Ab ins nächste Level!

Wer glaubt, dass Köln nur einmal im Jahr Zentrum der digitalen Spielekultur wird, hat sich getäuscht. Schon seit 2009, also genauso lange wie die gamescom,  lädt das NRWkultursekretariat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus den Bereichen Games und digitale Unterhaltung zur Next Level Conference ein, um die Domstadt etwas pixeliger zu machen. Ab dem 15. November ist es wieder soweit!

In diesem Jahr wächst die Veranstaltung endlich aus ihren Kinderschuhen, besinnt sich jedoch auch auf alte Werte und hält direkt in mehreren Lokalitäten in zentral linksrheinischer Lage um den Neumarkt Einzug. So werden die Besucher auch in diesem Jahr nicht mit Trailern und Demos zu AAA-Titeln bombardiert, sondern dürfen sich der künstlerischen Seite ihres Lieblingshobbys hingeben. Eine willkommene Abwechslung in dieser Zeit des Jahres. Auf dem Plan dieser Next Level Conference steht ein volles Programm mit 2 Tagen voller Vorträgen, Workshops und "Monsterjagd" (siehe unten).

Mit dabei Panels zu Game Art und Spielefinanzierung, Diskussionen über den Let’s Play-Wahn, Machinima-Filme oder auch Play and Slam, eine Mischung aus Poetry Slam und Spieleabend. Zu empfehlen ist vor allem das Panel zum Thema "Das Computerspiel als Kunstform und Kunstwerk" in Zusammenarbeit mit AMAZE, welches schon 2009 viel Anklang gefunden hat. Außerdem bekommt jeder, der bisher nicht die Zeit gefunden hat sich „Indie Games: The Movie" anzuschauen am Donnerstagabend im Kulturforum Herz Jesu die Gelegenheit.

Frisch dazu gekommen ist in diesem Jahr der Programmpunkt "Monsterjagd", welcher schon am Vorabend zur Next Level Conference am Heumarkt in der Kölner Innenstadt stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Schnitzeljagd, welche vom Kollektiv Invisible Playground konzipiert wurde. In Köln ist ein Virus ausgebrochen und die Mitspieler müssen mit Hilfe der Unabhängigen Organisation für Monsterangelegenheiten (UOMA) versuchen das Gegenmittel zu finden. Um an diesem Real-Life „Resident Evil" teilzunehmen, muss man 18 Jahre alt sein, wetterfeste Kleidung mitbringen und sich am 14. November um 20.15 Uhr am Neumarkt, beim U-Bahn-Ausgang Josef-Haubrich-Hof einfinden.

Falls ihr jetzt Appetit auf die feine Veranstaltung und "Monsterjagd" bekommen habt und auch der Überzeugung seid, dass man nicht nur für die gamescom der schönen Stadt am Rhein einen Besuch abstatten kann, dann dürft ihr euch auf nextlevel-conference.org Tickets sichern.

von Maxx / November 13th, 2012 /

Apple erhöht die Preise – wir schalten sie ab!

In der Nacht zum Freitag hat Apple überraschend die Preisstruktur im App Store geändert. Unsere Hefte kosten jetzt plötzlich 2,69 Euro statt wie beabsichtigt 2,39. Um das gebührend zu feiern, bieten wir die aktuelle Ausgabe GEE Display und die Premium-Version von GEE Movie 3 inklusive des Films „Exit – Lauf um dein Leben" von jetzt bis Montag kostenlos an.
von Moses / Oktober 26th, 2012 / 7 Kommentare

GEE auf iPod nano und shuffle

Ups, die sind ja beide so klein, dass man sie gar nicht sieht unter der GEE. Mit GEE Display und den beiden wird das aber leider auch erstmal nichts: Der shuffle hat nicht mal ein Display und auf dem nano läuft kein iOS. Als nächstes nehmen wir also Android-Smartphones in Angriff.
von Moses / Oktober 23rd, 2012 / 4 Kommentare

GEE Display auf dem iPod touch

Die schwarzen Streifen (siehe letzter Post) am oberen und unteren Rand unserer GEE Display-App gibt es natürlich auch auf dem neuen iPod touch, denn da ist das Display jetzt genau so groß, wie beim iPhone 5. Hier habe ich gegen die Größe auch gar nichts einzuwenden (das Telefon wäre mir kleiner ja lieber gewesen), denn den iPod touch würde ich wahrscheinlich vor allem zum Spielen benutzen und da ist ein großer Screen ja sinnvoll.

