus weiter verbessert und angepasst. Ihr werdet Clips aus dem Spiel direkt auf Youtube posten können und Naughty Dog werden dazu „UnchartedTV“ aufbauen, das die besten Replays der Woche zeigt.
von Volker Hansch / April 19th, 2011 /

Project Zulu: BioWare-Action

Es sieht so aus, als würde BioWare an einem Episodenspiel für Xbox 360 arbeiten, das ein wildes Potbourri verschiedenster Games sein wird. Von „Project Zulu“ - so heißt das Projekt zurzeit - sind bereits zwei Episoden im internen Entwicklernetzwerk der Xbox 360 zu finden. Herunterladen kann man es allerdings noch nicht. Die zwei Episoden heißen „Project Zulu: Too Many Cooks Spoil the Broth“ und „Project Zulu: Contaminated Truth“. Witzige Titel soweit. Aber was wird das für ein Spiel? In der vorläufigen Beschreibung im Developer-PartnerNet steht: „BioWare präsentiert ein Abenteuer jenseits Eurer wildesten Vorstellungen - Fantasy-Rollenspiel-Action-Adventure im Weltraum!“ Was sich genau dahinter verbirgt, wissen wir hoffentlich bald. Anscheinend gibt es allerdings keinerlei Multiplayer- oder Koop-Komponenten in „Project Zulu“.
von Volker Hansch / April 19th, 2011 /

SupaBoy: Retro-Handheld

An den vielen Retro-Spielen kann man gut erkennen, wie sehr oftmals sehnsüchtig an die gute alte Zeit der Videospiele gedacht wird. Dass hat auch der amerikanische Hersteller Hyperkin erkannt und bringt deshalb einen Handheld namens SupaBoy, der die Original-Cartridges des Super NES aufnehmen kann. Wer also die ganzen Klassiker wieder mal spielen will, kann das direkt mobil tun. Mit fünf Stunden Batterielaufzeit - ohne Sound, Herstellerangabe - könnt Ihr durchaus einiges unterwegs spielen. Wem das ganze im Bus, Bahn oder Flugzeug zu stressig ist, kann den SupaBoy auch an den Fernseher anschließen und hat einen kompletten SNES. Dazu können noch zwei Original-Controller des SNES an der Front angeschlossen werden. Der SupaBoy soll im Sommer für rund 80 US-Dollar erscheinen. Features:
  • SNES Controller Design
  • Zwei Controller Ports für Original-Controller
  • 3,5 " LCD-Screen
  • Stereo Sound
  • AV Output
  • Kompatibel mit vielen Originaltiteln des SNES
von Volker Hansch / April 19th, 2011 /

Rage: Totentanz

Der neueste Gameplay-Trailer zum id Software-Shooter „Rage“ führt uns in die Totenstadt auf einer Mission, um Teile des verbesserten Defibrilators zu finden. Nur dann könnt Ihr weiter überleben. Schon nach ein paar Minuten wird klar, warum diese Stadt von allen Überlebenden gemieden wird. In gut fünf Minuten bringen uns die Entwickler nahe, wie gut „Rage“ aussieht und wie komplex die Missionen werden – ohne das klassische Shooter-Gameplay zu vernachlässigen.
von Volker Hansch / April 19th, 2011 /

