Hintergrundbericht
Redaktion
Heute haben wir ein kleines Geschenk für euch: das Motiv des aktuellen Heftcovers als Hintergrundbild für euren Bildschirm zum Downloaden. Viel Spaß damit.
Crashkurs Lebenskunst
Ersteindruck
„Leben heißt nicht atmen, sondern handeln.“
Jean-Jacques Rousseau, Philosoph (1712 – 1778)
„Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“
Friedrich Nietzsche, Philosoph (1844 – 1900)
„Das Treffen zweier Persönlichkeiten ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: Wenn es eine Reaktion gibt, werden beide transformiert.“
Carl Gustav Jung, Psychoanalytiker (1875 – 1961)
Das sind nur drei von unzähligen Weisheiten und bedeutungsschweren Begriffen, mit denen der neue Trailer zu „Persona 3 Portable” für die PSP Sinn und Verstand torpediert. Und dabei ist der Film keine zwei Minuten lang. Starker Tobak, um ein Videospiel zu bewerben. Da aber kaum zu erwarten ist, dass die Handheld-Umsetzung des PS2-Rollenspiels „Persona 3″ diesem an Tiefgang nachstehen wird, durchaus passend. Schließlich geht es in den Spielen der „Persona”-Reihe schon immer um die Frage nach der eigenen Identität, dem richtigen Handeln und ja: sogar um den Sinn des Lebens selbst. Außerdem ist es immer wieder erfrischend, mit welcher respektlosen Leichtigkeit sich die Japaner an ernster, westlicher „Hochkultur” vergreifen, um daraus etwas Buntes, Schnelles, Wunderbares zu machen. Ein Videospiel zum Beispiel.
„Persona 3 Portable” erscheint am 1. November in Japan. Ein europäischer Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Wenn wir getwittert hätten…
Vor Ort
Alle Welt twittert. Wir (noch) nicht. Das folgende hätten wir euch aber mit Sicherheit von der Gamescom gezwitschert:
Oliver:
Gerade gesehen: Ein kleiner Space Invader aus Pixelkacheln am Bordstein unweit des Südeingangs. Mehr davon: http://bit.ly/Lx7i6
Moses:
„Little Big Planet” für PSP ohne Multiplayer? wtf? #fail
Christian:
Kane aus „Command & Conquer” getroffen. Visitenkarten ausgetauscht, falls Hilfe bei der Unterwerfung der Welt benötigt wird.
Heiko:
Am Urinal im Business Center steht Hideo Kojima plötzlich neben mir. Kann mir einen Blick nicht verkneifen.
Hoch hinaus
Ersteindruck
„Assassin’s Creed” hat es vorgemacht, und immer mehr Games klettern hinterher. Auch wenn Altairs Abenteuer auf die lange Distanz nicht überzeugen konnte war seine Fähigkeit, an fast allem empor klettern zu können, doch ein beeindruckendes, neues Feature. Nach den Superhelden-Klettermaxen aus „Infamous” und „Prototype” lernen jetzt noch mehr Videospiel-Charaktere, in die Luft zu gehen. Auf der Gamescom wurden mit „Uncharted 2: Among Thieves” und „Saboteur” zwei weitere Spiele vorgestellt, in denen das Herumklettern in urbanem Setting zu einem wichtigen Gameplay-Element geworden ist. Mit Leichtigkeit kraxeln wir an Häuserwänden hinauf und erfahren so eine ganz neue Bewegungsfreiheit. Wie in echt, lassen uns die höchsten Punkte eines Levels atemberaubende Aussichten über die Welt erleben. Sean Devlin, der Protagonist von „Saboteur”, kann sogar die Spitze des Eiffelturms erklimmen.














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