Oh, wie schön. Wenn ich zehn Spiele nennen müsste, die mich am meisten fesselten und ihre Spuren hinterließen, dann wäre „
Ultima 4: Quest of the Avatar“ (1985) mit von der Partie. Deswegen freut es mich ganz besonders, dass der Rollenspiel-Klassiker bei
GOG (Good Old Games) zum kostenlosen Download zur Verfügung steht – und zwar in einer problemlos lauffähigen Version (XP, Vista & Win7) inklusive Anleitung, Kartenmaterial und Manasaft. Yeah!
Was für GOG nur eine Werbeaktion ist, ist für mich ein Rückblick auf eine Zeit, in der ich mich das erste Mal in meinem Leben mit Charisma und Basilisken auseinandersetzte. Mit der digitalen Verkörperung von Gut und Böse, richtig und falsch, Hab und Gut.
„Lord British has produced a game to challenge not only your physical and mental skills, but the true fabric of your character.“
Kaum ein anderes Spiel in den Jahren darauf vermochte es, mich dermaßen in seinen Bann zu ziehen. Heute kommt es nur noch selten vor, dass ich mit Leib und Seele in eine virtuelle Welt abtauchen kann, aber damals geschah es von ganz allein. Ich malte Karten, entwickelte Strategien, lauschte mittelalterlichen Melodien und ging in meiner Rolle als tapferer Held auf, wenn in den Spielpausen das kühle Malzbier seinen Weg aus den Mundwinkeln Richtung Hühnerbrust bahnte.
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