Insgesamt gefällt mir das Gehäuse vom iPod sogar noch besser als das vom iPhone: Mit handschmeichlerisch abgerundeten Kanten, richtig dünn und trotzdem weniger zerbrechlich wirkend. Den neuen Lightning-Stecker hat er auch. Und einen kleinen Special-Effect auf der Rückseite. Durch kurzes Draufdrücken gleitet ein kleiner Pinökel (ich weiss echt nicht, wie ich das sonst nennen sollte; Vorschläge werden in den Kommentaren wohlwollend entgegengenommen) aus dem Gehäuse. Durch erneutes Drücken wird er wieder versenkt. Das Teil ist zwar einzig und allein dafür da, eine mitgelieferte Handschlaufe daran zu befestigen – und das will ja nun wirklich niemand ernsthaft tun, oder? – immer wieder draufdrücken macht aber trotzdem Spaß.
von Moses / Oktober 22nd, 2012 / 1 Kommentar

GEE Display auf dem iPhone 5

Natürlich funktioniert die iPhone-Version von GEE Display auch problemlos auf dem neuen iPhone 5. Aufgrund des größeren Displays werden unten und oben einfach letterboxmäßig schwarze Streifen eingeblendet. Beim schwarzen Modell fällt das fast gar nicht auf, beim weißen ist es deutlich zu sehen, stört aber nicht weiter. Ein Update des Readers auf die neue Größe ist zumindest erstmal nicht geplant, vor allem auch, weil wir dann noch eine Version des Magazins erstellen müssten.

Insgesamt gefällt mir das Telefon nach ein paar Wochen Nutzung sehr gut. Es ist tatsächlich mein erstes iPhone, vorher habe ich mich mit einem Xperia Play – diesem Playstation-Telefon – herumgeschlagen. Allerdings würde es mir noch viel besser gefallen, wenn Apple das Display nicht vergrößert hätte. Nicht nur wegen der schwarzen Balken bei GEE und fast allen anderen Apps, sondern vor allem, weil das Telefon dann viel kleiner geworden wäre als der Vorgänger.

Was ist euch wichtiger? Großes Display oder kleines Telefon?
von Moses / Oktober 18th, 2012 / 8 Kommentare

GEE Display:
Das Android-Experiment

Nachdem die überwältigende Mehrheit für ein Update unserer GEE Display App für Android gestimmt hat, mussten wir diesem Wunsch natürlich Folge leisten: http://snipurl.com/display-android

Die neue Version sollte mit wesentlich mehr Geräten kompatibel sein (vorerst aber noch keine Telefone, sorry) und vor allem sind jetzt alle Hefte seit GEE Display-Start verfügbar. Bitte bedenkt, dass diese Hefte für das iPad optimiert sind. Da wir beim Durchblättern der Magazine auf einem Nexus 7 nicht ganz so viel Spaß hatten wie auf dem iPad, ihr immer mal wieder über Links zum iTunes-Store stolpern werdet und ausserdem mit schwarzen Seitenrändern leben müsst, haben wir uns entschlossen, den Preis für die Android-Version der einzelnen Ausgaben deutlich zu senken. Pro Heft zahlt ihr 1,49 statt 2,39 Euro. Ausgabe 9 gibt es weiterhin kostenlos, GEE Movie auch. Viel Spaß.
von Moses / Oktober 16th, 2012 / 20 Kommentare

GEE Display 10

GEE auf dem Telefon lesen? Geht nicht? Geht doch! Die zehnte Ausgabe GEE Display ist ab sofort im App Store zu haben. Und das nicht nur für das iPad, sondern zum ersten Mal auch in einer Version für das iPhone. Darin lest ihr Rezensionen zu "Borderlands 2", "Resident Evil 6", "Sleeping Dogs" und vielen anderen Spielen. Dazu gibt es eine Vorschau auf "Halo 4", eine Reportage über die Gaming-Szene in Südafrika, ein Rückspiel zu "Mega Man 2" von Oliver Uschmann und, und, und ... Eine Woche lang haben wir an der Umsetzung für das iPhone gearbeitet. Wir hoffen, euch gefällt's. Wer es lieber traditionell mag, kann natürlich auch zur gedruckten GEE greifen. Ausgabe 67 liegt seit heute am Kiosk.
von Oliver / Oktober 1st, 2012 / 5 Kommentare

GEE Movie 3

GEE Movie 3 ist seit dem Wochenende erhältlich. Mit Reviews zu Kino-Neustarts wie „Cabin in the Woods", „Samsara", „To Rome With Love" und Heimkino-Highlights wie „Der Diktator", „The Avengers", „Hugo Cabret" und vielen anderen. Diese Ausgabe ist erstmals auch für das iPhone erhältlich, und endlich ist die Schrift auch auf dem Retina-Display des aktuellen iPads superscharf. Außerdem gibt es eine Premiumausgabe von GEE Movie 3. Dieser Variante "liegt" der schwedische Action-Thriller „EXIT - Lauf um dein Leben" bei. Der komplette Film kann direkt im Magazin abgespielt werden. Die Premiumausgabe kostet 2,39 Euro. Abonnenten bekommen sie natürlich kostenlos. Egal ob iPad, iPhone, premium oder kostenlos: Wir wünschen viel Spaß mit GEE Movie 3.
von Moses / September 3rd, 2012 /

Bye bye Pac Man

Zugegeben: Unsere Sommerpause war ziemlich lang. Und schön. Wir waren in LA auf der E3, auf der gamescom in Köln, im Urlaub und auch mal im Freibad. Nur auf neue GEEs musstest ihr vergeblich warten. Inzwischen haben sich bereits einige Leser gefragt, was hier eigentlich los ist. Ob da überhaupt noch was geht?
Allerdings! Und zwar einiges. Denn wir haben uns nicht nur amüsiert, sondern auch die komplette Produktion auf ein neues System umgestellt. Dadurch können wir alle kommenden Hefte endlich auch in superscharfer Retina-Auflösung anbieten. Die verpixelte Schrift konnten wir zuletzt selbst kaum noch ertragen. Aber damit nicht genug: Unsere neue Reader-App, die seit heute als Update im App Store steht, ist auch iPhone kompatibel. Die nächsten Ausgaben von GEE Movie und GEE Display könnt ihr also auch auf dem Telefon lesen. Genau wie das Special zum Film „Battleship", das ab sofort kostenlos im GEE Kiosk erhältlich ist. Einziger Wermutstropfen: Mit dem Update des Readers verschwindet auch der kleine Pac Man, der sich beim Durchblättern des Inhaltsverzeichnisses immer so niedlich durch die Punkte gefressen hat.

Die nächste GEE Movie erscheint am 30. August, die nächste GEE Display am 19.9. und das nächste gedruckte GEE Magazin am 24.9.
von Moses / August 22nd, 2012 / 12 Kommentare

Wir freuen uns auf: Papo & Yo

Während Max Payne sich im letzten Spiel einen Drink nach dem anderen reingeknallt hat – und so auch irgendwie ein abschreckendes Beispiel abgab – geht das Spiel „Papo & Yo" das Thema Alkoholismus deutlich subtiler an. Ein ungleiches Gespann aus Junge und Monster stellt sich darin Puzzles und Jump'n'Run-Einlagen. Die sind zwar durchaus komplex, aber gemeinsam finden die beiden sich gut in der surrealen Welt zurecht. Wären da doch bloß nicht diese giftigen Frösche, denen das Monster verfallen ist. Wahren Heißhunger verspürt es danach und stopft sich die Dinger wann immer möglich ins Maul. Und schon verwandelt es sich vom gutmütigen Kumpel in ein unberechenbares, garstiges Biest, das nicht nur dem jungen Quico gefährlich werden kann. Es gehört nicht viel dazu, in den Fröschen die Drinks zu sehen, wenn man weiss, dass Vander Caballero, der Chef vom Entwicklerstudio Minority, mit „Papo & Yo" seine Kindheitserlebnisse mit dem alkoholkranken Vater aufarbeiten möchte. Das ist doch mal ein innovativer Ansatz und klingt, als würde nicht übermäßig mit dem Zeigefinger gewedelt werden. Wir sind gespannt, wie sich das ganze am Ende spielt.


„Papo & Yo" erscheint am 15. August als Download für die PS3

von Moses / Juli 17th, 2012 /