Alles aus ‘Website’
Kleines Licht
Diese Mini-Wii-Mote ist mehr als nur ein weiterer Schlüsselanhänger: Das kleine Ding wirft Bilder von „Mario Kart“-Fahrern an die Wand wie ein Diaprojektor. Erhältlich in sechs verschiedenen Ausführungen.
<Link>
von Moses Grohé / Juli 13th, 2009 /
Wort drauf
Die „Retro Sabotage“- Miniatur-Remixe alter Games wurden auf diesen Seiten schon zu Recht gefeiert. In der Mario-Mod können wir mit den goldenen, einzusammelnden Münzen ebenso goldene Worte formen.
<Link>
von Moses Grohé / Juli 13th, 2009 /
GEE 43 Inhalt
STORYS
STREETFIGHTER IV
ZWISCHEN DEN FRONTEN: Die USK
ESSAY: "LAUF JETZT!"
AUSBLICK: DAS BESTE 2009
INTERVIEW: DAVID BRABEN
BASTELBÖGEN: HARDWARE HOMMAGEN
REPORTAGE: DEMAKES
FEATURE: VIDEOSPIELE IN TV-SERIEN
GAMES
STREETFIGHTER IV
,
KILLZONE 2
,
SILENT HILL: HOMECOMING
,
WORLD OF GOO
,
CASTLEVANIA: ORDER OF ECLESIA
,
DEADLY CREATURES
,
F.E.A.R. 2: PROJECT ORIGIN
,
MYSTERY CASE FILES
und viele mehr
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Halo
01
In „Halo 3“ wurden bisher mehr als eine Milliarde Multiplayer-Matches ausgetragen. Laut Entwickler Bungie haben sich inzwischen 2023153340764 Sekunden Spielzeit angesammelt. Umgerechnet haben die Spieler also mehr als 64000 Jahre online in „Halo 3“ verbracht.
02
Die Designer von „Dead Or Alive 4“ baten um einen Cameo-Auftritt des Master Chiefs in ihrem Spiel. Da Bungie seinen pathetischen Helden nicht für ein Prügelspiel hergeben wollte, entwarfen die „Halo“-Macher den weiblichen Charakter Nicole, der ihm zum Verwechseln ähnlich sah.
03
„Halos“ Art Director Marcus R. Letho hat sich sich mit einigen Easter Eggs in der Trilogie verewigt: in den Initialen „MRL“ auf der Stiefelsohle des Master Chiefs im ersten Teil zum Beispiel oder in den Höhlenmenschen in „Halo 3“, die ihm wie aus dem Gesicht geschnitten sind.
04
Ursprünglich war „Halo“ als Echtzeitstrategie-Spiel für den Mac geplant. Da zur Markteinführung der Xbox jedoch noch zugkräftige Launchtitel fehlten, wurde „Halo“ von Microsoft zum massentauglicheren Egoshooter umfunktioniert.
05
Im Dezember 2006 machte Bungie den im Irak stationierten amerikanischen Truppen ein besonderes Weihnachtsgeschenk. Auf extra eingeflogenen XBox-360-Konsolen konnten die Soldaten eine frühe Version von „Halo 3“ probespielen.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Deus Ex
01
Das Passwort, das man benötigt, um in „Deus Ex“ Zugang zu einem Rechner zu erhalten, lautet „Reindeerflotilla“ – eine Hommage an den Film „Tron“ (1984). Dasselbe Login benutzt der Held aus „Tron“, als er sich in ein Computernetzwerk hackt.
02
Im 2000 erschienenen „Deus Ex“ fehlt in der New Yorker Skyline das World Trade Center. Erklärt wird das mit einem Terroranschlag. Futter für Verschwörungstheoretiker? Nein. Der Speicherplatz reichte nur für die halbe Skyline.
03
Mit den Haftminen aus „Deus Ex“ kann man sich mit etwas Übung eine Leiter bauen und an den Gebäuden der Spielwelt hinaufklettern. Auf diese Weise gelangt man an Orte, die von den Entwicklern nie zum Besuch vorgesehen waren.
04
Warren Spector, der Schöpfer der „Deus Ex“-Reihe, ist begeisterter Basketballer. Daher wundert es nicht, dass sowohl in „Deux Ex“ als auch in „Invisible War“ ein Basketballplatz zu finden ist, auf dem der Spieler ein paar Körbe werfen kann.
