Alles aus dem Juli, 2009

GEE

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Dass GEE einmal GEE heißen würde, war keinesfalls in Stein gehauen. So gab es in der Anfangsphase auch die Überlegung, ein Videospielmagazin mit Namen „Pluto“ auf den Markt zu bringen. Zum Glück entschied man sich letztendlich aber doch für die Kurzform von „Games, Entertainment, Education“.

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Obwohl wir täglich haufenweise Spiele ins Büro geliefert bekommen, war es ein kleines Flashgame, das der GEE fast zum Verhängnis wurde. Als die Redaktion während der Arbeit an der Ausgabe September 2005 das Spiel „Zoo Keeper“ entdeckte, war es um jegliche Konzentration und Arbeitsmoral geschehen.

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Dass es in GEE kein Wertungssystem gibt, das Spiele auf Nummern reduziert, ist heute Ehrensache. Anders war das in den Gründerjahren: In der Erstausgabe wurde eine Punktzahl von 1 bis 10 vergeben. In den darauf folgenden Heften urteilten wir von „Na ja“ bis „One in a million“. Erst mit GEE Nr. 10 war der Spuk vorbei.

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Die GEE-Ausgabe, die sich bisher am besten verkauft hat, war die von Oktober 2004. Dagegen blieb das Heft vom Mai desselben Jahres wie Blei im Regal liegen. Ob’s am Titelmotiv gelegen hat? Auf Ersterem war ein Beach-Girl aus „GTA: San Andreas“ zu sehen, auf Letzterem der Sänger der Donuts zum Karaoke-Spiel „Singstar“.

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Das Leben eines Videospieljournalisten kann hoch gefährlich sein. Früher wurden Redakteure, die schlechte Texte ablieferten, hin und wieder an die Wand gestellt und mit Hartplastikkugeln aus einer Soft-Air-Gun, Modell AK-47, beschossen. Heute ist natürlich alles anders. (Wenn jemand dies liest: Hilfe!)
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Street Fighter

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Gewinnt man als Zangief in „Street Fighter II“ im letzten Kampf gegen M. Bison, ohne einen Treffer zu kassieren, bekommt man hohen Besuch. Dann flattert Gorbatschow in einem Heli heran und singt an einer Strickleiter ein Hohelied auf standfeste Sowjets.

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Von Capcoms „Street Fighter“ sind in Asien Dutzende Homebrew-Versionen erschienen. Eine besonders erfolgreiche, jedoch technisch wie inhaltlich limitierte Version ist der „Master Fighter“. In ihr jedoch kann man einen besonderen Kämpfer spielen: Super Mario höchstpersönlich.


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Im Film „City Hunters“ wird Jackie Chan in eine „Street Fighter“-Arcade geschleudert und erhält einen elektrischen Schlag. Daraufhin sieht er seinen Gegner als Ken. Chan selbst verwandelt sich hintereinander in diverse „SF“-Kombattanten und siegt schließlich als Chun Li.

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In Japan heißt der Boxer im Kämpfer-Ensemble M. Bison. In anderen Ländern musste er in Balrog umbenannt werden, weil Mike Tysons Anwälte eine zu große Ähnlichkeit mit ihrem Klienten feststellten. Es entstand ein Namenswirrwarr: Bison heißt in Japan Vega, Spanier Vega heißt Balrog. Alles klar?


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Der berühmteste Belgier aller Zeiten scheint ein Mann von Grundsätzen zu sein. 1994 wurde Jean-Claude Van Damme die Rolle von Johnny Cage in der Verfilmung von „Mortal Kombat“ angeboten. Van Damme lehnte ab. Ein Jahr spielte er die Hauptrolle im Film zu „Street Fighter“.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Final Fantasy

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Hironobu Sakaguchi, Schöpfer der Serie, wurde selber vom Erfolg überrascht. Nicht ohne Hintergedanken nannte er sein Spiel „Final Fantasy“: Weil sein voriges Spiel gefloppt war, wollte er sich nach der Fertigstellung aus der Branche zurückziehen. Gleichzeitig war „Final Fantasy“ die letzte Chance, die Firma Square zu retten.