Angehimmelt

Ein Prophet in Jeans, der Cyborg-Engel verprügelt und über Wolken-Wellen hüpft? Mal in Pastelltönen, mal unter den kontrastreichen Farben eines sakralen Mosaikfensters? Mit seinem ersten eigenen Spiel „El Shaddai: Ascension of the Metatron” zeigt Takeyasu Sawaki, der Character Designer von „Devil May Cry” und „Okami”, was passiert, wenn man ihn von der Leine lässt. Japanische Spieler können sich seit letzter Woche mit der Demo des digitalen Kunstwerks einen ersten Eindruck verschaffen. Auch wir haben uns die Odyssee des heiligen Hipsters für euch näher angeschaut. Den hat der Himmel geschickt: Priester Enoch muss im Auftrag Gottes sieben rebellische Engel zur Strecke bringen, sonst droht das Ende der Welt. Die Geschichte des Spiels ist grob an das alttestamentarische Buch Henoch angelehnt, das 1948 bei Ausgrabungen in Qumran im Westjordanland gefunden wurde. Wer „El Shaddai” mit diesem Wissen startet, wird umso mehr überrascht vom Pop der Bilder. Hell ist es im Himmel. Auf dem reinen Weiß der Umgebung ziehen sanfte Farbschlieren dahin. Der Raum in „El Shaddai” ist eine Leinwand, auf der sich ein Künstler ausgetobt hat. Darin hängen Plattformen, verwurzelt im Nichts. Auf einer dieser Plattformen: Enoch, ein blonder junger Mann, gekleidet in einen weißen Körperpanzer. Wie in „Devil May Cry” bewegt der Spieler Enoch in der Verfolgerperspektive durch die schönen Landschaften – und kämpft gegen Engel und Wesen, die noch bizarrer wirken als die Gegner aus „Bayonetta”. Die Steuerung ist dabei sehr aufgeräumt. Keine komplexen 12-Button-Combos wie in anderen Vertretern des Genres, allein durch den Rhythmus der Eingabe entreißt Enoch seinen Feinden eine Waffe und teilt mal schwächere, mal stärkere Hiebe aus. Ähnlich dem System aus „Dead Space” versperren dabei keine Statusanzeigen den Blick auf das Spielgeschehen. Ist die Leistung des Energieschwerts geschwächt, leuchtet es rot auf und kann nur durch eine „Segnung” Enochs wieder aufgeladen werden. Und statt einer Lebensanzeige zersplittert bei jedem Schlag, den der Priester einsteckt, ein Teil seiner weißen Rüstung – bis er nur noch in Jeans da steht. Der vollen Kontrolle über den Charakter entgegen steht die volle Kontrolllosigkeit über die Kamera. Und das ist auch gut so. Die Entwickler haben so die Möglichkeit genutzt, mit filmischen Kamerafahrten und Perspektivwechseln die Farbwelten von „El Shaddai” in immer neuem Licht zu zeigen. Mal schwebt das Auge des Spielers in einem isometrischen Winkel über Enoch, dann wird es ganz nah zu ihm gezogen, nur um kurze Zeit später in der Verfolgerperspektive hinter ihm herzurasen. In manchen Momenten kippt die Perspektive vollkommen. Dann wechselt das Spiel in eine 2D-Ansicht und Enoch springt, platt wie Mario und Co., über Gewächse und Schäfchenwolken durch den Abendhimmel. Schon bei seiner Enthüllung auf der E3 im letzten Jahr hat uns „El Shaddai” mit seinem kunstvollen Äußeren begeistert. Nun konnten wir uns von seinen inneren Werten überzeugen. Gemeinsam mit „Catherine” und „Dark Souls” kann dieses Spiel 2011 beweisen, dass die japanische Game-Industrie nicht tot ist, sondern immer noch am Herzschlag des digitalen Lebens. [nggallery id=84]
von Christian Neeb / April 18th, 2011 / 2 Kommentare

Uncharted 3: Mehrspieler-Details

Dass „Uncharted 3“ wieder eine Mehrspieler-Portion an Bord haben wird, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Doch im Interview kamen einige neue Details ans Licht, die vorher nicht bekannt waren. So sind die Entwickler selbst nicht sonderlich zufrieden mit dem Multiplayer in „Uncharted 2“ gewesen und wollen alles besser und interessanter gestalten. Neben neuen Modi sollt Ihr die filmartige Atmosphäre des Hauptspiels auch in Mehrspielergefechten geboten bekommen. Das heißt: Viel Action und kein steriles Gameplay mehr mit und gegen Freunde. Außerdem kann man im Video sehen, dass es wohl Splitscreen-Koop geben wird. Es sei denn, die Entwickler nehmen es bis zum Endprodukt noch wieder raus.
von Volker Hansch / April 18th, 2011 /

Battlefield 3: Zusammenschnitt

Es war eine geniale Marketingaktion: Die Entwickler von „Battlefield 3“, DICE, kündigten an, dass sie einen zwölfminütigen Trailer zu ihrer Shooter-Hoffnung veröffentlichen würden. Einzige Voraussetzung? Viele neue Anmeldungen auf der offiziellen Website. Diese virale Marketingaktion hat funktioniert und hier ist der Full Fault Line-Trailer zu „Battlefield 3“. Leider besteht er fast ausschließlich aus Szenen, die wir aus den anderen drei Trailern schon kennen. Der Zusammenschnitt ist trotzdem interessant anzusehen und macht Lust auf das Spiel.
von Volker Hansch / April 18th, 2011 /