05
Der Komponist Alexander Brandon hat die Musik für beide bisher erschienenen „Deus Ex“-Spiele geschrieben. Den Soundtrack zu „Invisible War“ kann man sich gratis auf der offiziellen Homepage des Spiels herunterladen. www.eidos.de/gss/legacy/deusex2
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
GEE
01
Dass GEE einmal GEE heißen würde, war keinesfalls in Stein gehauen. So gab es in der Anfangsphase auch die Überlegung, ein Videospielmagazin mit Namen „Pluto“ auf den Markt zu bringen. Zum Glück entschied man sich letztendlich aber doch für die Kurzform von „Games, Entertainment, Education“.
02
Obwohl wir täglich haufenweise Spiele ins Büro geliefert bekommen, war es ein kleines Flashgame, das der GEE fast zum Verhängnis wurde. Als die Redaktion während der Arbeit an der Ausgabe September 2005 das Spiel „Zoo Keeper“ entdeckte, war es um jegliche Konzentration und Arbeitsmoral geschehen.
03
Dass es in GEE kein Wertungssystem gibt, das Spiele auf Nummern reduziert, ist heute Ehrensache. Anders war das in den Gründerjahren: In der Erstausgabe wurde eine Punktzahl von 1 bis 10 vergeben. In den darauf folgenden Heften urteilten wir von „Na ja“ bis „One in a million“. Erst mit GEE Nr. 10 war der Spuk vorbei.
04
Die GEE-Ausgabe, die sich bisher am besten verkauft hat, war die von Oktober 2004. Dagegen blieb das Heft vom Mai desselben Jahres wie Blei im Regal liegen. Ob’s am Titelmotiv gelegen hat? Auf Ersterem war ein Beach-Girl aus „GTA: San Andreas“ zu sehen, auf Letzterem der Sänger der Donuts zum Karaoke-Spiel „Singstar“.
05
Das Leben eines Videospieljournalisten kann hoch gefährlich sein. Früher wurden Redakteure, die schlechte Texte ablieferten, hin und wieder an die Wand gestellt und mit Hartplastikkugeln aus einer Soft-Air-Gun, Modell AK-47, beschossen. Heute ist natürlich alles anders. (Wenn jemand dies liest: Hilfe!)
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Street Fighter
01
Gewinnt man als Zangief in „Street Fighter II“ im letzten Kampf gegen M. Bison, ohne einen Treffer zu kassieren, bekommt man hohen Besuch. Dann flattert Gorbatschow in einem Heli heran und singt an einer Strickleiter ein Hohelied auf standfeste Sowjets.
02
Von Capcoms „Street Fighter“ sind in Asien Dutzende Homebrew-Versionen erschienen. Eine besonders erfolgreiche, jedoch technisch wie inhaltlich limitierte Version ist der „Master Fighter“. In ihr jedoch kann man einen besonderen Kämpfer spielen: Super Mario höchstpersönlich.
03
Im Film „City Hunters“ wird Jackie Chan in eine „Street Fighter“-Arcade geschleudert und erhält einen elektrischen Schlag. Daraufhin sieht er seinen Gegner als Ken. Chan selbst verwandelt sich hintereinander in diverse „SF“-Kombattanten und siegt schließlich als Chun Li.
04
In Japan heißt der Boxer im Kämpfer-Ensemble M. Bison. In anderen Ländern musste er in Balrog umbenannt werden, weil Mike Tysons Anwälte eine zu große Ähnlichkeit mit ihrem Klienten feststellten. Es entstand ein Namenswirrwarr: Bison heißt in Japan Vega, Spanier Vega heißt Balrog. Alles klar?
05
Der berühmteste Belgier aller Zeiten scheint ein Mann von Grundsätzen zu sein. 1994 wurde Jean-Claude Van Damme die Rolle von Johnny Cage in der Verfilmung von „Mortal Kombat“ angeboten. Van Damme lehnte ab. Ein Jahr spielte er die Hauptrolle im Film zu „Street Fighter“.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Final Fantasy
01
Hironobu Sakaguchi, Schöpfer der Serie, wurde selber vom Erfolg überrascht. Nicht ohne Hintergedanken nannte er sein Spiel „Final Fantasy“: Weil sein voriges Spiel gefloppt war, wollte er sich nach der Fertigstellung aus der Branche zurückziehen. Gleichzeitig war „Final Fantasy“ die letzte Chance, die Firma Square zu retten.
02
Die Programmierer von „Final Fantasy X“ lebten wohl in einem gelben U-Boot – oder waren einfach nur große Fans der Beatles: In Besaid Village sagt nämlich ein Charakter „I’m fixing a hole where the rain gets in“. Das ist auch der erste Satz aus dem Liedtext des Lennon/McCartney-Stücks „Fixing A Hole“.