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Die Programmierer von „Final Fantasy X“ lebten wohl in einem gelben U-Boot – oder waren einfach nur große Fans der Beatles: In Besaid Village sagt nämlich ein Charakter „I’m fixing a hole where the rain gets in“. Das ist auch der erste Satz aus dem Liedtext des Lennon/McCartney-Stücks „Fixing A Hole“.

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Einigen Gerüchten zufolge ist Komponist Nobou Uematsu mit dem musikalischen Thema zu „Final Fantasy“ ein echter Schnellschuss geglückt. Es wird gemunkelt, er habe den Klassiker in einer Rekordzeit von unter zehn Minuten komponiert.

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Aeris starb in „Final Fantasy VII“ nicht ohne Grund: Hironobu Sakaguchi wollte einen Charakter plötzlich das Zeitliche segnen lassen, um zu zeigen, dass der Tod im realen Leben auch oft unerwartet kommt. Außerdem drückte er damit seine Trauer über seine während der Produktion des dritten Teils verstorbene Mutter aus. 


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Die chinesische Firma Shenzhen Nanjing Technology hat 2006 ein „Final Fantasy VII“ für das NES programmiert. Inzwischen ist die illegale Portierung ein Sammlerstück. Weil die erhofften Verkäufe damals ausblieben – kein Wunder, schließlich war bereits „Final Fantasy XI“ auf dem Markt –, produziert die Firma heute MP3-Player.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Dance Dance Revolution

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Nachdem schon oft darüber berichtet wurde, dass intensives „DDR“-Spielen deutlich zur Gewichtsreduzierung beitragen kann, hat Konami Anfang 2006 ein offizielles Fitnessprogramm gestartet, bei dem „DDR“-Spiele an den 756 staatlichen Schulen im US-Bundesstaat West Virginia im Sportunterricht zum Einsatz kommen.


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Weniger erfolgreich als das Spiel war die TV-Serie dazu: „Dance Revolution“ lief im amerikanischen Fernsehen nur ein Jahr, von September 2006 bis September 2007. Auch die spanische Teenie-Klamotte „La Maquina de Bailar“, in der es um einen „DDR“ Tanzwettbewerb geht, hat es nicht über die Landesgrenzen hinaus geschafft.

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Beim Studieren der Tracklistings staunt man über unzählige Künstler, von denen man noch nie etwas gehört hat. De-Sire, Crystal Aliens, J-Ravers oder Mustache Men etwa. Hinter allen verbirgt sich der Musiker Naoki Maeda, der fast alle Songs für die „DDR“-Spiele schreibt. Über 30 Pseudonyme verwendet er dabei.

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Als „Maschinentanz“ (Machine Dance) ist „Dance Dance Revolution“ in Norwegen und Finnland eine offizielle Sportart. Und sogar die International Dance Organisation und der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband haben „Machine Dance“ als Tanzsport anerkannt.


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Eurotrashbands wie Captain Jack und E-Rotic sind in den Tracklistings der „DDR“-Automaten noch häufiger zu finden als früher in den Charts. Etwas mehr Geschmack bewies man bei den Konsolenversionen: Der erste lizenzierte Song war Kylie Minouges „Love At First Sight“ vom Album „Fever“ in „DDRMAX2“.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Half Life

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Viele der Sicherheitstüren im Forschungslabor Black Mesa in „Half-Life“ tragen die Aufschrift „Security 7G“. Eine subtile Hommage an die Simpsons, denn Homer Simpson ist Sicherheitsinspektor des Sektors 7G im Kernkraftwerk von Springfield.

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Das Gesicht Gordon Freemans, das zwar auf Verpackungen und Postern auftaucht, man in den Spielen selbst aber nie zu sehen bekommt, ist eine Collage aus den Gesichtern der „Half-Life“-Entwickler David Speyrer, Eric Kirchmer, Greg Coomer und Kelly Bailey.

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Schafft man es, den zu Beginn von „Half-Life 2: Episode Two“ in einer Hütte versteckten Gartenzwerg bis zum Ende des Spiels per Gravity-Gun mitzuschleppen, gibt es ein Achievement.

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Die Stadt City 17, der Hauptschauplatz von „Half-Life 2“, ist in Osteuropa angesiedelt, weil „Half-Life“-Schöpfer Gabe Newell wollte, dass der Spieler die politische Geschichte der Ostblockstaaten – speziell den Niedergang des Kommunismus – mit dem Ort der Handlung assoziiert.

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Dr. Kleiners zahme Head-Crab Lamarr aus „Half-Life 2“ ist nach der in Österreich geborenen Schauspielerin Hedy Lamarr (1913 bis 2000) benannt. Diese war unter anderem als Forscherin tätig und eine der Wegbereiterinnen der drahtlosen Kommunikationstechnologie.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Silent Hill

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Das Motel, das Harry Mason in „Silent Hill “ erkundet, ist eine genaue Nachbildung des berüchtigten „Bates Motel“ aus Alfred Hitchcocks „Psycho“. Und auch das Treppenhaus, das man kurz vor dem Finale des Spiels durchquert, kennt man aus dem Haus, das Norman Bates im Film mit seiner Mutter bewohnt. 


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Der dichte Nebel, der mittlerweile zum Markenzeichen der Reihe geworden ist, diente ursprünglich nur dazu, die schwache Grafikleistung der Playstation zu kaschieren.

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Spielt man „Silent Hill 3“, während sich ein „Silent Hill 2“-Spielstand auf der Memorycard befindet, reagiert Heather auf den Anblick von Toiletten extrem empfindlich. Weiß sie doch, dass man James in „SH 2“ dazu gebracht hat, in einer randvollen Kloschüssel nach Hinweisen zu fischen.


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Die Lehrer aus der unheimlichen Schule im ersten Teil der„Silent Hill“-Reihe tragen die Namen K. Gordon, T. Moore und L. Ronaldo. Musikexperten wissen: Hierbei handelt es sich um die Gründungsmitglieder der amerikanischen Noiserock-Combo Sonic Youth.


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Eine New Yorker Schülerin hat die komplette Handlung aus „Silent Hill 2“ in einen Fan-Comic umgesetzt. Darin macht sie sich über die Begriffsstutzigkeit des Protagonisten lustig und verleiht Über-Gegner Pyramid Head menschliche Züge. Siehe: http://snipurl.com/knickknack
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Resident Evil

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Der ursprüngliche Name „Biohazard“ konnte nur in Japan verwendet werden. In Europa und Amerika wurde er in „Resident Evil“ geändert, da der Name „Biohazard“ schon an die Hardcore-Band aus Brooklyn, New York vergeben war. 


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Im Musikvideo zu „Clint Eastwood“ von den Gorillaz trägt Sänger 2D ein T-Shirt mit der Aufschrift „T-Virus", dem Namen des Virus, der in den Spielen Menschen in Supersoldaten verwandeln sollte, aber nur Zombies erschafft.

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Die „Killer7“ genannte Waffe aus „Resident Evil 4“ ist eine Referenz an das, ebenfalls von Shinji Mikami produzierte, Capcom-Spiel mit demselben Namen. Die „Matilda“ Pistole verdankt ihren Namen dem zwölfjährigen, von Natalie Portman gespielten Mädchen aus dem Film „Léon – Der Profi“ von 1994.

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Ein Prototyp von „Resident Evil 4“ zeigte, dass das Gameplay ein zu radikaler Bruch mit dem bisherigen Spielen gewesen wäre. Also wurde mit der Arbeit an dem Titel noch einmal komplett von vorn begonnen. Statt den verworfenen Prototypen von „Resident Evil 4“ aber einfach zu vergessen, wurde daraus das Spiel „Devil May Cry“.

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Das Setting von „Resident Evil 4“ ist ein spanisches Dorf. Allerdings sprechen die Einwohner merkwürdigerweise einen mexikanischen Dialekt. Damit die Handlung des Spiels auch für Spanier glaubhaft in Europa stattfinden kann, wurden die Ausrufe der Bevölkerung nur für die spanische Version extra komplett neu aufgenommen. Auf Portugiesisch.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Sonic

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Die größten Sonic-Fans kommen nicht zwangsläufig aus Japan. Alessandro Sanasi aus Nürnberg besitzt die umfangreichste deutsche Sonic-Sammlung. Zu den mehr als 1200 Fanartikeln zählen neben Spielen auch israelische Kartoffelchips, Schaumbäder und Aschenbecher.

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Manche Genforscher geben ihren Entdeckungen kuriose Namen. Ein Gen, das an der Entwicklung von Organen beteiligt ist, wurde von seinen Entdeckern „Sonic Hedgehog“ genannt, weil es am Embryo der Fruchtfliege stachelartige Auswüchse verursacht.

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Yuji Naka, Programmierer und geistiger Vater von Sonic, besuchte 2005 eine Igelschutzstation in Leipzig und ließ sich mit den possierlichen Tierchen ablichten. Zum Abschied hinterließ er dem Landesverband Sachsen des Naturschutzbunds eine Spende von 1500 Euro.

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Spieler, die bei „Sonic CD“ mal kurz weg müssen und vergessen, auf Pause zu drücken, erleben bei der Rückkehr eine Überraschung: Sonic wippt gelangweilt mit dem Fuß. Nach drei Minuten springt er schließlich aus dem Bild. Das Spiel ist damit vorbei.

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Igel waren in der Stadt Lawrence in Kansas bis vor Kurzem per Gesetz verboten. Als ein 11-jähriger Sonic-Fan namens Judson unbedingt einen Igel als Haustier wollte, kämpfte seine Mutter drei Jahre lang um die Aufhebung des Gesetzes und setzte sich schließlich durch.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Leisure Suit Larry

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Bisher gibt es acht offizielle Larry-Games. Episode Nummer vier fehlt jedoch. Schöpfer Al Lowe hatte die ersten drei Titel zunächst als abgeschlossene Trilogie geplant und verkündet, es könne keinen vierten Teil geben. Am Anfang des fünften Spiels leidet Laffer deshalb an Amnesie.

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Du kommst hier nicht rein: Vor Beginn des ersten und dritten Teils mussten Spieler ein Quiz absolvieren, um zu beweisen, dass sie volljährig sind. Die Fragen waren jedoch so USA-zentriert, dass auch vielen europäischen Erwachsenen der Zugang zum Game verwehrt blieb.

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„Leisure Suit Larry In The Land Of The Lounge Lizards“, war ein kommerziell erfolgreiches PC-Spiel. Trotzdem gilt es als einer der am meisten raubkopierten Titel der späten achtziger Jahre. Hersteller Sierra On-Line verkaufte nämlich mehr Lösungsbücher als Originalspiele.

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1988 zirkulierte in einigen europäischen Ländern eine Raubkopie des Spiels mit einem frühen Computervirus. Als britische Bankangestellte das verseuchte Game installierten, verursachten sie einen Schaden von mehreren Millionen Pfund.

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„Leisure Suit Larry“ war eines der ersten Spiele mit einem so genannten Boss-Key: Drückt man auf die Tasten „CTRL“ und „C“, erscheint das Bild einer Textverarbeitung, um dem Chef vorzutäuschen, man wäre gerade schwer am Schaffen.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /

Fallout

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Der Sound von „The Ink Spots“, einer Vierziger-Jahre Doo-Wop-Band, ist das Erkennungszeichen der „Fallout“-Reihe. So auch im neuen Teil: Schon im ersten Trailer zu „Fallout 3“ war ihr Song „I Don’t Want To Set The World On Fire“ zu hören.

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Die Designer haben zahlreiche Easter-Eggs eingebaut, über die Spieler in der Wüste stolpern. Dazu gehören die Überreste eines Wals, eine Anspielung auf Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ und ein abgestürztes Shuttle aus „Star Trek“.

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Die Tötungssequenzen in der düsteren Spielereihe sind zum Teil so drastisch, dass sie in der deutschen Version geschnitten wurden. Außerdem dürfen keine Kinder getötet werden – was im neuen Teil zum Glück auch im Original nicht möglich ist.

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In „Fallout“ kann der Spieler einen Hund namens Dogmeat zum Freund gewinnen, eine Referenz an Mel Gibsons vierbeinigen Begleiter in „Mad Max“. Der Gefährte wird auch in „Fallout 3“ wieder seinen Auftritt haben.

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Um den Endboss aus dem ersten Teil zu erledigen, eröffnen intelligente Spieler nicht das Feuer oder zünden eine Atombombe. Sie überzeugen ihn verbal, dass sein Selbstmord viel sinnvoller wäre, als die USA mit Mutanten zu bevölkern.
von Chris Rotllan / Juli 12th, 2009 /