03
Einigen Gerüchten zufolge ist Komponist Nobou Uematsu mit dem musikalischen Thema zu „Final Fantasy“ ein echter Schnellschuss geglückt. Es wird gemunkelt, er habe den Klassiker in einer Rekordzeit von unter zehn Minuten komponiert.
04
Aeris starb in „Final Fantasy VII“ nicht ohne Grund: Hironobu Sakaguchi wollte einen Charakter plötzlich das Zeitliche segnen lassen, um zu zeigen, dass der Tod im realen Leben auch oft unerwartet kommt. Außerdem drückte er damit seine Trauer über seine während der Produktion des dritten Teils verstorbene Mutter aus.
05
Die chinesische Firma Shenzhen Nanjing Technology hat 2006 ein „Final Fantasy VII“ für das NES programmiert. Inzwischen ist die illegale Portierung ein Sammlerstück. Weil die erhofften Verkäufe damals ausblieben – kein Wunder, schließlich war bereits „Final Fantasy XI“ auf dem Markt –, produziert die Firma heute MP3-Player.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Dance Dance Revolution
01
Nachdem schon oft darüber berichtet wurde, dass intensives „DDR“-Spielen deutlich zur Gewichtsreduzierung beitragen kann, hat Konami Anfang 2006 ein offizielles Fitnessprogramm gestartet, bei dem „DDR“-Spiele an den 756 staatlichen Schulen im US-Bundesstaat West Virginia im Sportunterricht zum Einsatz kommen.
02
Weniger erfolgreich als das Spiel war die TV-Serie dazu: „Dance Revolution“ lief im amerikanischen Fernsehen nur ein Jahr, von September 2006 bis September 2007. Auch die spanische Teenie-Klamotte „La Maquina de Bailar“, in der es um einen „DDR“ Tanzwettbewerb geht, hat es nicht über die Landesgrenzen hinaus geschafft.
03
Beim Studieren der Tracklistings staunt man über unzählige Künstler, von denen man noch nie etwas gehört hat. De-Sire, Crystal Aliens, J-Ravers oder Mustache Men etwa. Hinter allen verbirgt sich der Musiker Naoki Maeda, der fast alle Songs für die „DDR“-Spiele schreibt. Über 30 Pseudonyme verwendet er dabei.
04
Als „Maschinentanz“ (Machine Dance) ist „Dance Dance Revolution“ in Norwegen und Finnland eine offizielle Sportart. Und sogar die International Dance Organisation und der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband haben „Machine Dance“ als Tanzsport anerkannt.
05
Eurotrashbands wie Captain Jack und E-Rotic sind in den Tracklistings der „DDR“-Automaten noch häufiger zu finden als früher in den Charts. Etwas mehr Geschmack bewies man bei den Konsolenversionen: Der erste lizenzierte Song war Kylie Minouges „Love At First Sight“ vom Album „Fever“ in „DDRMAX2“.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /
Half Life
01
Viele der Sicherheitstüren im Forschungslabor Black Mesa in „Half-Life“ tragen die Aufschrift „Security 7G“. Eine subtile Hommage an die Simpsons, denn Homer Simpson ist Sicherheitsinspektor des Sektors 7G im Kernkraftwerk von Springfield.
02
Das Gesicht Gordon Freemans, das zwar auf Verpackungen und Postern auftaucht, man in den Spielen selbst aber nie zu sehen bekommt, ist eine Collage aus den Gesichtern der „Half-Life“-Entwickler David Speyrer, Eric Kirchmer, Greg Coomer und Kelly Bailey.
03
Schafft man es, den zu Beginn von „Half-Life 2: Episode Two“ in einer Hütte versteckten Gartenzwerg bis zum Ende des Spiels per Gravity-Gun mitzuschleppen, gibt es ein Achievement.
04
Die Stadt City 17, der Hauptschauplatz von „Half-Life 2“, ist in Osteuropa angesiedelt, weil „Half-Life“-Schöpfer Gabe Newell wollte, dass der Spieler die politische Geschichte der Ostblockstaaten – speziell den Niedergang des Kommunismus – mit dem Ort der Handlung assoziiert.
05
Dr. Kleiners zahme Head-Crab Lamarr aus „Half-Life 2“ ist nach der in Österreich geborenen Schauspielerin Hedy Lamarr (1913 bis 2000) benannt. Diese war unter anderem als Forscherin tätig und eine der Wegbereiterinnen der drahtlosen Kommunikationstechnologie.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /